Kakteenforum
Herzlich Willkommen auf www.kakteenforum.com
Werde auch Du Mitglied in Deutschlands grösster & aktivster Kakteencommunity im Web!

Wir bieten:
- komplett werbefreies, kostenloses und nicht kommerziel geführtes Forum
- egal ob Neueinsteiger oder Profi, hier zählt Jeder gleich!
- einmal registrieren und Zugriff auf alle Foren
- sehr schnelle Hilfe bei allen Fragen zur Bestimmung, Pflege, Krankheiten & Schädlinge etc.
- interessante Diskussionen in stressfreier, freundlicher Community

Wir würden uns freuen, Dich als neues Mitglied begrüßen zu dürfen!

Hinweis auf unsere Datenschutzerklärung:
https://www.kakteenforum.com/Impressum-h1.htm

Leitungswasser aufbereiten

Seite 10 von 12 Zurück  1, 2, 3 ... 9, 10, 11, 12  Weiter

Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Cristatahunter am Mi 29 März 2017, 16:12

Ist ja auch alles so toll technisch.
avatar
Cristatahunter
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 15067
Lieblings-Gattungen : Keine

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Fred Zimt am Mi 29 März 2017, 17:10

Wasdenn oder wiemeinsch? scratch
avatar
Fred Zimt
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 6588

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Cristatahunter am Mi 29 März 2017, 19:28

Fred Zimt schrieb:Wasdenn oder wiemeinsch? scratch
Der Gerät.
avatar
Cristatahunter
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 15067
Lieblings-Gattungen : Keine

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Litho am Mi 29 März 2017, 19:54

Dabei ist es doch ganz einfach: Wasser ist entweder rein oder nicht rein.
Reines Wasser ist nur destilliertes Wasser. Alles andere ist nicht rein - d.h. mit Mineralien angereichert. Auch Regenwasser in der Tonne, denn es fließt über das Dach und nimmt Mineralien auf.
Die Frage für Gießer ist nur, wie groß der Mineraliengehalt, also die Härte, ist.
Das am häufigsten vorkommende Mineral im Wasser ist Kalk bzw. Kalzium.
Viele Hausfrauen und Hausmänner gießen ihre Pflanzen mit kalkhaltigem Leitungswasser. Wenn sie die Erde ab und zu mal austauschen, sollte es bei Pflanzen zu keinen Problemen kommen - falls die das Wasser nicht absolut sauer mögen.
avatar
Litho
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 6677
Lieblings-Gattungen : Adenium, Sulcorebutia, Echinocereus

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Fred Zimt am Mi 29 März 2017, 22:24

Dabei ist es doch ganz einfach: Wasser ist entweder rein oder nicht rein.
Jede Menge Wasser ist auch im Rhein. Rolling Eyes

Reines Wasser ist nur destilliertes Wasser.
Keine unnötigen Veralgemeinerungen, bitte.
Sogenanntes Reinstwasser wird häufig mittels Umkehrosmose gewonnen,
falls sich da in den letzten Jahren nichts geänder hat.
Stefan, zu Hülf! Mein Halbwissen braucht fachmännische Unterstützung. Very Happy
avatar
Fred Zimt
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 6588

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  ClimberWÜ am Mi 29 März 2017, 23:25

Fred Zimt schrieb:
Reines Wasser ist nur destilliertes Wasser.
Keine unnötigen Veralgemeinerungen, bitte.
Sogenanntes Reinstwasser wird häufig mittels Umkehrosmose gewonnen,
falls sich da in den letzten Jahren nichts geänder hat.
Stefan, zu Hülf! Mein Halbwissen braucht fachmännische Unterstützung. Very Happy
technisch gesehen wird man verschiedene Verfahren wie Ionenaustauscher, Umkehrosmose, Filterung, Assoziation (oder wie bezeichnet man Aktivkohleanwendung) und Verdampfung auch kaskadieren oder kombinieren für das gewünschte Resultat.
avatar
ClimberWÜ
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 734
Lieblings-Gattungen : Opuntoidea und andere Frost-/Winterharte

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Cristatahunter am Do 30 März 2017, 00:37

Was soll ich mit reinem Wasser? Entmineralisiert, entkeimt, jonengetauscht und umkehrosmotisiert.
Kakteen sind Lebewesen die mit lebendigem Wasser getränkt werden möchten. 
Unter Leitungswasser aufbereiten verstehe ich etwas Anderes. Was ist mit den alten Methoden mit hartem Leitungswasser umzugehen. Stehen lassen, ansäuern mit Putzessig oder auftorfen. In meiner Jugend habe ich in einer Gegend mit extrem hartem Wasser gewohnt. Das Leitungswasser wurde erst einige Tage stehen gelassen. Das hat genügt und es brauchte kein Gerät dazu. Wasser ist nicht einfach nur ein physisches Nass es enthält viele Mineralien und Microelemente. Es wird auch von Information gesprochen denn von da wo es herkommt nimmt es Spurenelemente mit. Reines Wasser ist so zusagen ohne Leben, ohne Herkunft, einfach leer. Regenwasser ist von uns bevorzugt, aber ist das reines Wasser? Regenwasser hat die Luft gewaschen und ist teilweise mit allem Möglichen verschmutzt. Ich halte nichts von hauseigenen Reinigungssystemen.
avatar
Cristatahunter
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 15067
Lieblings-Gattungen : Keine

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  ClimberWÜ am Do 30 März 2017, 01:15

Cristatahunter schrieb:Was soll ich mit reinem Wasser? Entmineralisiert, entkeimt, jonengetauscht und umkehrosmotisiert.
Kakteen sind Lebewesen die mit lebendigem Wasser getränkt werden möchten. 
Unter Leitungswasser aufbereiten verstehe ich etwas Anderes. Was ist mit den alten Methoden mit hartem Leitungswasser umzugehen. Stehen lassen, ansäuern mit Putzessig oder auftorfen. In meiner Jugend habe ich in einer Gegend mit extrem hartem Wasser gewohnt. Das Leitungswasser wurde erst einige Tage stehen gelassen. Das hat genügt und es brauchte kein Gerät dazu. Wasser ist nicht einfach nur ein physisches Nass es enthält viele Mineralien und Microelemente. Es wird auch von Information gesprochen denn von da wo es herkommt nimmt es Spurenelemente mit. Reines Wasser ist so zusagen ohne Leben, ohne Herkunft, einfach leer. Regenwasser ist von uns bevorzugt, aber ist das reines Wasser? Regenwasser hat die Luft gewaschen und ist teilweise mit allem Möglichen verschmutzt. Ich halte nichts von hauseigenen Reinigungssystemen.
Wasser, aka Regenwasser kommt von oben und hat zu vorindustriellen Zeiten wohl eine hohe Reinheit aufgewiesen!
Ich habe im Thread bereits von gedankenloser Verwendung von Osmosewasser zum persönlichen Konsum abgeraten. Jedoch würde ich so manchem Amazonaswasser Entsprungenem keinesfalls das lokale Ultraharte Wasser anbieten.
Bei denen die nicht weglaufen, wegschwimmen oder wegfliegen können sollte man auf die Geologie im Habitat achten und bei der Substratwahl berücksichtigen. In niederschlagsarmen Gebieten mit hoher Verdunstung wird sich die Oberfläche entsprechend den Gegebenheiten aufsalzen. Diese Bedingungen sollte der Pfleger entsprechend "nachbauen"!
Ich schrieb bereits von 27 bzw. 32° dGH des Leitungswassers hier vor Ort. Sollte man dies allen Cactaceen vorbehaltlos antun?
Eine einfache Umkehrosmoseanlage erfordert wenig Wartung bei nicht allzu hohem Aufwand. Weshalb sollte man solcher moderneren Technik abweisend gegenüberstehen?
avatar
ClimberWÜ
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 734
Lieblings-Gattungen : Opuntoidea und andere Frost-/Winterharte

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Fred Zimt am Do 30 März 2017, 01:43

Was soll ich mit reinem Wasser? Entmineralisiert, entkeimt, jonengetauscht und umkehrosmotisiert.
, Rolling Eyes
Dran schnuppern, das verbessert das Lesevermögen. Very Happy
Ansäuern z.B. in Beitrag 5 und 55, Torf Beitrag 4....


Das Leitungswasser wurde erst einige Tage stehen gelassen. Das hat genügt
Um das Wasser zu enthärten?
Erzähl mal.
Ich halte nichts von hauseigenen Reinigungssystemen.
Botschaft angekommen.


Gut Nacht

Fred

avatar
Fred Zimt
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 6588

Nach oben Nach unten

Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  frizzi am Di 04 Apr 2017, 09:12

Moin,

also, tatsächlich kaufe ich das billige chemisch reine dest. Wasser "rein nach VDE-Vorschrift 0510", entionisiert, z.B. dieses:
http://www.chemica.de/Produkte/DestilliertesWasser.aspx

Ist das Verfahren ein ähnlicher Vorgang wie bei der Umkehrosmose? es wird nur entsalzt? Reicht aber zum Gießen?

Und, nein, richtig, ich habe den ganzen Zauber noch nicht verdaut Wink
Das wird auch noch dauern, Chemie war nie mein Steckenpferd... Ich habe mich bei Wikipedia informiert, um auf den Etiketten der Mineralwässer zu verstehen, welche Kombinationen der Mineralien Härte verursachen. Es ist maßgeblich die Kombi von Calcium und Magnesium plus Hydrogencarbonat, richtig? Oder ist nur Hydrogencarbonat entscheidend? Und wie übersetzt man mg in Härtegrad, also ab wieviel mg ist das Wasser zu hart?!
Danke, Fred, für den Tabellenlink, ich verstehe aber nicht, welches nun der Richtwert für die relevante Härte ist, die Spalte GH oder KH, oder beides?

Das hier habe ich soeben beim Googlen gefunden. Ob man dem Rechner trauen kann? Das wäre ja phänomenal..
Allerdings fehlt hier die Untersuchung der Carbonathärte. (relevant ???)
http://wasserdb.oliverguenther.de/

Gruß Frizzi

frizzi
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 17
Lieblings-Gattungen : Echinocereus, Gymnocalycium, Pachycereus pringlei, Pilosocereus, Rebutia

Nach oben Nach unten

Seite 10 von 12 Zurück  1, 2, 3 ... 9, 10, 11, 12  Weiter

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten