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Höhlenbildung durch Fäulnis - Ist er noch zu retten?

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sensei66
KölnerHardy
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Höhlenbildung durch Fäulnis - Ist er noch zu retten? Empty Höhlenbildung durch Fäulnis - Ist er noch zu retten?

Beitrag  KölnerHardy Fr 03 Apr 2020, 11:02

Liebes Forum,
neu dabei und schon würde ich mich über eure Hilfe freuen  Very Happy
Habe hier einen Fall, der mich ratlos macht. Habe letzten Herbst meine Kakteen ins Winterquartier gebracht, dabei ist mir das Loch im Kaktus aufgefallen, siehe Bilder. Zum Verstehen, er ist ca. 30 cm hoch, dass Loch hat einen Durchmesser von ca. 6 cm und geht ca. 1-2 cm nach unten und bis zur Hälfte des Kaktuss nach hinten.

Es kam zum Vorschein, als 2-3 Austriebe einfach abfielen, weil sie nicht mehr hielten. Ich habe dann das Loch von allem Möglichen geleert und ihn ins trockene Winterquartier gestellt. Heute sieht er so aus. Innen im Kaktus ist jetzt alles trocken, nichts weiches mehr. Jetzt habe ich natürlich Angst, wenn er wieder draussen steht, dass sich Regenwasser drinnen sammelt und er wieder zu faulen beginnt.

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Gibt es eine Möglichkeit, ähnlich wie bei Bäumen, dass Loch mit einem Harz o.ä. zu verschließen, damit kein Wasser hinein kommt?

Würde mich über eure Tipps freuen, "köpfen" kann ich ihn ja immer noch......
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Beitrag  Shamrock Fr 03 Apr 2020, 12:24

Tach Hardy,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Oha, hast du genau kontrolliert, ob darin nicht zufällig der Notocactus-Höhlenbär haust?

Speziell für Kakteen gibt's da sicher nix, aber was spricht gegen das Zeug, welches man bei Bäumen verwendet?
Ansonsten hilft nur Improvisieren: Reichlich Sekundenkleber, Kork zurechtschneiden, etc. - oder gleich einfach absolut regengeschützt aufstellen.

Gutes Gelingen, liebe Grüße und schön gesund bleiben - Shamrock (aka Matthias)

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Beitrag  sensei66 Fr 03 Apr 2020, 12:35

Ich würde keine Experimente mit Baumharz machen. Da würde ich befürchten, dass es durch den Luftabschluss eher zur Fäulnis kommt als unbehandelt.
Kakteen können sich in vielen Fällen selbst helfen. Dass der Kaktus das Winterquartier überstanden hat, ist ein gutes Zeichen dafür.
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Beitrag  Cristatahunter Fr 03 Apr 2020, 12:54

Vielleicht musst du ihn irgendwann zerlegen und die Teile bewurzeln.
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Beitrag  Wühlmaus Fr 03 Apr 2020, 13:01

Mmmh, ich glaube nicht, dass das Oberteil auf Dauer zu retten ist. Vorsichtshalber würde ich die verbliebenen Kindel abnehmen und neu bewurzeln. Dann kann man den Sommer abwarten und nötigenfalls das Oberteil köpfen. Sieht dann nicht gerade prickelnd aus, so ein Notocactus-Stumpf. Wenn das Unterteil gesund ist, dürfte er aber weiter lebensfähig sein. Ist halt auch eine Frage der Ästhetik.

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Beitrag  migo Fr 03 Apr 2020, 20:59

Wühlmaus schrieb:Mmmh, ich glaube nicht, dass das Oberteil auf Dauer zu retten ist. Vorsichtshalber würde ich die verbliebenen Kindel abnehmen und neu bewurzeln.
Da bin ich auch Elke's Meinung. Vor allem deshalb, weil sich oben im Scheitel schon ein brauner Punkt zeigt - da sind die Leitbündel anscheinend schon voll angegriffen.

Wenn die Kindel ab sind, würde ich den kappen gegebenenfalls so weit runterschneiden, bis die gesamte Schnittfläche einschl. der Leitbündel sauber ist - also kein braun mehr zu sehen ist. Sollte dann noch genug Kaktus übrig sein, die Schnittfläche mit Holzkohlepulver abstreuen und schauen, was passiert.
Wenn sich am Rand genug Kindel bilden, kann das in ein paar Jahren eine schöne, ansprechende Gruppe werden.
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Beitrag  Orchidsorchid Fr 03 Apr 2020, 21:24

Hallo Michael/migo

Das braune Teil oben im Scheidel ist meiner Meinung nach eine Blütenknospe .

Grüsse Manfred
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Beitrag  migo Fr 03 Apr 2020, 21:37

Okee... kenne die Blütenknospen dieser Art nicht. Aber wenn dem so ist, dann um so besser. In dem Fall natürlich nicht kappen. Very Happy
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Beitrag  Henning Fr 03 Apr 2020, 21:42

Moin Michael,
auch wenn hier schon einige Tipps und Ratschläge zu Deiner "Baumhöhle " gekommen sind, würde ich jetzt erst einmal gar nichts machen - außer beobachten. Abschneiden kannst Du immer noch.
Momentan wirkt die ganze Sache doch trocken und nicht matschig. Also gäbe es doch zunächst keinen Grund für "blinden Eifer".
Stell das gute Stück jetzt hell und zunehmend warm und regengeschützt wohin auch immer und behandele ihn ganz normal.
Entweder er steckt diese Verletzung weg oder er wird unterhalb der Stelle zunehmend sprossen.
Und falls der Gammel doch auftreten sollte, kannst Du immer noch großzügig runterschneiden.
Das einzige, was ich mir jetzt vorstellen könnte, wäre, einen von den Seitensprossen abzunehmen, weil er schon so schön vorhanden ist...
Viel Erfolg!
Gruß Henning
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Beitrag  Shamrock Fr 03 Apr 2020, 21:48

Orchidsorchid schrieb:Das braune Teil oben im Scheidel ist meiner Meinung nach eine Blütenknospe .
Noch schlimmer! Die muss sofort ab!!! Sonst gibt´s nämlich einen noch größeren gelben Fleck! Shocked


Wühlmaus schrieb:Mmmh, ich glaube nicht, dass das Oberteil auf Dauer zu retten ist.
Das sehe ich anders: Wenn der Höhlennoto jetzt schon den kompletten Winter mit integrierter Überwinterungshöhle überstanden hat, dann steckt da auch kein Gammel drin. Sonst wäre er schon längst in eine Höhle auf der anderen Seite des Jordans eingezogen.
Der Gammel ist abgekapselt und die Wundoberfläche komplett verheilt und versiegelt. An sich ist das Thema also erledigt. Gefährlich wird´s wirklich nur, wenn zuviel Feuchtigkeit in die Höhle kommt und dadurch Pilze eingeladen werden. Tropfsteinhöhle ist somit keine gute Idee.

Die andere Sache ist die Ästhetik - aber wer hat schon so eine Charakterpflanze? Da kann man glatt eine Schauhöhle daraus machen und Eintritt verlangen. Für ein Teelicht zu Halloween ist die Höhle leider etwas zu klein.

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