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Wollläuse und andere Probleme

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CO2
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Wollläuse und andere Probleme Empty Kaktus von Woll- bzw. Schmierläusen befallen!!!

Beitrag  clwa5@web.de Di 31 März 2020, 20:18

Hallo Hallo,

Heute entdeckte ich an meinem Kaktus (ich weiß nicht, welcher Art mein Kaktus angehört) einen Befall der Woll- bzw. Schmierläusen. Ich schaute in meinem Kakteenbuch nach, was zu tun ist und fand heraus, dass man die Läuse „absammeln“ und die Nester mit einem, in Speiseöl getunkten Pinsel beträufeln soll. Dies versuchte ich so gut es ging, jedoch besitzt mein Kaktus ein ausgeprägtes Dornenkleid und besteht zudem aus mehreren „Teilen“, weshalb es kompliziert war, alle betroffenen Stellen zu erreichen. Außerdem riecht mein Kaktus etwas „seltsam“ (kann den Geruch nicht näher beschreiben) und ist auch ein bisschen weich.

Bitte schreibt mir schnellstmöglich, was man nun tun kann/soll!?

Liebe Grüße
Winken
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Beitrag  CO2 Di 31 März 2020, 21:24

Lieber clwa5,

Du solltest auf jeden Fall noch ein paar Bilder des Schadens hochladen (insbesondere bezüglich der Weichheit des Kaktus, falls man etwas sieht).

Wenn Du nach "Wollläuse" und "Wolläuse" suchst, werden Dir auch sehr viele Ergebnisse mit Tipps angezeigt.

Stelle Deine Kakteen, wenn möglich, im Sommer an die frische Luft. Dies, Insekten und Spinnen werden Deine Pflanzen gesund halten.

Viele Grüße,
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Wollläuse und andere Probleme Empty Re: Wollläuse und andere Probleme

Beitrag  clwa5@web.de Di 31 März 2020, 22:17

Lieber CO2,

Vielen Dank für deine Antwort. Die „Weichheit“ fühlt man nur, weshalb man sie auf dem Foto nicht sehen kann. Die Läuse habe ich so gut es geht entfernt, sodass man diese auch nicht so gut auf einem Foto erkennen kann. Ab wann würdest denn du den Kaktus nach draußen stellen? Jetzt ist es doch noch etwas zu kalt. Ich bin nämlich ein bisschen besorgt, ob er bis zum Sommer durchhält, ich kenne mich ja auch noch nicht ganz so gut aus.

Viele liebe Grüße

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Beitrag  Shamrock Di 31 März 2020, 22:37

Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum!


clwa5@web.de schrieb:Ab wann würdest denn du den Kaktus nach draußen stellen? Jetzt ist es doch noch etwas zu kalt.
Das lässt sich leider nur beantworten, wenn man auch weiß, welchen Kaktus du da pflegst. Manche Kakteen kommen aus Kanada und stecken Frost spielend einfach weg und andere Kakteen kommen aus den Tropen und finden 10 °C bereits unzumutbar kalt.

Aber weich und seltsamer Geruch sprechen sowieso dafür, dass da evtl. nichts mehr zu retten ist und die Wollläuse nur dein geringstes Problem sind.

Wenn man mal einen optischen Eindruck bekommen würde, dann könnte man evtl. auch beurteilen wo man vielleicht noch gesundes Gewebe retten und neu bewurzeln kann. Aber das sollte auch schnell geschehen, da sich so eine Infektion schnell in der gesamten Pflanze weiterverbreitet.

Ansonsten für den Einstieg noch etwas Grundlagenlektüre: https://www.kakteenforum.com/t32159-faustregeln-zur-pflege-von-kakteen-und-anderen-sukkulenten Obwohl: Wenn du ein Kakteenbuch hast, dann sind dir ja die Grundlagen bereits bestens bekannt. Ist übrigens immer hervorragend zum Einstieg mit einem einschlägigen Buch zu beginnen.

Gutes Gelingen, viele Grüße und schön gesund bleiben - Shamrock (aka Matthias)

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Beitrag  Litho Di 31 März 2020, 22:45

Matthias, ich danke Dir mal ganz herzlich im Namen des Forums (hoffentlich keine Amtsanmaßung) für Deine unendliche Geduld mit Anfängerfragen und Deinen ausführlichen und hilfreichen Kommentaren.
*daumen*
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Beitrag  Shamrock Di 31 März 2020, 23:02

Danke, Mike! Aber wir waren alle mal solche Anfänger und wenn von 100 solcher Anfängern samt ihrer Fragen durch diese Geduld wenigsten Einer dabei bleibt und vielleicht sogar mal der DKG beitritt o.ä., dann hat es sich schon gelohnt. Daraus ziehe ich meine Motivation. Wink

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Beitrag  Cristatahunter Mi 01 Apr 2020, 06:49

https://www.kakteenforum.com/t10471-warmwasser-methode?highlight=Warmwasser

Wenn du ohne Gift gegen Wollläuse vorgehen möchtest. Es gibt auch Kakteen die von Natur aus weicher als andere sind. Mit einer Artbestimmung kannst du auch das Vorgehen besser festlegen.
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Beitrag  chrisg Fr 03 Apr 2020, 22:35

Litho schrieb:Matthias, ich danke Dir mal ganz herzlich im Namen des Forums (hoffentlich keine Amtsanmaßung) für Deine unendliche Geduld mit Anfängerfragen und Deinen ausführlichen und hilfreichen Kommentaren.
*daumen*

Volle Zustimmung!

Der Vollständigkeit halber kann man erwähnen das es Wolläuse gibt die wirklich von selber stinken. Es ist ein ganz eigenartiger, unangenehmer Geruch der manchmal bei Wolllausbefall in der Wurzelgegend entstehen kann. Hat nichts mit verotteten Pflanzenteilen zu tun sondern ist ein sehr spezieller Geruch der direkt von den Wollläusen ausgeht. Suspect  Ich habe das mal in einem Gartenbaugeschäft erlebt. Es war derart widerlich das ich den Topf vor Schauer fast auf den Boden fallen gelassen habe und ich bin wirklich nicht leicht zu erschrecken...

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Wollläuse und andere Probleme Empty Re: Wollläuse und andere Probleme

Beitrag  Shamrock Fr 03 Apr 2020, 22:43

Uih, stinkenden Läusen bin ich zum Glück noch nie begegnet... Kannst du den Geruch etwas beschreiben? Chemisch-stechend? Faule Eier?

Ein kleines Dankeschön vom Fragesteller ist übrigens auch immer eine große Motivation... Wink

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Wollläuse und andere Probleme Empty Re: Wollläuse und andere Probleme

Beitrag  chrisg Fr 03 Apr 2020, 22:57

Ich kann das leider nicht so gut beschreiben, sonst hätte ich das gleich getan. Es war kein schwefelartiger Geruch. Mehr in Richtung chemisch oder mit leichter Anlehnung an Basilikum. Mit Eisen-erz und Guano-effekt? Ein sehr penetranter Geruch, den man wirklich sofort bemerkt und orten kann. Ich würde sagen, in einem Zimmer wäre das schon längst geortet und mit langarmigen Besenzucken rausgeflogen.

Es gibt ein annähernd ähnlichen Geruch, nämlich Neem-öl. Neem riecht wie ein Gemisch aus Hühnerbrühe und Hagebutten, was noch halbwegs ausstehlich ist. Aber diese Wollauskolonien, ärgs....

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