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Pflege rein mineralisch

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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Rainer11283 am Sa 28 Mai 2011 - 19:12

Da haste recht nur habe ich gerade erst mit lophos und astos angefangen und habe noch net so viel erfahrung daher wollte ich erst mal lieder die fertig mischung nehmen mfg rainer Very Happy
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Gast am Sa 28 Mai 2011 - 19:20

Klar , kein Ding ... nur probieren hilft dir selbst dich , mit Positiven und Negativen Eigenschaften der Mineralien , auseinanderzusetzen ... und daraus zu lernen ! Very Happy
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´Versuch mit Granit-Verwitterungsgrus

Beitrag  käuzchen am Di 7 Aug 2012 - 20:38

Habe in diesem Jahr schon gute Erfolge erzielt mit einer gefühlsmäßigen Substratmischung, die zu gleichen Teilen besteht aus Körnern von: Bims, Feinkies, Tuff, Lava, Blähton-Schrot + feinfaseriger Torf. Dieses Substrat verwende ich für alle Kakteen. Einige Astrophyten, Mammillarien, Ariocarpen und Epithelanten habe ich in der mineralischen Erde von Haage (auf Lehmbasis). Bei den Gymnos und einigen Echinopsen, Rebutien und Lobivien habe ich noch ca. 25 % Mutterboden zugemischt.
Berufsbedingt war ich heute mal wieder im Gelände unterwegs. Da ich in der Nähe von Eibenstock was zu untersuchen hatte, dachte ich mir, dass es sich lohnen würde, eine Stelle zu suchen, wo Granitverwitterungsgrus zutage tritt. Ich wurde auch schnell fündig (siehe Bild) und habe einen Einkaufsbeutel von dem Zeug vollgepackt (die Körnung reicht von 1 - 6 mm).Wegen der starken Verwitterung fühlt es sich weich und nicht scharfkantig an
Habe geleich eine Versuch gestartet und von der o.a. Mischung 50 % genommen und dazu je noch zur Hälfte Torf und Granitgrus gegeben. Versuchsobjekt ist ein großer Echinopsis bruchii. Bin gespannt, ob es sich bewährt.

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Zuletzt von davissi am Di 7 Aug 2012 - 20:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Bild groß eingestellt)
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  kaktusfreundin01 am Do 18 Okt 2012 - 12:57

Was ist das bitte für ein Sand, den einige von euch benutzen? Sog. scharfer Sand? Feiner Sand wohl eher nicht, weil der klumpt. Wie steht es mit Quarzsand? Der wird ja oft für Beimengungen auch in organischen und mineralischen Substraten empfohlen.
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Aheike am Do 18 Okt 2012 - 23:17

Ich benutze für die, welche rein mineralisches Substrat mögen, das rein min. von Haage. Da mir das Ganze zu fest wird, strecke ich es mit Bims, Lava, Perlite, Aquarienkies, Kieselgur. Je nachdem. Und die, welche es fett mögen, bekommen noch bissel gute Blumenerde untergemischt.
Damit bin ich bisher recht gut gefahren! Very Happy


Zuletzt von Aheike am Fr 19 Okt 2012 - 9:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Travelbear am Fr 19 Okt 2012 - 0:16

Hallo Zusammen,

was bitte ist scharfter Sand?
Soll das Feinsieb von in Gesteinsmühlen zerbrochenem Gestein sein?

Nurmalerweise entsteht Sand durch Erosion und besteht dann aus abgerundeten Gesteinskörnchen.

Ich setze durchaus Sand der Körnung 0,5 bis 1mm meinen mineralischen Substraten zu. Fast ausschließlich Quarzsand, denn der ist pH-neutral und äußerst inert. Daher kann er überall zugesetzt werden,ohne Eingriff in die Bodenchemie zu nehmen.
Meist nehme ich auch Quarzsand der obigen Körnung um meine Aussaaten wenn ich sie aus der gespannten Luft nehme, nochmals abzustreuen. Da mein Aussaatsubstrat relativ grobkörnig ist, damit die feinen Keimwurzeln schnell halt finden, muß ich müßen die kleinen Löcher aufgefüllen, denn sonst würden diese Wurzeln sehr schnell vertrocknen. Quarzsand bietet hier auch den Vorteil, daß er lichtdurchläßig ist und auch tiefer eingesunkene Keimlinge genug Licht durch den Sand erhalten um sich normal entwickeln zu können. Sehr feinen Sand meide ich, denn er wirkt zu stark abdichtend.

Gruß Peter
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  kaktusfreundin01 am Fr 19 Okt 2012 - 0:48

@ Travelbear:

Als Einsteigerin in unser gemeinsames Hobby hielt ich meine Frage nach dem von euch erwähnten Sand für legitim.

Die Ergebnisse, die ich im Netz zum Thema "Scharfer Sand" gefunden habe, fasse ich wie folgt zusammen:

Scharfer Sand ist nicht gesiebt, enthält ungleich große Teile, backt nicht zusammen und eignet sich zum Auflockern von Lehmerde. Quarzsand ist scharfer Sand.
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Pulsar am Fr 19 Okt 2012 - 1:07

also ich halte scharfen sand für für sand der scharfkantig ist, im gegenteil zu fluß bzw strand sand der von natur aus geschliffen wurde???berichtigt mich...wenn ich falsch liege
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Travelbear am Fr 19 Okt 2012 - 11:28

Hallo Kakteenfreundin01,

ich habe nie an der legitimität Deiner Frage zerren wollen. Mir ist der Begriff "scharfer Sand" bis heute unbekannt gewesen. Und es scheint nicht nur mir so gegangen zu sein.

Ob ein Material verfilzt und zusammenhängende Konglomerate bildet hängt weniger von der Korngröße, als von seiner Struktur ab. Ein unregelmäßiger Körper kann sich viel eher mit anderen Körper in der Umgebung verhacken und verkannten als ein runder Körper. Daher sind größere Strukturen unregelmäßiger Körper formstabiler, als die runder Körper: Lehmziegel vers. Sandburg, Mauer aus Gesteinbrocken vers. Mauer aus Flußschotter etc.

Gruß Peter
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Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Aheike am Fr 19 Okt 2012 - 13:57

..."scharfen Sand" kenne ich aber auch, wußte ehrlich gesagt nie was damit anzufangen. Es konnte aber auch kein Mensch sagen, was damit gemeint ist. Rolling Eyes
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