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Bitte um Hilfe!!!! - Kakteen krank

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Bitte um Hilfe!!!! - Kakteen krank - Seite 4 Empty Re: Bitte um Hilfe!!!! - Kakteen krank

Beitrag  kaktus534142 Sa 15 Feb 2020, 23:25

Shamrock schrieb:
Was da rausgekrabbelt kam, lässt sich auf deinem Foto nur schwer identifizieren. Käfer, soviel dürfte ziemlich unumstritten sein. Hast du dazu eine Größenangabe? Rein vom Körperbau her würde ich nämlich aktuell einen Laufkäfer verdächtigen und das wäre dann somit definitiv die Kategorie Nützling und sicher nicht Schädling. Vielleicht hatte er da ja nur sein Tagesversteck, da er an sich nachtaktiv ist. War es nur der eine oder war es eine ganze Großfamilie?
So oder so glaub ich jetzt mal nicht, dass hier die Schuld des verheerenden Zustandes der Kakteen zu suchen ist.
Zu den anderen tierischen Mitbewohnern lässt sich lediglich anhand der Farbangabe sowieso keine verlässliche Erkennungsdiagnose stellen.  Wink

Ansonsten ist es wirklich offensichtlich, dass du hochmotiviert retten willst was zu retten ist. Finde ich ja löblich und absolut unterstützenswert, allerdings sehe ich da nicht viel Hoffnung. Wie hast du die Kakteen denn kultiviert? Sommerstand? Winterstand? Temperaturen? Gießabstände (teilweise sind die Kakteen schlicht vertrocknet, auch Kakteen brauchen Wasser um ihre Speicher füllen zu können)?

Beste Grüße - Shamrock (aka Matthias)

Die Käfer waren winzig, höchstens 1mm. Zu der anderen Frage... Ehrlich gesagt standen beiden großen Pflanzen seit etwa 8 Jahren am Fenster (durch meine Nägel inder Erde immer mit der gleichen Seite zum Fenster) und ich habe relativ selten, aber halbwegs regelmäßig gegossen. Winterruhe gab es nicht, Temperatur war Zimmertemperatur. Das heißt die Kakteen standen einfach in meinem Zimmer und sie sahen immer gut aus und es gab keine Probleme. Ich hatte immer mal wieder vorgehabt, mich intensiv damit auseinanderzusetzen, aber nachdem ich dann "erfolgreich" die 3 Kindel (#3-#5) gezüchtet hatte, habe ich das Vorhaben erstmal zurückgestellt und gedacht - "läuft schon". Der Supergau trat dan wie gesagt während eines längeren USA-Aufenthalts auf... Und nun hoffe ich sehr sehr doll, dass ich zumindest einen retten kann und würde dann gerne professionell an die Sache rangehen und ggf. auch noch ein paar weitere Kakteen zukaufen.

Wenn ich schon dabei bin, einige hätten ja gerne eine Vorstellung gesehen: Ich bin aus der nördlichsten Landeshauptstadt, Doktorand an der Uni und Kakteen gehörten durch meinen Vater und Onkel immer in eine schöne Wohnung Smile Zwar habe ich mich nie vertieft damit befasst, aber ich fand die Pflanzen immer toll. Daher habe ich auch die Erbstücke hier und daher scheue ich nun auch keine Mühen sie zu retten.

Ich würde mir gerne neben dem Vogelsand und dem Substrat (schon im Warenkorb) noch so eine Art "mini gewächshaus" für die Fensterbank besorgen. Ich kann leider keine Links posten, aber ich nehme an, dass man da nicht viel beachten muss? Als Maße dachte ich so an 40x40 cm. Zusätzlich wollte ich eine LED-Lampe kaufen (auch eher für die Zukunft und vielleicht um jetzt die Chance noch um ein paar % zu erhöhen, dass aus dem kleinen Kindel von #1 noch was wird) - auch da gibt es 100 Farben, größen und Stärken - was wäre da für so ein kleines Vorhaben geeignet?

Vielen Dank und LG
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Beitrag  kaktus534142 Sa 15 Feb 2020, 23:28

Dietmar schrieb:Das Gewebe um den kleinen Ableger sieht ungesund aus. Deshalb fürchte ich, dass dieser weder mit Wasser noch mit Nährstoffen versorgt wird. Meine Prognose lautet daher, dass die Pflanze komplett eintrocknet. Crying or Very sad

Andererseits hast Du nichts mehr zu verlieren. Als letzten Versuch würde ich die Pflanze in frisches, geeignetes Substrat setzen. Du solltest dabei die Wurzeln auf Schädlinge wie Wurzelläuse kontrollieren. Gelingt es, den Stumpf auf diese Weise zu retten, schlägt er wieder aus und Du bekommst weitere Ableger für einen Neustart.

Den größten Ableger würde ich abschneiden und den Versuch einer Bewurzelung starten. Er ist der einzige Teil der Pflanze, der noch gesund ausschaut. Ich stimme Stefan in Bezug auf die Größe vollkommen zu, würde in diesem Fall jedoch die zweigleisige Variante favorisieren, weil sich dadurch die Wahrscheinlichkeit der Rettung irgendeines Teils erhöht.

Falls alles schiefgeht, schenke ich Dir gern neue Echinopsispflanzen, da ich eh zuviele habe. Freilich kann das den ideellen Wert eines Erbstückes nicht ersetzen.

Gruß

Dietmar

Das ist wirklich sehr nett!! Vielen Dank!
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Beitrag  Dietmar So 16 Feb 2020, 07:31

Von einem Minigewächshaus für die Fensterbank würde ich Dir abraten. So etwas kann man für die Anzucht verwenden, aber nicht für erwachsene Pflanzen (jedenfalls nicht ohne Kontrolle). Kakteen mögen keine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit, die sich in einem Minigewächshaus nach dem Gießen schnell einstellt. Sie bevorzugen trockene Luft. Darüber hinaus könnten sie im Sommer in dem kleinen Luftvolumen überhitzen. In der Wohnung wäre ein Südfenster optimal oder ein sommerlicher Aufenthalt auf dem (Süd)-Balkon.

Gruß

Dietmar
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Beitrag  kaktus534142 So 16 Feb 2020, 10:38

Ok, und zu dem Tipp mit 25 Grad und nächtlich unter 18 Grad noch eine Nachfrage: Wenn ich nun eine geeignete LED-Lampe hätte, würde man diese dann einfach nachts anlassen und quasi den "Schlaf" auslassen oder nutzt man so eine Lampe nur zusätzlich? Brauchen die Kakteen Schlaf? 😃
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Beitrag  Dropselmops So 16 Feb 2020, 11:02

Auf jeden Fall nachts aus! Auch Pflanzen 🌱 haben einen Biorhythmus.
Ich hab mir vor 2 Wochen diese Lampe gekauft, weil meine alte kaputt gegangen ist. Damit beleuchte ich 12 Stunden am Tag im Winterhalbjahr, also von Oktober bis März mein Aeonium haworthii, weil das ein Winterwachser ist. Langzeittest steht noch aus, aber mein Aeonium sieht glücklich aus. Außerdem ist die Lampe deutlich energieeffizienter als meine alte und macht ein schöneres Licht.
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Beitrag  chrisg So 16 Feb 2020, 20:25

Hallo kaktus534142!

Herzlich willkommen hier im Forum! Mit Pflegehinweisen ist Dir ja schon gut geholfen, ich möchte Dir nur auf dieser Stelle etwas mehr Hoffnung geben: Kichererbsengrösse ist durchaus machbar, bei mir ringen sie sich immer durch. Hier zwei Beispiele, die sich bei einer Umtopfaktion Ende September selbstständig gemacht haben. Sie haben seitdem KEINEN Tropfen Wasser bekommen und stehen, genau wie bei Dir auf einer Fensterbank in einem geheizten Wohnraum herum. Ich habe keine Bedenken das sie sich, kommt der Frühling, nach anfänglich vorsichtiger Bewässerung aufmopsen werden und anfangen zu wachsen. Die Mutterpflanze, inzwischen etwa 21 Jahre alt, war einst eine kleine Kichererbse  Very Happy  Ich habe nicht allzu lange gegrübelt, worin ich sie einpflanzen sollte, habe einfach dies und das in passender Partikelgrösse genommen. Wahrscheinlich Zeolith, Aquarienkies, Seramis (oder das entsprechend preiswertere Katzenstreu) und, und, und. Bei erwachsenen gehe ich jedoch etwas gezielter in der Substratwahl vor. Dazu findest Du hier im Forum viel zum Nachlesen. Viel glück mit Deinen Kleinen!

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Diese beiden Knirpse sind schon etwas rüstiger, so in Etwa 1,5 cm gross. Man findet oft bereits bei der Abnahme fertige Wurzeln. Auch diese beiden haben im Winter kein Wasser abbekommen. Nur Staub und Co  Embarassed  Die weissen Krümel sind Perlite, keine Wolläuse

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/ CG
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Beitrag  Shamrock So 16 Feb 2020, 22:11

Eine Kultur also, wie ich sie mir in etwa vorgestellt hatte. Wahrscheinlich haben bei dir die Wassergaben halt immer noch halbwegs gereicht, während dein "Abwesenheitspfleger" unter das Wasserminimum zum Überleben kam.

Ich verstehe, dass du nun alles richtig machen willst, aber meinen Senf zu deiner Lampenidee hab ich ja bereits an anderer Stelle geäußert. Wink
Übrigens: Stell dir mal vor, wie kalt es etwa Nachts in einer Wüste oder in den Hochanden werde kann... Wink

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Beitrag  kaktus534142 Di 18 Feb 2020, 15:33

Ich habe jetzt Vogelsand besorgt. Ich hoffe der ist geeignet?:

"Vitakraft Sandy, Vogelsand 3 Plus, 2,5 kg Beutel (1 x 2,5 kg)"

Ich habe noch ein paar Fragen zur Vogelsandmethode, mit der ich nun den größten Kindel einpflanzen möchte, die mir aus dem von euch genannten Foreneintrag nicht ganz klar sind (ist wahrscheinlich zu selbstverständlich, aber ich habe keine Ahnung):

1. Wie läuft dieser "Schnitt" ab? Ziehe ich den Kindel vom großen Kaktus ab und schneide dann, soweit unten wie es geht, grade ab?

2. Wenn ich den Kindel nun zu 1/3 in den Vogelsand gebuddelt habe... Bei welcher Temperatur, bei welchen Lichtverhältnissen stelle ich ihn wie lange hin? Gießen? In der Beschreibung steht ja halbschattig - ich habe nur Fenster und ggf. eine LED Lampe.


Vielen Dank!
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Beitrag  Dropselmops Di 18 Feb 2020, 16:21

Der Sand passt.
Beim Schneiden mußt Du mal schauen, ob das überhaupt notwendig ist, bei Echinopsen gehen Kindel oft schon durch sanftes Ziehen ab. Ansonsten so, wie Du es sagst: so weit unten, wie möglich schneiden.
Den Stecki dann in Vogelsand und nicht in die pralle Sonne, sonst vertrocknet er Dir. Gern ein Ostfenster. Wenn Du nur Südfenster hast, versteckst Du ihn hinter einer anderen Pflanze.
Nach 1-2 Wochen kannst Du ein wenig Wasser ansprühen, also auf die Pflanze und den umgebenden Sand. Grad so viel, daß es etwas feucht ist. Ein bis zwei Wochen später sprühst Du wieder, diesmal darfs schon ein klein bißchen feuchter sein, als beim ersten Mal. Das steigerst Du dann immer so weiter. Bis Du im Abstand von 2 Wochen ungefähr ein halbes Schnapsglaserl pro Pflanze giessen kannst. Nach insgesamt 3 Monaten kannst Du den Steckling mal vorsichtig anlupfen und kucken, ob sich wurzeln gebildet haben. Wenn ja, kannst Du die Pflanze in geeignetes Substrat umtopfen.
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Beitrag  kaktus534142 Di 18 Feb 2020, 17:33

Ok, super, und wie ist es mit der Temperatur - sprich Heizung (welche unter der Fensterbank ist)?
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