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Aussaat von Maihuenia patagonica

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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  Uwe am So 26 Mai 2013, 20:51

Hallo

Nach Dutzenden von Opuntienaussaaten kann ich nur zur Herbstaussaat raten:
Im Herbst in einem Minigewächshaus (gibts für paar Euro im Baumarkt) die Samen in sandige Kakteenerde stecken, leicht zudecken, dann nach draussen an einen schattigen Ort stellen und den ganzen Winter über etwas feucht halten. Ende März das Ding ins Haus nehmen und an einen hellen, warmen Ort stellen, an eine Fensterbank oder gar auf eine Heizmatte. Danach keimen eigentlich alle keimfähigen Samen.
Bei mir funktioniert die Herbstaussaat auch ganz von allein: Einfach Opuntiensamen gleichmässig im Kakteenbeet verstreuen und schwupps keimt es im nächsten Frühling an allen Ecken und Enden. Der einzige Nachteil: mann weiss nicht mehr welcher Samen welche Art ist Razz

Grüsse
Uwe
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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  nikko am Mo 27 Mai 2013, 08:49

Moin Werner,
nicht entmutigen lassen! Lasse Die Töpfe einfach austrocknen, eine Zeit ruhen und dann wieder befeuchten.
Würde ich so im Wechsel machen, also Wasser geben abtrocknen lassen, dann wieder Wasser. Das ganze natürlich in Deinen GWH. Die Chance ist gut, dass dann über den Sommer noch was kommt. Habe das gerade mit einer Schale M. patagonica durchgespielt und nach knapp 2 Jahren ist jetzt der 1. gekeimt! (Hatte schon nicht mehr daran geglaubt!)

LG,
Nils

PS: Ach ja, die Schale stand auch im Winter im ungeheizten GWH hat den Frost also voll abbekommen.


Zuletzt von nikko am Mo 27 Mai 2013, 08:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : PS eingefügt.)
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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  Jiri Kolarik am Mo 27 Mai 2013, 09:30

Hallo...
ein Link zu einer Arbeit...über Aussaat von Maihuenia...

http://kaktusyforum.ic.cz/weblog_entry.php?e=119

...es ist zwar tschechisch, aber man kann es doch übersetzen...

und noch ein Forum: http://cactus.rastislav.net/forum/viewtopic.php?f=30&t=4787 mit Bildern und Infos...
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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  Peterii am So 07 Jul 2013, 16:16

Hallo Werner,

habe am 19.5. auch Maihuenia patagonica ausgesät, vorher noch das Saatgut 10min in 95% H2SO gebadet. Standen dann draussen schattiert im Zipperbeutel und keimten sehr gut.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Das Bild habe ich heute nach einer Aufräumaktion gemacht. Vorher sah es im Topf aus wie Kraut und Rüben, fast keine Wurzel ist ins Erdreich eingedrungen, einige Keimlinge hatten Schimmelkränze am Wurzelhals. Anscheinend mögen sie nicht die angespannte Luft (Fleischermethode) und beizen ist anscheinend wichtig (nehme sonst nur 0,05% Chinosollösung zum anstauen und KMnO4 direkt als Lösung auf die Aussaat, dass reichte sonst immer). Mal schauen, ob sie sich nochmal erholen.

Ich hoffe, bei dir keimen noch einigen Samen.

Gruss Peter
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Maihuenia patagonica - Aussaat - Agave havardiana

Beitrag  Wolfgang am Do 09 Apr 2015, 09:40

Habe dieses Jahr auch Maihuenia patagonica ausgesät. (20 K.) sowie im gleichen Gefäß Agave havardiana. Da bereits hier geschrieben wurde, dass die patagonica (mit Ausnahme M. Kießling) kaum aufgehen, ging ich gleich davon aus, dass diese wohl bei mir auch kaum aufgehen werden, dagegen hatte ich gute Erfahrungen bisher mit Agavenaussaaten.
Nach ca. einer Woche kamen auch schon die ersten Sämlinge. Diese sahen auch aus wie junge Agaven-Sämlinge (ohne Stiel) direkt über der Erde. So dachte ich zunächst fälschlicherweise, die Agaven sind wieder gut aufgegangen, die anderen patagonica Natürlich wieder nicht.
Nach ein paar weitere Wochen bildete sich aus dem Scheitel der Pflänzchen dornenartige Gebilde nach oben. Erst dann kam mir dann in den Sinn, dass es wohl nicht die Agaven sein können. Es war diesmal gerade umgekehrt. Von den Agaven ging, auch bis jetzt, nichts auf - was trotzdem seltsam ist - und von den patagonica gingen viele auf, dank dem Saatgut von Michael Kießling. Ich kann daher sagen, dass es wohl an der Frische des Saatgutes liegen muss, was aufgeht.
Ich lagerte die Samentütchen jetzt im Winter draußen vor der Fensterbank, so dass diese einige Frostgrade abbekamen. Ob das etwas auf die Keimfähigkeit bewirkt hat, kann ich natürlich nicht sagen. Gestört
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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  nikko am Do 09 Apr 2015, 12:29

Moin Wolfgang,
gratuliere zu dem schönen Erfolg!

Die Frische der Samen spielt ganz sicher eine Rolle!
Soweit ich weiß funktioniert die Stratifikation der Samen aber nur, wenn sie schon im Topf mit feuchter Erde sind. Trocken in der Samentüte bringt eher nichts...

LG,
Nils


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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  Stekel am Do 09 Apr 2015, 18:57

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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  nobby am Fr 10 Apr 2015, 07:39

Hallo,

ich möchte gerne allen Interessierten Mut machen!

Ich denke nicht, dass die Frische sondern die Reife des Saatgutes ausschlaggebend ist.
Mag sein, dass frisches Saatgut ohne Behandlung gut keimt, aber wer hat genau dann Zeit und vor allem kann man bei gekauftem Saatgut die Frische nicht immer bestimmen.
Aber auch älteres Saatgut liefert nach entsprechender Vorbehandlung (kalt/warm, Chipping - siehe Video -, oder Säure - 5 Minuten mit konz. Schwefelsäure-) sehr gute Ergebnisse.

Hier mal zwei Beispiele von mit Säure behandelten Samen:

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Samen 6 Jahre alt

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Samen 1 Jahr alt

Herzliche Grüße
Nobby
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Re: Aussaat von Maihuenia patagonica

Beitrag  nikko am So 20 Nov 2016, 11:46

Moin,
ich mußte es einfach nochmal ausprobieren...
Maihuenia patagonica JN 407 (Primeros Pi–os, Neuquen, Arg) und Maihuenia patagonica 'brachydelphys' KVV 1024 (Ranquil del Norte II. place KM 1,2, 1555m, Mendoza, Arg), die Samen sind von Succseed.. Ausgesäet wurde am 05.11.2016, schon nach 1 Woche regte sich etwas! Very Happy

Hier ein Bild von heute, durch die Folie hindurch, so ist die Bildqualität leider nicht so toll.
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Mann erkennt aber dennoch, dass die Keimrate sehr hoch ist! Ich war ehrlich gesagt überrascht, denn eigentlich hatte ich vermutet, dass ich den Topf noch ein paar Wochen im Kühlschrank aufbewahren muß bevor da etwas keimt!

Nun, wie schon oft berichtet, erkennt man, dass die Wurzeln nicht in das Substrat finden. Da muß ich demnächst nachhelfen. Dann gibt es auch ein besseres Bild. Very Happy

Ich habe Maihuenia schon ein paarmal ausgesäet, leider sind mir die Kleinen dann nach 1-3 Jahren alle nacheinander weggestorben. Was genau ich falsch gemacht habe kann ich gar nicht sagen... Ich habe tiefe Töpf verwendet, mineralisches Substrat, war  nicht zu sparsam mit dem Wasser. Viel Licht und frische Luft im Sommer gab es auch. Sicher, hin und wieder waren sie mal eine Weile ganz trocken, vielleicht war es das ja schon?

Wie sind denn Eure Erfahrungen mit der Aufzucht der kleinen Maihuenias?

LG,
Nils

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