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Carpobrotus überwintern

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Re: Carpobrotus überwintern

Beitrag  Shamrock am Di 21 Feb 2017, 10:32

Löwe schrieb:Also eigentlich darf ich mal nicht so gar unzufrieden sein, mit meiner immerhin seit 5 Saisons erfolgreichen Überwinterung.
Das sehe ich übrigens absolut genauso! Damit bist du ja immerhin schon deutlich weiter gekommen, als viele andere... Somit ist es durchaus angebracht sich über diesen Erfolg zu freuen, statt über die ausbleibenden Blüten zu schimpfen. Wink
Wobei ich deinen Wunsch nach Blüten aber auch sehr gut nachvollziehen kann. Ein Bodendecker mag zwar nett sein, aber auf Dauer will man halt doch gerne etwas mehr. Zumal es sich ja in diesem Fall auch absolut lohnt! Diese Blütengröße kann man durchaus als Spektakel bezeichnen. Zudem dürfte man im Blütenfall ein Art-Epitheton auch deutlich selbstbewusster zuordnen können. Wink

Freut mich übrigens sehr, dass mein lautes Denken deine Inspiration in Fluss gebracht hat. So war es ja auch gemeint. *daumen*

Und herrliches, nachgereichtes Beet-Foto übrigens. Das sieht doch schonmal richtig gut aus. Wenn man Carpobrotus da sich selbst überlässt, wird es unter guten Umständen sicherlich recht flott ein reines Carpobrotus-Beet, was es natürlich zu verhindern gilt.

@ Wolli: Unter diesen Umständen könnte es durchaus möglich sein, dass du mit dem Rauchgenuss der alten Carpobrotus-Früchte dein Anwesen in einen Einsiedlerhof verwandelst und ein Massensterben unter Mücken auslöst...

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Re: Carpobrotus überwintern

Beitrag  Wüstenwolli am Di 21 Feb 2017, 19:24

Löwe schrieb:Hallo,


Mein Ausgrabling hatte damals außer dem Keimblattpaar erst ein Paar klitzekleine Blätter und die Wurzel reichte bestimmt 30 cm tief relativ senkrecht in den Boden. War aber ziemlich reines Vulkansubstrat, und da es dort trockener ist, leuchtet mir jetzt ein, dass, wenn meine Pflanzen auch sehr tief wurzeln sollten, dann wirds ihnen wohl noch immer zu feucht um die Zehen. Das zu verhindern, muss ich mal gucken, ich fürchte im Sommer gibts es mal wieder eine Ausgrabaktion... aber ich weiß mal in welcher Richtung ich an der Blüte "weiter grabe"...

ich habe einfach keinen Spaß an einer üppig wuchernden, reinen "Grünpflanze" in meinem Mesemb-Beet,

LG Löwe

Da kann man mal sehen, wie unnterschiedlich die Carpo´s wurzeln. Rolling Eyes
Mein Exemplar  zog  ich mühelos aus dem sandigen  Randbereich des Strandes, wo  unter  der nur  wenige cm dicke Sansdschicht ein recht fester Lehmbodenschicht war, den die  Wurzel  nicht durchdrang.
Auch jetzt auf Zypern hatten die " vorbestellten" Pflanzenteile eher flach gewurzelt- ist  vermutlich  vonn  Wuchs- zu  Wuchsort untrschiedlich.
Die nächtliche Luftfeuchte schlägt sich an  den Blättern nieder und näßt dann die oben liegenden Wurzeln.

Ein aktuelles - zugegebenermaßen auf die Schnelle eher unprofessionelle  Foto - von meiner  vernachlässigten Pflanze:

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@ Matthes:
manchmal  kann Eisiedelei  ganz  angenehm sein...
und Mücken-frei sowieso- besonders die " Trauernden"

LG Wolli
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So sieht mein Carpobrotus-Fleck im Beet derzeit aus

Beitrag  Löwe am Di 21 Feb 2017, 21:38

Wegen der "unbändigen Blüte" habe ich bereits im letzen Sommer die Pflanzen ganz kräftig zurückgestutzt, um Platz für dankbarere Pflänzchen zu schaffen. Und dann noch ein weiteres Mal vor der Einwinterung, um es übersichtlich zu machen. Waren gesamt drei Eimer Grünmüll. Hier mal ein aktuelles Bild des zurückgestutzten Restes.Das zweite Bild ist dann das Frühbeet-Alpinum von außen.[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

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Außenansicht

Beitrag  Löwe am Di 21 Feb 2017, 21:41

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Re: Carpobrotus überwintern

Beitrag  Wüstenwolli am Di 21 Feb 2017, 22:08

Hmm-
wirklich viel Grün-
an sich nicht schlecht-
wenn ich das richtig sehe,
sind die Blätter aber nicht dicker als das graue Kabel - oder täusche ich mich?
Licht ist ja genug da-
die Blätter sollten aber schon gut Daumen-dick sein.

Reines Vulkansubstrat benutzt du laut Schilderung - was genau?

LG Wolli
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Groessenverhaelnis

Beitrag  Löwe am Do 23 Feb 2017, 20:42

Hi Wolli,

also jetzt mal zwei Bilder von Kabel und Pflanze en detail.
Hatte mir im Chatverlauf schon raus gelesen, dass ich wohl großzügig düngen sollte, ab demnächst, wenn der strenge Winter rum ist. Mit dem Düngen war ich immer geizig. habe vom Uhlig den hauseigenen Kakteendünger verwendet, 2 verschiedene "Salzmischungen" im Wechsel , Flory 3 und Flory 4. Aber wahrscheinlich bin ich nur zu karg beim Düngen, das ist durchaus denkbar. Und im wöchentlichen Wechsel hab ich auch 5 gerade sein lassen... Wink wenn ich mal wenig Zeit hatte ist die Düngung ausgefallen... das kommt bei mir recht oft vor... ich gelobe Besserung...

Zumal der Boden recht karg ist, ich messe beim Mischen des Substrates nicht exakt nach, das geht so n bischen nach Gefühl. Aber da ich ja eher Angst habe, dass die Wurzeln vergammeln könnten, eher zu karg gemischt... Also so in etwa: 60% feiner Lavakies, 10% Aussaaterde, 20 % Rasensand (Quarz), 10% Bims oder anderes, feines, erdfreies, sandähnliches Produkt. Je nach Verfügbarkeit auch statt Aussaaterde eine ganz hochwertige Kübelpflanzenerde (viel durchlässige Substrate enthaltend). Also in Kürze: karg und durchlässig mit gefühlt niedrigerer Tendenz zur Wasserspeicherung. Very Happy

LG Löwe

Kabel und Pflanze aus der Nähe
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Bild 2

Beitrag  Löwe am Do 23 Feb 2017, 20:44

zum Vergleich[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Re: Carpobrotus überwintern

Beitrag  Shamrock am Do 23 Feb 2017, 21:04

Ob man bei so einer freien Ausplanzung überhaupt großzügiger düngen muss? Wenn ich bedenke, wo ich die im Mittelmeerraum so wachsen gesehen hab: Purer Sand, Felsen oder gar vom Baum hängend - glaub kaum, dass es da viel Futter zu holen gibt...

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Versuchsanordnung

Beitrag  Löwe am Do 23 Feb 2017, 21:29

Hi Shamrock,

Du hast ja sooo Recht und das dachte ich ja auch immer - aber jetzt bin ich eben am Nachdenken was ich anders machen müsste als seither...
irgendwas mach´ ich doch noch nicht perfekt...   leider Embarassed

wegen der freien Auspflanzung hab´ ich das Substrat auch besonders karg gemixt...

der Löw´
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Re: Carpobrotus überwintern

Beitrag  Wüstenwolli am Do 23 Feb 2017, 21:59

Hallo Löwe,
danke für die Fotos- Triebe sind stark genug!
Aber...da sind viele nahe Begleitpflanzen- vermute Delo´s?
Die nehmen möglicherweise den dicken Carpo-Trieben die Nahrung weg-
würde mal einen Versuch starten-
Carpo Trieb bewurzelt solo in einem Behälter setzen-
ohne Lava-
einfach mal in handelsübliche Blumenerde, Sand und Bims- etwa zu gleichen Teilen.
Ohne Beiwuchs. Viel Licht-
Wasser überfallartig - dann viele Tage Pausen - bis alles staubtrocken
Ist nur ein Vorschlag-
aber wenn es schief geht, ist es nur ein Steckling, der sich verabschiedet.

LG Wolli


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