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Zur Kultur von Puna.

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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  Litho am Sa 06 Feb 2016, 18:37

Pieks schrieb:Mich nimmt immer die. Kein Schnäppchen, aber ordentlich, überwiegend sehr guter Zersetzungsgrad (bislang H6-H8). Vor allem hatte ich schon welche, die hat die Hände dermaßen schwarz gemacht, als wäre da ein Kohlekraftwerk für ausgeraubt worden. Macht die nicht. Bei 25%igem Anteil machste damit 200 Liter Substrat. Das sind schon ein paar Töpchen voll. So 6-7. Knapp.
Winken

"Die Gardol Graberde enthält alle für das Pflanzenwachstum erforderlichen Nährstoffe und ist zudem aufgekalkt." Hmmm... scratch
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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  pisanius am Sa 06 Feb 2016, 18:48

Graberde solltest du in jedem besseren Baumarkt bekommen. Aber aufpassen a) Preis -- kostet ein 20 l-Sack manchmal 6, 7 oder gar 8 €, das tut nicht Not, b) vorher lesen was draufsteht und drin ist: Ich hab im letzten Herbst einen Sack ohne lesen gekauft und festgestellt, dass das eigentlich mal wieder fast nur Torf war. Kannste zu nix gebrauchen außer Efeu reinzupflanzen.
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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  Pieks am Sa 06 Feb 2016, 18:48

Schwarztorf hat einen pH-Wert von 4,5 oder darunter. Für Heidelbeeren oder Rhododendren mag das toll sein oder um Regentonnen zu entkalken.
Für Kaktanten isses ein bissi sauer, desrum aufgekalkt.
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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  Litho am Sa 06 Feb 2016, 19:03

Pieks schrieb:Schwarztorf hat einen pH-Wert von 4,5 oder darunter. Für Heidelbeeren oder Rhododendren mag das toll sein oder um Regentonnen zu entkalken.
Für Kaktanten isses ein bissi sauer, desrum aufgekalkt.

Kaktanten - ahh... nach kurzer Zeit verstehe ich was Du meinst llachen Ich dachte schon Du hättest ein c vergessen...

Aaaalsoooo bedeutet "aufkalken" nur, dass der extrem saure ph-Wert an die 7 herangekalkt wurde. Richtig?
Wenn richtig, dann kann man das Zeug ja kaufen und hat sich kein basisches Ungeheuer ins Haus geholt?

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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  Pieks am Sa 06 Feb 2016, 19:19

Vergebung, ich war gezwungen, zunächst zur Westseite der Ranch zu reiten, dort ist das Substratlager.
Dort konnte ich aber in Erfahrung bringen, dass der pH von besagter Erde bei 5,6 liegt. Ganz vortrefflich, wie ich finde.
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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  Litho am Sa 06 Feb 2016, 19:25

Pieks schrieb:Vergebung, ich war gezwungen, zunächst zur Westseite der Ranch zu reiten, dort ist das Substratlager.
Dort konnte ich aber in Erfahrung bringen, dass der pH von besagter Erde bei 5,6 liegt. Ganz vortrefflich, wie ich finde.

Thanx a lot, lonesome rider.
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Graberde, Rhododendronerde, Hochmoortorf

Beitrag  Litho am Mo 08 Feb 2016, 18:01

Michis GARDOL-Graberde ist nicht lieferbar.

In "meinem" Hagebau habe ich überhaupt keine ☠️ Graberde ☠️ gefunden. Twisted Evil

Online-Angebote gibt's allerdings mehr als genug, doch die enthalten alle Torf (Schwarztorf) wobei manche Anbieter nicht mal
die Inhaltsstoffe beschreiben. Naja, zum Abdecken von Gräbern ist das auch eher unwichtig...

Nachdem ich nun diverse Internet-Beiträge gelesen habe, will ich keine Graberde, die evtl. Kompostreste enthält - wegen evtl. Pilzverseuchung.

Ich bin letztlich auf Rhododendron-Erde als Empfehlung gestoßen, die sich auch für unser Hobby eignen soll. Was haltet Ihr davon (als 30% Zuschlag)?
Ist die evtl. wesentlich besser als normale, billige "Gartenkrone" Kakteenerde von Hagebau, die aus
100% Hochmoortorf (Zersetzungsgrad H4 - H8) plus Sand und Kalziumkarbonat besteht -
wobei man sich fragen muss, ob es auch 110% gibt Rolling Eyes
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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  Pieks am Mo 08 Feb 2016, 22:19

Ach Schnuffi, jetzt stell' Dich doch nicht so an. Wenn Du 100% und 10% hast, also 110%, dann nimmst Du einfach einen größeren Sack.
lol!

Ich bin erdmäßig absolut kein Experte. Ich hab es so verstanden, dass diese "H"-Zersetzungsgrade auf Torf (Humifizierungsprodukte) bezogen sind. Geht bei H1 (unzersetzt) los, hört bei H10 (vollständig zersetzt) auf.
Wohl für uns Hobbygärtner interessant sind
H2-H4 - Weißtorf, schwach zersetzt
H4-H6 - Brauntorf, mäßig zersetzt
H6-H8 - Schwarztorf, stark zersetzt.

Auf Hochmoortorfe sind wahrscheinlich die meisten torfhaltigen Blumen"Erden" zurückzuführen, ich kann mich nicht erinnern, je etwas von Niedermoortorf auf einem Sack gelesen zu haben. Vermutlich wird auch die Rhodoerde da keine Ausnahme bilden, allerdings ist die eben knackigst sauer. Ihr prozentual zu verwendender Anteil ist wieder abhängig vom Rest der verwendeten Substratbestandteile. Mit einem sauren Bims, Kieselgur und Akadama zusammen könnte das endgültige Substrat schon extrem (zu) sauer werden und ein Aufkalken erforderlich machen. Ums ganz kurz zu machen: ich kenne die Gartenkrone zwar nicht, aber ein Drittel von einer "guten" Blumenerde um pH 6 in Dein mineralisches Zeuch eingemischt sollte Dir ein völlig ausreichendes Substrat bescheren.

Achso, Deine Pilzbefürchtung kann immer dann berechtigt sein, wenn im Substrat überhaupt etwas vorhanden ist, was im Nachhinein zersetzt werden kann. Daher einfach dämpfen, wenn es Dir ein besseres Gefühl gibt. Ich dämpfe immer alles, das komplett fertige Substrat in Mamas altem Gänsebräter, da gehn 10 Liter rein. Aber es sollte klar sein, dass sofort nach dem Eintopfen neue (Zersetzungs)-Prozesse im Substrat beginnen können, von daher muss man sich immer auch die Frage nach Sinn und Aufwand stellen. Nur hin und wieder ist ein gutes Gefühl ja viel mehr wert als die eine oder andere unumstößliche Tatsache...

Liebe Grüße,
Tim
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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  Cristatahunter am Mo 06 Jun 2016, 12:41

Ich stelle die Frage mal anders.

Wie blüht Puna clavadoides?

Habe zwei Pflanzen deren Blüten starke Unterschiede zeigen.

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Gibt es bei dieser Art noch Subspecies?
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Re: Zur Kultur von Puna.

Beitrag  ClimberWÜ am Mo 06 Jun 2016, 12:52

Aus Tephroweb.ch
Kulturhinweise für Puna
Punas trifft man ebenfalls nur in höheren Lagen an, auf die der Name der Gattung ja hinweist .
Puna = Hochebene, trockener Hochgebirgsvegetationstyp.
Bei zu großer Hitze kann es bei diesen Pflanzen zu Schäden kommen, vor allem wenn schwarze Töpfe im Gewächshaus direkt der heißen Sommersonne ausgesetzt sind. Die Rüben und Knollen welche von allen Vertretern der Gattung ausgebildet wird, werden dann zu heiß und garen dann auf kleiner "Flamme". Also möglichst eine kurze Sommerpause beim gießen einlegen und die Pflanzentöpfe nicht zu exponiert aufstellen.
Ansonsten pflegen wie die meisten anderen Kakteen auch. Daher von September bis April keinen Tropfen Wasser. Frostverträglich!
Puna clavarioides
Wohl die am meisten kultivierte Art! Gepfropft auf A. subulata raschwüchsig, leider wird dadurch der typische Wuchs bzw. das größte Organ (Wurzelknolle) der Pflanze nicht ausgebildet. Auch kann es zu Kamm- oder Handähnlichen Auswüchsen bei den Trieben kommen, welche in der Natur nur selten ausgebildet werden. Wurzelecht langsamwüchsig, große Wurzelknolle bildend. Auch wurzelecht blühwillig und problemlos über Jahre zu halten. Stecklinge bewurzeln sich äußerst schnell, bilden aber zuerst die Wurzel aus.
Puna bonnieae
Ist nun ebenfalls in den Sammlungen etabliert und wird auch von den meisten Händlern vertrieben.
Problemlos wurzelecht zu halten. Sprosse zu schneiden, bedeutet bei diesen Pflanzen große Schnittflächen, also nur bei trockener Witterung durchführen. Blüht etwas später im Frühling.
Puna subterranea
Auch mit unzähligen Klonen in den Sammlungen verbreitet. Wohl eine der schönsten und urigsten unter den kleinbleibenden Opuntioideen. Sie bringt im Frühjahr etwa ab April ihre Knospen hervor,die nachfolgenden Blüten bleiben etwa 2-4 Tage erhalten, je nach Witterung. Gegossen wird wenn die Knospen durchtreiben.
Ich bin dran bei allen dreien - wurzelecht... kann wohl dauern...
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