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Altes Substrat aufbereiten / wiederverwenden?

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Altes Substrat aufbereiten  / wiederverwenden? Empty Aussaat-Substrat wieder verwenden

Beitrag  Dornenvogel Mi 09 Jul 2014, 22:56

Hallo, ich hätte folgende Frage: kann Aussaat-Substrat, das man schon mal verwendet hat und z.B. entweder die Keimlinge pikiert hat, oder wenn die Keimlinge kaputt gegangen sind, weil z.B. das Substat zu heiß/trocken geworden ist, wieder verwendet werden? Muss oder kann es z.B. in der Mikrowelle keimfrei gemacht werden und dann erneut verwendet werden?

Grüße

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Beitrag  Cristatahunter Do 10 Jul 2014, 01:18

Ich würde es nicht wieder verwenden auch nicht sterilisiert. Frische Erde zum aussäen ist immer besser. Alte Erde kannst du recyceln wenn du Pflanzen umtopfen willst.
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Beitrag  Fred Zimt Do 10 Jul 2014, 01:32

Hallo Dornenvogel,
bei Substratfragen kriegts Du immer ein ziemliches Spektrum an Meinungen Smile 
Meine steht konträr zu Stefans Aussage,
ich hab das schon gemacht und keine negativen Auswirkungen feststellen können.
Andererseits wachsen meine Sämlinge auch mit frischem Substrat
nicht mal halb so schnell wie Stefans. Wink 


Frische Erde zum aussäen ist immer besser.
So pauschal möchte ich das nicht unterschreiben.
Hängt wohl stark vom Substrat, der Verwendungsdauer und wasweißichnoch ab.

Grüße

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Beitrag  Cristatahunter Do 10 Jul 2014, 07:35

Zum Aussäen verwende ich meistens feinen Bims dieser ist neutral und lässt sich gut durchwurzeln. Nach vielleicht einem Jahr pikiere ich. In der alten Erde haben sich durch das viele Giessen, Düngen und Behandeln, Stoffe angereichert die ich durch sterilisieren nicht wegbringe. Auch physiologisch ist es anders als frischer Bims die Aufname und Speicherfähigkeit ist nicht mehr optimal weil viele Poren verstopft sind. Der Bims ist dann verschlemmt.
Frischer Bims kostet nicht viel. Warum soll man das alte Substrat noch einmal verwenden?
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Beitrag  Torro Do 10 Jul 2014, 07:37

Hallo Dornenvogel,

eine frische Schippe Kakteenerde sollte doch für eine Aussaat übrig sein.
Alles andere (jedes recyclen) ist überflüssiger Geiz.

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Beitrag  Dornenvogel Do 10 Jul 2014, 09:03

Hallo zusammen,

danke für die Antworten. Mir geht es nicht um Geiz, sondern darum, dass ich das Substrat gemischt habe und es eigentlich für relativ hochwertig erachte. Es wäre irgendwie verwerflich, wenn ich es in den Kompost schütten würde, da es ja nicht schlecht ist.
Ich werde es nun so handhaben, dass ich es für andere Pflanzen weiter verwende.
Also Dünger habe ich nicht zugefügt, nur mit Schachtelhalmextrakt in Wasser gelöst besprüht, es hat auch keine Anzeichen von Schimmel am Substrat. Was spricht eurer Meinung nach gegen weitere Verwendung für das Eintopfen von größeren Kakteen?
@Cristatahunter: ich habe mal von jemandem gelesen, der Katzenstreu verwendet als Anzucht"substrat", ist das ein ähnlicher Effekt wie dein Bims hat? Nimmst du reinen Bims ohne Beimischung anderer Mineralien?
Ich habe mal so ein Perlit gekauft, das eine gewisse Potenz zur Wasserspeicherung hat (ich weiß nur gerade nicht genau, wie es heißt und wie hoch die Wasseraufnahme/-speicherung ist, irgendwas mit 40).
Ich dachte aber, dass es nicht gut ist, wenn ein Substrat so viel Wasser speichert, da es dann zu nass für die Kakteenwurzeln darin ist?
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Beitrag  Torro Do 10 Jul 2014, 09:20

Da guckt der Geiz aus allen Knopplöchern!

Noch einmal von vorne...  Rolling Eyes 
Wie Stefan schon sagte: Durch den Gebrauch ändert sich die Zusammensetzung
sowohl chemisch als auch physikalisch.
Weiterhin können sich Schädlinge einschleichen. Z.B. Wolläuse

Aber egal, irgendwann wirst Du es schon merken: Geiz ist nicht geil!

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Beitrag  Shamrock Do 10 Jul 2014, 09:26

Bevor wieder eine riesen Katzenstreu-Diskussion ausbricht - da war schonmal was: https://www.kakteenforum.com/t897-pussy-katzenstreu?highlight=katzenstreu

Ansonsten würde ich auch gebrauchtes (von mir aus auch verbrauchtes) Substrat nicht nochmal verwenden. Klar, meine Socken von gestern hätte ich heute auch nochmal verwenden können - aber dennoch mache ich es nicht und ziehe lieber frische an...

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Beitrag  Dornenvogel Do 10 Jul 2014, 09:54

vielen Dank für eure Antworten. Verzeiht bitte einem absoluten Anfänger in Sachen Kakteenaussaat, ich verwende weder meine Socken zweimal, noch bin ich für Geiz bekannt, also das braucht man mir nicht unterstellen.
Jemand der geizig ist, hätte nicht gefragt, sondern einfach nur gehandelt  Wink 
Ich habe das jetzt in mein Repertoire der Faustregeln übernommen: Aussaatsubstrat nicht weiter verwenden, Punkt.
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Beitrag  william-sii Do 10 Jul 2014, 10:19

Ich kippe alles, egal ob Aussaatsubstrat (Bims 0-1mm gewaschen + Bims 1-2 mm ungewaschen + Graberde 0-1mm) oder Topfsubstrat (gröber), in einen geschlossenen Graf-Komposter, gebe Kompostbeschleuniger dazu und halte das Ganze feucht. So zersetzen sich mit der Zeit die Wurzelreste. Dann wird alles getrocknet und durch Fliegengitter gesiebt. Da fällt alles unter 1 mm durch, also v.a. der Organikanteil. Diesen kippe ich weg. Den Rest siebe ich in
- 1-3 mm, das gibt das erste Pikiersubstrat, dem ich noch frischen Bims (bis 3 mm) und Lava (bis 5 mm) sowie frische Graberde (bis 3 mm) und Horn- und Knochenmehl von Oscorna beimische.
- 3-6 mm, das gibt neues Topfsubstrat, dem ich noch Bims und Lava (bis 6 mm) und Graberde (bis 3 mm) sowie Horn- und Knochenmehl beimische.
- > 6-10 mm, das gibt Drainage, welche unten in die Töpfe kommt.
- alles über 10 mm kippe ich weg.
Zugegeben, diese Vorgehensweise ist etwas arbeitsintensiv wegen der ganzen Sieberei. Aber durch Beimischung von altem, gesiebtem Substrat zu neuem Substrat kann ich einen Teil des alten Substrats recyceln. Bei den Mengen an Substrat, welche ich brauche, lohnt sich das schon. Vom alten Aussaatsubstrat wird also nichts wieder für Aussaaten verwendet. Bisher konnte ich keine Nachteile feststellen.
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