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Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  johan am Mo 25 Jan 2016, 10:46

Cristatahunter schrieb:Hallo johan

auch ich mache ein Trichoexperiment. Eine Pfropfunterlage Trichocereus pachanoii der ich den Pfröpfling abgetrennt habe, steht bei mir zwischen den Frostharten Echinocereen. Wir haben zwar keine -18 Grad bei uns aber nach den regionalen Wetterdaten war es bis jetzt diesen Winter -11 Grad kalt. 
Da die Trichos nicht die Möglichkeit des dehydrieren haben, besteht das Risiko des Zellschaden.

hallo stefan
hast recht,auch shaferii hat gleich nach dem ersten winter ein scheitelschäden gehabt,diese ist allerdings verwachsen und wird verschwinden.auch steht er so dicht an warme mauer ,das mann von leichter regenschutz reden kann.winterhart sind sie nur sehr bedingt,unter -20°exitus?

lg
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  tarantino am Mo 25 Jan 2016, 13:06

Cristatahunter schrieb:Oft ist es so das unbewurzelte Stecklinge wie deine XXL Modelle die Kälte gut überstehen. Bewurzelte Pflanzen sind aber kälteempfindlicher.
Ich befürchte, dein Experiment wird scheitern denn Trichocereen sind sich zwar in den Anden Kälte gewohnt, aber die lässt sich nicht mit unserem Wetter vergleichen.
In den Anden ist es Nachts klirrend kalt und am Tag bei gleissendem Licht und stetigem Wind wieder warm.
Schnee fällt äusserst selten und die Luft ist sehr trocken. Solche Bedingungen bekommst du vielleicht in einem guten Gewächshaus annähernd hin. Aber im Freien vermute ich das dein Tricho das nicht mitmachen wird.

Dein Plastiktunnel ist so eins wie ich habe. Bei mir steht aber die Tür immer offen. Frostharte Echinocereen brauchen einen luftigen Ort

Hi

Das ist mir schon soweit klar und bekannt...es sind halt Versuche...habe nichts diesbzgl weiter gefunden und kenne keine Erfahrungen...ich probiere gerne und viel aus...an ovatifolia und linearifolia kann man sehen was manchmal möglich sein kann obwohl an den Naturstandorten in Mexiko ein anderes Klima vorherrscht...mit Pluswerten am Tage, kein Dauerfrost und bei weitem nicht diese Tiefstwerte wie hier...
Wahrscheinlich wird mein Experiment zum Scheitern verurteilt sein...dennoch versuche ich es....Theorie und Praxis sind ja manchmal unterschiedlich und unter bestmöglichen Voraussetzungen....wer weiß...mal sehen was geht

Der Folientunnel wurde nur temporär errichtet...das war im Winter 14/15....gab es einen Thread dazu....hatte super funktioniert entgegen der Meinung vieler Leute...hatte damals alles dokumentiert....der eine Trichocereus ist voll bewurzelt und hat alles bisherige mitgemacht auch Dauerfrost....er wuchs aber im Sommer 15 nur sehr wenig...die anderen Trichos sind inzwischen auch gut bewurzelt....
Ich bin wirklich gespannt, inwieweit vor allem das kleiner Exemplar überlebt...hat wirklich ordentlich abbekommen...aber auch die anderen wurden nicht mit Samthandschuhen angepackt...

Falls jemand ähnliches probiert hat.... Bitte melden....im Frühjahr wird evtl je nach Winterergebnis ein Exemplar ausgepflanzt...unter bestmöglichen Bedingungen....ich weiß, ist verrückt ;-)

Grüße und danke fürs Interesse
Matthias
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  tarantino am Mo 25 Jan 2016, 13:07

Cristatahunter schrieb:Oft ist es so das unbewurzelte Stecklinge wie deine XXL Modelle die Kälte gut überstehen. Bewurzelte Pflanzen sind aber kälteempfindlicher.
Ich befürchte, dein Experiment wird scheitern denn Trichocereen sind sich zwar in den Anden Kälte gewohnt, aber die lässt sich nicht mit unserem Wetter vergleichen.
In den Anden ist es Nachts klirrend kalt und am Tag bei gleissendem Licht und stetigem Wind wieder warm.
Schnee fällt äusserst selten und die Luft ist sehr trocken. Solche Bedingungen bekommst du vielleicht in einem guten Gewächshaus annähernd hin. Aber im Freien vermute ich das dein Tricho das nicht mitmachen wird.

Dein Plastiktunnel ist so eins wie ich habe. Bei mir steht aber die Tür immer offen. Frostharte Echinocereen brauchen einen luftigen Ort

Hi

Das ist mir schon soweit klar und bekannt...es sind halt Versuche...habe nichts diesbzgl weiter gefunden und kenne keine Erfahrungen...ich probiere gerne und viel aus...an ovatifolia und linearifolia kann man sehen was manchmal möglich sein kann obwohl an den Naturstandorten in Mexiko ein anderes Klima vorherrscht...mit Pluswerten am Tage, kein Dauerfrost und bei weitem nicht diese Tiefstwerte wie hier...
Wahrscheinlich wird mein Experiment zum Scheitern verurteilt sein...dennoch versuche ich es....Theorie und Praxis sind ja manchmal unterschiedlich und unter bestmöglichen Voraussetzungen....wer weiß...mal sehen was geht

Der Folientunnel wurde nur temporär errichtet...das war im Winter 14/15....gab es einen Thread dazu....hatte super funktioniert entgegen der Meinung vieler Leute...hatte damals alles dokumentiert....der eine Trichocereus ist voll bewurzelt und hat alles bisherige mitgemacht auch Dauerfrost....er wuchs aber im Sommer 15 nur sehr wenig...die anderen Trichos sind inzwischen auch gut bewurzelt....
Ich bin wirklich gespannt, inwieweit vor allem das kleiner Exemplar überlebt...hat wirklich ordentlich abbekommen...aber auch die anderen wurden nicht mit Samthandschuhen angepackt...

Falls jemand ähnliches probiert hat.... Bitte melden....im Frühjahr wird evtl je nach Winterergebnis ein Exemplar ausgepflanzt...unter bestmöglichen Bedingungen....ich weiß, ist verrückt ;-)

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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  johan am Mo 25 Jan 2016, 13:12

ja matthias
einfach probieren ,es liegen sowieso kaum oder keine erfahrungswerte vor.
unten habe ich foto von geschädigte shaferii,seit 3 jahren ausgepflanzt mit leichter regenschutz in form von mauernähe

lg
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  Cristatahunter am Mo 25 Jan 2016, 14:28

Mein Tricho pachanoii ist optisch nicht geschrumpft fühlt sich dafür an wie ein Kürbis nach dem Winter. Mit Glück kommt er wieder auf die Wurzeln. Einem Echinocereus oder einer Opuntia sieht man den Wasserschwund an. Ein Trichocereus ist nicht gebaut um zu funktionieren wie ein Echinocereus.
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  william-sii am Mo 25 Jan 2016, 15:06

Vor Jahren hatte Herr Dr. Buchmann etliche Trichocereushybriden ohne Schutz im Freiland überwintert. Er gab sie dann alle (ca. 100) an Klaus Krätschmer (winterkaktus) ab, der sie dann eintopfte und ins Freiland stellte. Dann kam ein strenger Winter, und alle waren hinüber. Nicht einer hat's geschafft.
Meiner Meinung nach sind solche Experimente auf Dauer Blödsinn. Jemand, der die richtigen Bedingungen bieten kann, hätte sich bestimmt über solch stattliche Ableger gefreut.
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  tarantino am Mo 25 Jan 2016, 15:23

Ohne Schutz und perfekter Lage kann es hier bei mir nicht funktionieren....und...es ist vielleicht verrückt aber ich sehe keinen Blödsinn darin!!!
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  johan am Mo 25 Jan 2016, 15:44

na hat was von russisch roulette,aber blödsinn ist blödsinn

lg
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  Uwe am Mo 25 Jan 2016, 19:34

Ein Trichocereus ist nicht gebaut um zu funktionieren wie ein Echinocereus.

Was soweit auch logisch ist...es sind genetisch 2 versch. Arten. Wobei die Standorte sich auch überschneiden! Echinocereus ist aber nicht gleich Echinocereus.
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  tarantino am Mo 25 Jan 2016, 20:13



Vor Jahren hatte Herr Dr. Buchmann etliche Trichocereushybriden ohne Schutz im Freiland überwintert. Er gab sie dann alle (ca. 100) an Klaus Krätschmer (winterkaktus) ab, der sie dann eintopfte und ins Freiland stellte. Dann kam ein strenger Winter, und alle waren hinüber. Nicht einer hat's geschafft.
Meiner Meinung nach sind solche Experimente auf Dauer Blödsinn. Jemand, der die richtigen Bedingungen bieten kann, hätte sich bestimmt über solch stattliche Ableger gefreut.


Ist so bei einen Hobby mit exotischen Pflanzen in Gärten/ Freiland oder auch Kalthaus...dessen ist man sich normalerweise stets bewusst...man kann natürlich auch alles madig oder negativ reden, dies fällt mir immer wieder auf....und man darf/kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...ist schon interessant, zeigt man was neues oder anderes, kommt das Negative von ganz allein....ist doch spannend was neues zu sehen, über was neues zu berichten, es zu dokumentieren und auszuprobieren. Oder soll man immer das gleiche zeigen!?
Und!
Auch jemand wie ich der keine idealen Bedingungen hat, freut sich über solche Ableger!
Die Spitze war verständlich ; -)
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