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Sulcorebutia-Lexikon -----Verschiedene Feldnummern - Seite 2 Empty Re: Sulcorebutia-Lexikon -----Verschiedene Feldnummern

Beitrag  sulco-willi So 24 März 2024, 14:39

Wow!! Gut dass du das gesehen hast. Es gibt natürlich keine gelbblütige!!! Entweder hatte ich ein Bild falsch beschriftet oder Johan hat etwas verwechselt. Diese gelbblütige Sulco ist S. vargasii G371. Um genau zu sein: G371/7
Trotzdem noch einen schönen Sonntag
Willi


DonVincent schrieb:


Prima, da habe ich einen Klon von. Habe mir gerade mal die Bilder in Sulcomania angeschaut, da gibt es auch eine gelbblühende Form? Leider war ich an der Straße nach Acasio damals nicht, wobei es die vermutlich auch nicht in dieser Form gab und wir den Umweg über Anzaldo nehmen mussten.
[/quote]

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Beitrag  DonVincent So 24 März 2024, 14:41

sulco-willi schrieb:Wow!! Gut dass du das gesehen hast. Es gibt natürlich keine gelbblütige!!! Entweder hatte ich ein Bild falsch beschriftet oder Johan hat etwas verwechselt. Diese gelbblütige Sulco ist S. vargasii G371. Um genau zu sein: G371/7
Trotzdem noch einen schönen Sonntag
Willi

Das hatte ich schon vermutet. Witzig, dass Johan das nicht aufgefallen ist.
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Sulcorebutia-Lexikon -----Verschiedene Feldnummern - Seite 2 Empty S. breviflora etc.

Beitrag  DonVincent Fr 05 Apr 2024, 13:36

Ich habe nun noch mal ein wenig in der Literatur zu diesen Pflanzen geschaut.

Willi schrieb:Die Fundortangabe von Cárdenas: Prov. Capinota, Loma Sikhimirani, ca. 10 km südöstlich von Capinota, Uferbänke des Rio Caine ist vermutlich falsch. Darüber wurde viel geschrieben, was allerdings kaum zur Klärung beigetragen hat. Meine Vermutung geht dahin, dass die Pflanzen evtl. von einem Berg westlich von La Viña, Cerro Sithiquiraloma  kommen könnten. Der Fundort wäre damit identisch mit dem von Swobodas HS144. Solche "Verballhornungen" von Namen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Standortangaben bolivianischer Kakteen. (wie gesagt: eine Vermutung meinerseits!!)

Der Ort Loma Sikhimirani taucht in der Erstbeschreibung von MC nicht auf. Auch im Artikel von Günther Fritz taucht " Typstandort Sikhimirani" auf, allerdings ohne Quellenangabe. Ich weiß bis heute noch nicht wo diese Angabe ihren Ursprung hat.

Mir ist das alles nach wie vor ein Rätsel, festhalten kann man vielleicht, dass alle Aussagen wie, "aus Prov. Capinota", "bei La Vina", "2000m Höhe", "Uferbänke des Rio Caine" falsch sind. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass diese Pflanzen eine gewisse Höhe benötigen, Den von dir genannten Berg habe ich auf der Karte gefunden, der Gipfel liegt ja direkt an der Abbruchkante zum Rio Caine hin auf ca. 2550m. Das könnte also hinkommen.. Nur - wer steigt dort rauf? Es gibt keinen (erkennbaren) Weg und es ist dort unglaublich steil. Ich bin in der Nähe von La Vina mal aufgestiegen (Richtung Cerro Sithiquiraloma), habe aufgrund großer Anstrengung wg. Hitze etc. aufgegeben und dort nur L. caineana gefunden. Das heißt natürlich nichts.

Ich halte ja das Gebiet nördlich des Rios, z:B. nördlich Sikimiras (der Ort selbst liegt zu tief) für mögliches Gebiet für Sulcorebutien. Dort gibt es übrigens auch eine Estancia Sikimira und einen Cerro Sikimira. Dumm dass man da so schlecht hinkommt...
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Beitrag  sulco-willi Fr 05 Apr 2024, 18:31

DonVincent schrieb:Ich habe nun noch mal ein wenig in der Literatur zu diesen Pflanzen geschaut.

Willi schrieb:Die Fundortangabe von Cárdenas: Prov. Capinota, Loma Sikhimirani, ca. 10 km südöstlich von Capinota, Uferbänke des Rio Caine ist vermutlich falsch. Darüber wurde viel geschrieben, was allerdings kaum zur Klärung beigetragen hat. Meine Vermutung geht dahin, dass die Pflanzen evtl. von einem Berg westlich von La Viña, Cerro Sithiquiraloma  kommen könnten. Der Fundort wäre damit identisch mit dem von Swobodas HS144. Solche "Verballhornungen" von Namen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Standortangaben bolivianischer Kakteen. (wie gesagt: eine Vermutung meinerseits!!)

Der Ort Loma Sikhimirani taucht in der Erstbeschreibung von MC nicht auf. Auch im Artikel von Günther Fritz taucht " Typstandort Sikhimirani" auf, allerdings ohne Quellenangabe. Ich weiß bis heute noch nicht wo diese Angabe ihren Ursprung hat.

Mir ist das alles nach wie vor ein Rätsel, festhalten kann man vielleicht, dass alle Aussagen wie, "aus Prov. Capinota", "bei La Vina", "2000m Höhe", "Uferbänke des Rio Caine" falsch sind. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass diese Pflanzen eine gewisse Höhe benötigen, Den von dir genannten Berg habe ich auf der Karte gefunden, der Gipfel liegt ja direkt an der Abbruchkante zum Rio Caine hin auf ca. 2550m. Das könnte also hinkommen.. Nur - wer steigt dort rauf? Es gibt keinen (erkennbaren) Weg und es ist dort unglaublich steil. Ich bin in der Nähe von La Vina mal aufgestiegen (Richtung Cerro Sithiquiraloma), habe aufgrund großer Anstrengung wg. Hitze etc. aufgegeben und dort nur L. caineana gefunden. Das heißt natürlich nichts.

Ich halte ja das Gebiet nördlich des Rios, z:B. nördlich Sikimiras (der Ort selbst liegt zu tief) für mögliches Gebiet für Sulcorebutien. Dort gibt es übrigens auch eine Estancia Sikimira und einen Cerro Sikimira. Dumm dass man da so schlecht hinkommt...

Hallo Ingbert,
ich hätte das erwahnen müssen. Diese Angabe "Sikhimirani" stammt von Krahn und der hat sie wohl direkt von Cardenas. Du hat völlig recht, direkt bei La Vina gibt es keine Sulcos, ich denke allerdings, das es irgendwo vor La Vina oder von La Vina aus einen Abzweig nach Thaya Paya gibt und von dort geht es etwas "gemütlicher" auf den Berg hoch. Swoboda hat das so gemacht und das auch mit Augustin. HS144 kommt eindeutig von dieser senkrechten Abbruchkante des Berges zum Rio Caine. Anders ist das gar nicht denkbar. Ich bin gerade dabei die Krahn-Sulcos vorzubereiten und da ist mir aufgefallen, dass WK167 diese radförmige, gefüllt wirkende Blüte hat, die ja Reb. bvrachyantha immer nachgesagt wird. Ich werde mich dazu im Rahmen der Krahn-Nummern näher einlassen. Ich glaube inzwischen, dass Reb. brachyantha, S.caineana, haseltonii etc. alles dasselbe ist und das sie alle von diesem besagten Berg stammen. Sollte das stimmen, müsste man unsere Funde von 10km nördlich von La Vina tatsächlich als Varietät beschreiben, denn das sind, von der Laui abgesehen, die einzigen brevifloras, die von dem oben aufgezeigten Konglomerat abweicht und das ziemlich deutlich. Was meinst du zu diesem Fall?

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Beitrag  DonVincent Sa 06 Apr 2024, 12:32

Hallo Willi,

zunächst vielen Dank für die Aufklärung und die "Geschichten" rund um die Sulcos. Ich finde das außerordentlich interessant einerseits, frustrierend andererseits da man den Wahrheitsgehalt nicht so einfach (wenn überhaupt) überprüfen kann.

Was nun den Berg (eigentlich sind es recht viele) bei La Vina angeht: du hast völlig recht, es gibt ja schliesslich auch dieses Beweisfoto von Augustin was auch in Sulcomania zu finden ist. Das hatte ich völlig verdrängt. Es zeigt eindeutig den Blick von oberhalb des Dorfes in Richtung Rio Caine, damit ist der Standort der HS-Aufsammlungen jedenfalls klar. Ich war dann bei meinem Aufstieg "nah dran", aber vermutlich nicht hoch genug geklettert. Das Rausch dort in der Gegend ja auch gewesen sein muss kann ich glauben, die angrenzenden Funde wie z.B. Nummer R 197 (L. caineana, die man sehr oft in der Gegend findet) passen ja ins Bild.

Ich stimme dir bei deiner Idee zum "Lumping" zu, für mich waren in der Vergangenheit manche Kombinationen/Unterschiede zu konstruiert. Ob sich die Pflanzen aus dem Tal oberhalb La Vinas als Varietät abgrenzen lassen, kann ich nicht beurteilen. Dazu fehlt mir ein Überblick über den gesamten Formenkreis. Ich halte es auch durchaus für möglich, dass vom Bergzug bei La Vina, bis zu unserem Fundort mehr oder weniger durchgängig diese Pflanzen zu finden sind. Wenn die Pflanzen wie du schreibst sich deutlich unterscheiden, dann wäre eine neue Varietät sicher gerechtfertigt.

Den Abzweig nach Thaya Paya gibt es definitiv, denn heute führt die Straße durch diese Ansiedlung und nicht mehr durch La Vina wie zu den Zeiten, als man noch durch das Flußbett musste.
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