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Rost an Kakteen

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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Rost an Kakteen

Beitrag  Spickerer am Do 16 Aug 2018, 20:39

Hallo ihr Beiden,
weiter vorn habe ich es bereits schon angesprochen. Es ist Bi 58. Damit sollte man also sehr vorsichtig hantieren. Das Ungeziefer geht auf jeden Fall drauf, aber die Pflanzen können bei zu hoher Dosierung geschädigt werden. Ein Trost ist es, dass sich die Pflanzen alle irgendwann wieder erholen und normal weiterwachsen werden.

Gruß, Spickerer
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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Re: Rost an Kakteen

Beitrag  papamatzi am Fr 17 Aug 2018, 11:03

Hm. Zu dumm.
Bi58 ist das einzige frei erhältliche, systemische Mittel, welches man im Wechsel mit den Mitteln der anderen Wirkstoffgruppe verwenden kann, um resistent gewordene Insektensauger zu erwischen.

Aber Danke für die Info.
Also lieber zu dünn anrühren, als zu dick. Wink
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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Re: Rost an Kakteen

Beitrag  romily am Fr 17 Aug 2018, 11:21

Hab das Thema grad entdeckt.

Ich spritze gegen Wolläuse mit Siltac (ein Mittel aus Polen, was auf Ölbasis funktioniert), da BI58 zwar den Läusen, aber leider auch den Hoyas zuverlässig den Garaus macht. Bisher habe ich an diversen Pflanzen (Hibiskus, Hoya ...) danach in Verbindung mit Sonnenlicht üble Verbrennungen feststellen müssen. Was bei den Blattpflanzen kein großes Problem ist, die bekommen ja neue Blätter. Jetzt mache ich es so, daß ich die Pflanzen indoor in der Dusche / draußen im tiefsten Schatten behandele und nach dem Trocknen ausgiebig mit klarem Wasser abspritze. Seitdem habe ich keine Probleme mehr gehabt. Der Hersteller von Siltac schreibt auch, daß das Mittel bei einigen Pflanzen phototoxisch wirkt.

Da das Siltac rein mechanisch funktionieren, wirkt es nach dem Abtrocknen eh nicht mehr, also kann man danach beruhigt das Zeug abwaschen.

Siltac auf Kakteen hab ich erst einmal anwenden müssen, ein Neuzugang mit Wolläusen. Er hat das Spritzen problemlos überstanden, ich hab ihn reingeholt und erst mal im Zimmer in Quarantäne. Sieht aber aus, als wär er jetzt lausfrei.
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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Rost an Kakteen

Beitrag  Spickerer am Fr 17 Aug 2018, 19:29

Hallo "Romily",
du sprichst das Problem richtig an. Die an den Kakteen sichtbaren Schäden sind wohl genau so entstanden. Ich weiß noch, dass kurz nach dem Spritzen an zwei oder drei Tagen die Sonne etwas kräftiger schien. Das ist also wichtig für die Anwendung mit BI58. Sonne sollte anschließend nicht an die Pflanzen kommen und nach einigen Tagen sollte man wohl wiederholt mit klarem Wasser nachsprühen, damit überflüssige Reste abgespült werden. Ich habe sie damals nach dem ersten Auftreten dieser Schädigungen, sofort isoliert und nach draußen gestellt. Dort bekamen sie schon in der nächsten Nacht den ersten Regen. Das wird ihnen sicher geholfen haben, mit dem Problem fertig zu werden. Wie gesagt, alle haben sich erholt und die Flecken wandern durch das Wachstum nach unten, bis sie nicht mehr sichtbar sind. Dort wird die Pflanze durch die Verschorfung/Verkorkung hoffentlich auch etwas unempfindlicher werden.

Gruß, Spickerer
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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Rostflecken Pilzbefall?

Beitrag  Markus_1977 am Do 06 Sep 2018, 10:35

Hallo zusammen!

Habe bei zwei meiner Neuzugänge so ne Art Rostflecken, handelt es sich dabei um einen Pilz oder was kann das sonst sein?

danke vorab!

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Beitrag  Janonym am Do 06 Sep 2018, 18:05

Sind sie vielleicht nass geworden und standen in der Sonne? Solche flecken hat einer meiner Kakteen seither nämlich auch. Dann würde ich behaupten das es verbrennungen sind. Wassertropfen+sonnenlicht=brennglaseffekt
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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Re: Rost an Kakteen

Beitrag  Litho am Do 06 Sep 2018, 18:14

Ich tippe auf Rostpilz. Kein Sonnenbrand.
Gegen Pilze gibt's ja Mittelchen zu kaufen. Einfach einsprühen.
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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Re: Rost an Kakteen

Beitrag  plantsman am Do 06 Sep 2018, 18:42

Moin,

ausser es hat jemand mal einen kakteenspezifischen Rostpilz aus der Heimat mit eingeschleppt, halte ich Rostpilze für eher unwahrscheinlich. Diese sind nämlich immer absolute Nahrungs-Spezialisten und befallen nur ganz spezielle Wirte. Rosenrost bleibt immer auf Rosen, Fuchsienrost immer auf Fuchsien und der Birnengitterrost befällt im Sommer nur Birnen und im Winter Wacholder. Die können alle nichts anderes "anknabbern".
Einen Pilzbefall kann man aber nicht ausschließen, es gibt noch andere parasitische Pilzarten die eine Verkorkung der Epidermis verursachen können.

Der Brennglaseffekt ist ein "Mythos" der nur unter ganz bestimmten Bedingungen möglich ist. Dazu gibt es tatsächlich Untersuchungen. So muss der Wassertropfen ca. 1,5 mm von der Oberfläche entfernt sein, muss länger als 15 Minuten bestehen und die Sonne in einem Winkel von 180° draufscheinen. Diese Kombination trifft in den seltensten Fällen zu.
Wenn Wassertropfen die Oberhaut bei Sonne beschädigen ist das meist auf kaltes Wasser das auf eine warme Epidermis trifft zurückzuführen. Die starken Temperaturunterschiede sorgen an besonders erwärmten Stellen dann dafür, dass einige Zellen der Pflanzenfläche platzen und entsprechende Verkorkungen oder Schäden hervorrufen.

Derartige Verkorkungen an Deiner Mammillarie sind sehr unspezifisch. Es gibt sehr viele zurückliegende oder aktuelle Ursachen die in Frage kommen (alter Spinnmilbenbefall, Pilzbefall, falsches Substrat, Spritzmittelschaden, Versalzungsschaden, falsche Bewässerung usw.) und deshalb ist eine genaue Diagnose meiner Meinung nur schwer möglich.

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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Re: Rost an Kakteen

Beitrag  Litho am Do 06 Sep 2018, 19:39

Ein Pilzmittel könnte man aber vorbeugend spritzen. Man weiß ja nie, ob es sich evt. doch um einen Pilz handelt.
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Rost an Kakteen - Seite 3 Empty Re: Rost an Kakteen

Beitrag  papamatzi am Do 06 Sep 2018, 20:13

Hallo Stefan,
Danke auch von der Mitleserfront für Deine fachkundigen Erläuterungen. Smile
plantsman schrieb:Derartige Verkorkungen an Deiner Mammillarie sind sehr unspezifisch. Es gibt sehr viele zurückliegende oder aktuelle Ursachen die in Frage kommen (alter Spinnmilbenbefall, Pilzbefall, falsches Substrat, Spritzmittelschaden, Versalzungsschaden, falsche Bewässerung usw.)
Ich denke mal, es geht vor allem darum, ob es immer noch aktuelle Ursachen geben mag, die beseitigt gehören. Bei falscher Pflege (Substrat, Wasser, Dünger) muss man nur wissen, was man falsch macht, kann aber relativ einfach korrigieren. Schwieriger ist es bei Pilzbefall. Muss man behandeln und wann ist's gut? Zum Beispiel frage ich mich seit einiger Zeit, woran man erkennt, ob ein Pilzbefall nun ausgeheilt ist. Geht die rötliche Färbung dann weg?
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