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Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Sand am Do 08 Feb 2018, 09:52

Hallo Altebobbe,
steht der Kaktus immer dort oder hast Du ihn nur zum fotografieren dahin gestellt?
Kann es sein das du während der Winterruhe giesst?
Kann es sein das der Kaktus Zugluft bekommen hat?

Diesen Post habe ich in einem anderen Thread gefunden. Das gilt auch für Deinen Kaktus:
---
Moin Silke,
nein, ist es nicht! Very Happy

Im Winter sollte Ruhezeit herrschen, denn unser Licht im Winter ist viel zu schwach!
Ein gesunder Kaktus braucht ein Gleichgewicht von Licht, Wasser und Wärme.
Fehlt das Licht sind demnach Wasser und Wärme zu reduzieren. Dabei gilt: man
kann das Eine nicht durch das Andere kompensieren. Also z.B. fehlendes Licht nicht
durch mehr Wärme oder Wasser.
Das wichtigste dabei ist also das Licht, dann kommt die Temperatur und schliesslich
Wasser. Ist der Kaktus kalt und feucht, schägt die Stunde der Pilze und er vergammelt.
Wachstum ohne Licht bedeutet 'Vergeilung' der Pflanze, er wird länglich, dünn und
anfällig für Krankheiten.

Fazit: Im Winter kalt stellen (5-10°C) und nicht giessen. Helles Licht wäre toll, braucht
es im Winter aber nicht (Weil er ja 'schläft'! Very Happy ). Im Sommer dann hell, warm
und gelegentlich Wasser geben. So hast Du lange Freude an Deinem Kaktus.

LG,
Nils
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Sand
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  M.Ramone am Do 08 Feb 2018, 10:43

Ich finde ein Gemisch aus Lava, Bims und Zeolith recht gut. Ob Kieselgur rein muss oder sollte, wage ich nicht zu beurteilen. Gießen bitte nur während der Vegetationsphase, sonst passiert das, wovon Nils berichtet hat und davon kann ich dir ein Lied singen. Dann aber wie bereits beschrieben gießen. Auch dann erst Dünger zuführen. Da das Vulcatec keinen humosen Anteil hat, muss gedüngt werden.

Jetzt erstmal nur alles kranke abschneiden und umtopfen. Dann kühl stellen und in Ruhe lassen, solange Winterruhe ist.
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M.Ramone
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Cristatahunter am Do 08 Feb 2018, 13:53

Die Erde ist das kleinste Übel dass du deinem Echinopsis pachanoii zugefügt hast.

Ein Kaktus ist keine Zimmerpflanze. Er gehört im Sommer an die frische Luft und an das Licht und im Winter an einen kühlen, frostgeschützten Ort. Wasser braucht er im Winter gar keins und im Sommer reichlich. So lange du die Blumenerde beibehältst braucht dein San Pedro keinen Dünger. Stellst du auf mineralisch um solltest du folgendes beachten: Die Blumenerde sollte grösstenteils entfernt werden, nach der Prozedur solltest du den Kaktus ruhen und trocknen lassen, danach kannst du neu eintopfen. Nach dem eintopfen solltest du nochmals zweidrei Wochen abwarten bevor du Wasser gibst. Mineralische Erde ist nahezu nährstofflos. Du musst ihm bei jedem zweiten giessen, Dünger geben. Echinopsis pachanoi ist ein stark zehrender Kaktus der viel Nahrung braucht.

Die Erkrankten Teile solltest du grossräumig entfernen. Ich würde den Stamm nur wenige cm über dem Boden schneiden. Da ist das Fundament  noch gut. Aber all die neuen Triebe sind nur unnützes Angehängsel die den Kaktus nur Kraft kosten.
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Cristatahunter
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  migo am Do 08 Feb 2018, 21:13

Cristatahunter schrieb:...Stellst du auf mineralisch um solltest du folgendes beachten: Die Blumenerde sollte grösstenteils entfernt werden, nach der Prozedur solltest du den Kaktus ruhen und trocknen lassen, danach kannst du neu eintopfen. Nach dem eintopfen solltest du nochmals zweidrei Wochen abwarten bevor du Wasser gibst....
Hallo Altebobbe,
nur damit es nicht falsch verstanden wird... hier ist es tatsächlich so gemeint, dass auch alle Wurzeln mit abtrocken sollen.
Später beim neu Einsetzen ins Substrat können evtl. Wurzeln verletzt werden - deshalb wieder erst mal trocken stehen lassen, damit der Kaktus Zeit hat Risse zu schließen bevor wieder Feuchtigkeit dran kommt. Sonst könnte es zu Fäulnis führen.
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Altebobbe am Fr 09 Feb 2018, 07:43

OK, vielen Dank.

Soll ich wirklich den Armen auf ca. 10cm stuzen?
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Cristatahunter am Fr 09 Feb 2018, 12:52

migo schrieb:
Cristatahunter schrieb:...Stellst du auf mineralisch um solltest du folgendes beachten: Die Blumenerde sollte grösstenteils entfernt werden, nach der Prozedur solltest du den Kaktus ruhen und trocknen lassen, danach kannst du neu eintopfen. Nach dem eintopfen solltest du nochmals zweidrei Wochen abwarten bevor du Wasser gibst....
Hallo Altebobbe,
nur damit es nicht falsch verstanden wird... hier ist es tatsächlich so gemeint, dass auch alle Wurzeln mit abtrocken sollen.
Später beim neu Einsetzen ins Substrat können evtl. Wurzeln verletzt werden - deshalb wieder erst mal trocken stehen lassen, damit der Kaktus Zeit hat Risse zu schließen bevor wieder Feuchtigkeit dran kommt. Sonst könnte es zu Fäulnis führen.
Es könnte nicht nur. Er ist schon vorbelastet. Es brauch nur wenig und der Pilz ist wieder da. Ja Altebobbe ich scherze ausnahmsweise einmal nicht.
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  M.Ramone am Fr 09 Feb 2018, 15:02

Cristatahunter schrieb:
migo schrieb:
Cristatahunter schrieb:...Stellst du auf mineralisch um solltest du folgendes beachten: Die Blumenerde sollte grösstenteils entfernt werden, nach der Prozedur solltest du den Kaktus ruhen und trocknen lassen, danach kannst du neu eintopfen. Nach dem eintopfen solltest du nochmals zweidrei Wochen abwarten bevor du Wasser gibst....
Hallo Altebobbe,
nur damit es nicht falsch verstanden wird... hier ist es tatsächlich so gemeint, dass auch alle Wurzeln mit abtrocken sollen.
Später beim neu Einsetzen ins Substrat können evtl. Wurzeln verletzt werden - deshalb wieder erst mal trocken stehen lassen, damit der Kaktus Zeit hat Risse zu schließen bevor wieder Feuchtigkeit dran kommt. Sonst könnte es zu Fäulnis führen.
Es könnte nicht nur. Er ist schon vorbelastet. Es brauch nur wenig und der Pilz ist wieder da. Ja Altebobbe ich scherze ausnahmsweise einmal nicht.

Ich nehme jetzt mal an, dass es bei dem Vorbesitzer mit diesem schwarzen Fleck angefangen hat, den auch der T. pachanoi von migos Kumpel aufweist. Das wäre die eine Krankheit von der hier und auch in anderen Foren wohl niemand so richtig weiß, um was es sich handelt. Schneidet man betroffene Stellen ab, bleiben die Schnittflächen "sauber". Habe ich bei meinem pachanoi gesehen und auch auf den Bildern, die migo reingestellt hat.

Schaut man jetzt auf die Schnittflächen der Neuaustriebe, sieht das nach einer starken Verpilzung aus.

Deswegen würde ich jetzt einfach mal behaupten, dass der Kaktus zwei Krankheiten besitzt. Einmal diesen Kaktus-AIDS/ -Krebs oder wie man das sonst beschreiben könnte, und dann nochmal die Verpilzung, die wohl beim Kappen der Seitentriebe in den Kaktus gelangt ist. Nach Wurzelfäule schauts ja nicht aus.

Mal allgemein gefragt... Weiss jemand, ob ein Kaktus oder eine Pflanze generell, ein Antimykotikum über die Wurzeln aufnehmen und im Pflanzenkörper verteilen kann? Hat das schonmal jemand ausprobiert? Oder mal betroffene Stellen, mit einer Salbe eingerieben? Clotrimazol wirkt ja auch beim Menschen über die Haut; und das wirklich schnell.
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Cristatahunter am Fr 09 Feb 2018, 22:11

Eine Behandlung mit Antipilz nützt nichts wenn die Bedingungen schlecht sind. Das ist nicht wie wenn der Arzt Antibiotika verschreibt.
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  M.Ramone am Fr 09 Feb 2018, 23:58

Es muss doch möglich sein, das Myzel zu zerstören, die Pflanze am Leben zu lassen und dafür zu sorgen, dass keine weiteren Sporen an die Pflanze gelangen. Suspect
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Cristatahunter am Sa 10 Feb 2018, 08:34

M.Ramone schrieb:Es muss doch möglich sein, das Myzel zu zerstören, die Pflanze am Leben zu lassen und dafür zu sorgen, dass keine weiteren Sporen an die Pflanze gelangen. Suspect
Einem Pilz musst du die Lebensbedingungen entziehen, dann ist es einfach. Der Pilz greift sich die Geschwächten oder Angeschlagenen und Verletzten.
Er kommt wie der Sensenmann und klopft am Blumentopf an. In der Natur nennt sich das Selektion, denn der Starke überlebt. 
Darum gibt es bei solchen Exemplaren nur der rigorose Rückschnitt und eine Pflege die diesen Namen auch verdient. Wenn der Kaktus auf der Wohnwand steht oder neben dem Fernseher oder am Boden vor dem Fenster dann ist das der beste Ort um den Kaktus zu töten. Kakteen sind keine Zimmerpflanzen. Da nützen alle Antipilz Mittel nichts.
Sonne, Frischluft, Trockenruhe und kühle Überwinterung sind das wichtigste. Da haben die Pilze die schlechtesten Lebensbedingungen.
Die Erde ist dabei eher Nebensache. Meine Tochter meint es gut und bringt mir ab und zu Kakteen vom Baumarkt im Torf mit Übertopf. Die habe ich einfach in mein Gewächshaus gestellt, ohne an der Erde und dem Topf etwas zu verändern. Denen geht es trotz allem gut und die wachsen auch.
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