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Samen bei Köhres bestellt, wie sind eure Erfahrungen?

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 Samen bei Köhres bestellt, wie sind eure Erfahrungen? - Seite 7 Empty Re: Samen bei Köhres bestellt, wie sind eure Erfahrungen?

Beitrag  Mexcacti am Di 19 Dez 2017, 16:34

Hi Marcus,

ich habe Blossfeldia und A. ritteri noch nie trocken gebeizt, ich besprühe die Samen mit einer Chinosol- Schatelhalmlösung (mit abgekochten Wasser gemischt) das hat bisher immer gereicht. Bei der Fleischermethode sterilisiere ich noch zusätzlich das Substrat.

Gruß
Radi
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Beitrag  M.Ramone am Di 19 Dez 2017, 16:42

Guter Artikel! Dankeschön.
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Beitrag  nordlicht am Di 19 Dez 2017, 20:17

Moin Marcus,

ich habe mit Samen von Koehres, so wie mit Samen von anderen Händlern, unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Manche keimen sehr gut, andere weniger gut. Insgesamt war ich aber mit den Ergebnissen zufrieden.

Du hast ein sehr breites Spektrum für deine Aussaat vorgesehen.

Die Parodia horrida gehören zu den "microsperma-Arten". Das sind fast staubfeine Samenkörner. Dafür solltest Du die obersten 10 Millimeter im Aussaattopf das Substrat fein gesiebt, bis max. 3mm kleine Körnchen aufbringen. Sonst sind die Samen weg. Und die Sämlinge sind so klein,.....das dauert seeehr lange, bis man ohne Lupe richtig was sehen kann.

Bei den Opuntia-Samen darfst Du auf keinen Fall die Geduld verlieren, die Keimdauer beträgt zwischen wenigen Wochen und zwei oder mehr Jahren.

Viel Glück für die Aussaat.
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Beitrag  M.Ramone am Di 19 Dez 2017, 20:24

Moin moin und danke!

Auf die Parodia machte mich Radi schon aufmerksam. Gut, dass du das nochmal bestätigst.

nordlicht schrieb:Bei den Opuntia-Samen darfst Du auf keinen Fall die Geduld verlieren, die Keimdauer beträgt zwischen wenigen Wochen und zwei oder mehr Jahren.

Wenige Wochen und/oder Monate sind kein Problem. Jahre, nur um was keimen zu lassen. Uiuiui Smile Na gut, das ist dann so. Werde diese dann nicht enttäuscht aufgeben.
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Beitrag  Shamrock am Di 19 Dez 2017, 21:23

M.Ramone schrieb:wird der wasserspeichernde Teil immer Caudex genannt?
Nö, es gibt ja Stammsukkulenz (der Klassiker bei Kakteen), Blattsukkulenz (Crassula uvm.) sowie Wurzelsukkulenz. Ein Caudex zählt eher zu Letzterem. Leider gibt es keine "offizielle" morphologische Definition für einen Caudex, aber im Kreise der Sukkulentenliebhaber meint man damit eine (meist verholzte) verdickte Stammbasis oder eine verdickte Wurzelknolle, welche der Wasserspeicherung dient. Diese kann über- oder unterirdisch wachsen, wobei für´s Auge natürlich oberirdisch etwas besser geeignet ist. Soweit zumindest in Kurzform. Wink
In meiner Ecke nennt man so einen Caudex auch einfach Bierbauch.

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Beitrag  M.Ramone am Di 19 Dez 2017, 23:08

Den merk ich mir! Wie nerdy Smile

OK, ich habe die Erklärung im Wiki falsch verstanden. Caudex habe ich beim Stöbern in der Bucht sehr oft gelesen und immer handelte es sich, wie du meintest, um die Wurzelknolle oder den Stamm. Irgendwie dachte ich dann, dass das Wort eben den wasserspeichernden Teil der Pflanze bezeichnet und habe mich auch gleichzeittig gewundert, warum bei Kakteen keine Rede von einem Caudex ist. Deswegen habe ich hier nochmal nachfragt.

Ich habe eine Ceropegia woodii (als Leuchterblume) irgendwann mal gekauft, und als ich dann viele botanische Namen gegoogelt hab, eben diese als Ceropegia woodii identifiziert. Wenn die Tage mein Substrat kommt, werde ich die Knolle ausgraben und auf die Erde setzen. Mal schauen, was sich da in der Erde verbirgt.

Und hier spricht man doch von einer Pflanze, bei der hauptsächlich die Knolle im Vordergrund steht, oder irre ich mich da?
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Beitrag  Shamrock am Di 19 Dez 2017, 23:15

M.Ramone schrieb:Und hier spricht man doch von einer Pflanze, bei der hauptsächlich die Knolle im Vordergrund steht, oder irre ich mich da?
Bei der Ceropegia woodii (mittlerweile offiziell Ceropegia linearis subsp. woodii)? Bei der stehen sicher die Blätter sowie die kleinen aber dafür dankbar und zahlreich erscheinenden Blüten im Vordergrund. Die Knolle ist da in der Erde verbuddelt und höher als bis zu einem Drittel überirdisch würde ich sie auch nicht setzen.
Wenn sie dann mal groß und alt genug ist, dann erscheinen sowieso genug Knollen auch noch an den Trieben, welche auch ohne Einbuddeln locker 1 cm Durchmesser und mehr erreichen.
Bei der Ceropegia linearis subsp. woodii darf übrigens auch ein großzügigerer Humusanteil mit im Substrat sein. So sonderlich sukkulent ist die nämlich nicht.

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Beitrag  M.Ramone am Di 19 Dez 2017, 23:35

Oh stimmt, an die kleinen hübschen Blüten habe jetzt mal gar nicht gedacht. Die Triebe finde ich eher langweilig. Meine hatte auch sehr viele Knollen, die ich mit eingebuddelt hab. Ich hab aber irgendwo ein Bild von der gesehen, wo der Caudex auf der Erde lag mit einem richtig schicken Loch in der Mitte, aus dem dann die Triebe kamen. Ich buddel das Teil morgen aus, das interessiert mich jetzt wirklich.

nacht
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Beitrag  Shamrock am Di 19 Dez 2017, 23:41

Au ja, mach mal. Ich hab meine auch seit zig Jahren nicht mehr umgetopft. Vielleicht sollte ich irgendwann auch mal neugierig sein und gucken, was da so in der Erde lauert?
Bis dahin nacht

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Beitrag  M.Ramone am Fr 29 Dez 2017, 16:33

So, ich habe nochmals eine kleine Ladung Samen von Koehres bestellt. Eigentlich ging es mir nur um die Pseudolithos-Samen, aber wenn man schon mal dabei ist Wink

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Über eBay habe ich mir aus Spanien noch Samen von Hoodia juttae, Hoodia pilifera annulata und Ferocactus gracilis coloratus für insgesamt 10€ (inkl. PP) zu kommen lassen. Nach wenigen Tagen waren sie schon da. Auf die 1. Bestellung bei Koehres warte ich noch.

Jetzt möchte ich mich daran machen das Substrat zu bestellen. Und dazu habe ich ein paar wenige Fragen.

Zur Auswahl habe ich Lava, Zeolith, Quarz, Bims, Vermiculite und Kieselgur, alles in diversen Körnungen erhältlich. Auf Perlite möchte ich verzichten.

Welche dieser Substrate erzielten bei euch die besten Keimquoten?
Welche Körnungen sind empfehlenswert? Ich dachte an 1-3 mm. Beim Sand sogar an 0.4-0,8mm.
Sollten die Töpfe komplett mit feiner Körnung gefüllt werden oder sollte es nach unten hin grober werden? Falls letzteres mit "ja" beantwortet wird, bis auf welche Körnung sollte ich dann gehen?
Da ich nach der Fleischer-Methode vorgehen möchte, frage ich mich, wieviel Wasser unten in den Beutel kommt. Sollen die Töpfe mit den Löchern im Wasser stehen, so dass eine direkte Verbindung zwischen Substrat und Wasser entsteht? Oder ist das Wasser ausschließlich dafür gedacht, die Luft feucht zu halten?
1g Chinolinolsulfat-Kaliumsulfat auf 1L Wasser? Sollte über den Daum gepeilt doch eine 0,1%ige Lösung ergeben.
Die Anzucht soll auf meiner großen Fensterbank (Südseite) stattfinden. Diese befindet sich bei mir im Wohnzimmer. Die Heizung wird Temperaturgesteuert, um die Umgebung auf Temperatur zu halten. Mit welchem Temperaturzuwachs muss ich innerhalb der Beutel rechnen? Wie sind da eure Erfahrungen?

Da hier auch viele von euch auf gewisse Gattungen spezialisiert sind; vielleicht kann mir vorab schon jemand sagen, welche Gattungen -bei der Anzucht- es lieber etwas kühler, welche es lieber etwas wärmer mögen.

Bereits bestellt habe ich Töpfe (7x7), Druchverschlussbeutel (50x50) und ein Thermometer mit Maximum-/ Minimumanzeige.

Ich habe mir auch schon viele eurer Beiträge über die Anzucht durchgelesen, bin aber -bezüglich meiner Fragen- nicht ganz fündig geworden. Ich weiß, dass jeder Standort seine eigenen Bedingungen darstellt. Dennoch würde ich mich sehr darüber freuen, Denkanstöße zu erhalten.

Danke.
M.Ramone
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