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Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  chico am Mo 25 Jan 2016, 20:20

Es gibt ja die Klimaerwärmung,aber was soll das?
Vielleicht noch 50 Jahre warten.
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  tarantino am Mo 25 Jan 2016, 20:25

???
Ist ein Thema...ein Thread mit Bildern und Text...ein Versuch seit rund 17 Monaten...
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  Cristatahunter am Mo 25 Jan 2016, 20:37

Uwe schrieb:
Ein Trichocereus ist nicht gebaut um zu funktionieren wie ein Echinocereus.

Was soweit auch logisch ist...es sind genetisch 2 versch. Arten. Wobei die Standorte sich auch überschneiden! Echinocereus ist aber nicht gleich Echinocereus.
Das must du mir nicht erklären. Es geht mir darum dass frostharte Echinocereen einen eigenen Frostschutzmechanismus und Frostschutzchemie haben um längere Zeiten mit Temperaturen unter null und auch erhöhter Luftfeuchte zu überstehen. Trichocereen haben das nicht. Sie können zwar eiskalte Nächte überstehen aber Winterbedingungen sind sie sich nicht gewohnt.
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  johan am Mo 25 Jan 2016, 21:24

garantie das es nie winterliche verhältnisse gibt im trichogebiet gibt es sicher nicht:in der regel nicht,aber eine starke südströmung,el nino etc. können eine ausnahme der regel bedeuten.
zum beispiel jetzt in sudtropischen südostasien(taiwan,vietnametc.) kälterekord einige minusgrade,klimazone 10:frostfrei................

lg
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  Wüstenwolli am Mo 25 Jan 2016, 21:27

Betrachtet man das mal einfach von der Größe der Pflanze:
Ein Echinocereus verliert im Winter mal gut ein Drittel der Größe.
Bei einer mal angenommenen Höhe von 20- 30cm kann er das wegstecken und bleibt vertilkal oder wird es zum Frühjahr wieder, wenn er sich " füllt".
Würde ein mehrere Meter hoher Tricho genauso dehydrieren, würde er mangels Zelldruck durch sein Gewicht zusammenbrechen und kaum mehr " auf die Beine" kommen.

Die Frage ist, Matthias, - dein Mut zum Versuch in allen Ehren - was möchte man mit diesem Versuch erreichen?
Selbst wenn der überwinterte Tricho überlebt, ist sein Zuwachs doch geringer - möglicherweise kränkelt er und wird unschön.
Vielleicht geht das auch mal einen oder zwei Winter gut - vielleicht ist er aber auch schon vorher hinüber.
Manche klimatische Bedingungen kann man bei uns einfach nicht " nachstellen" -leider Sad

Dennoch sollte jeder so experimentieren dürfen, wie er möchte, sofern kein seltenes/ geschütztes Pflanzenmaterial zu Schaden kommt.
Und du machst Dir bei allem auch viel Mühe - lässt uns freundlicherweise teilhaben - und sammlest so auch viel Erfahrung.

LG Wolli





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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  cactuskurt am Mo 25 Jan 2016, 21:58

Wenn wir nicht Probieren wissen wir nicht ob dies und das Klappt. Alle mal sind wir nachher Gescheiter.
LG Kurt
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  Orchidsorchid am Mo 25 Jan 2016, 22:23

Hallo miteinander
Wenn unsere Vorfahren nichts ausprobiert hätten würden wir HEUTE noch auf den Bäumen sitzen.
Also was solls wenn die eine oder andere Pflanze mal in " hängula frekula kompostica "umbenannt werden muss

Grüsse Manfred
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  Uwe am Mo 25 Jan 2016, 22:54

Bei einer mal angenommenen Höhe von 20- 30cm kann er das wegstecken und bleibt vertilkal oder wird es zum Frühjahr wieder, wenn er sich " füllt".
Würde ein mehrere Meter hoher Tricho genauso dehydrieren, würde er mangels Zelldruck durch sein Gewicht zusammenbrechen und kaum mehr " auf die Beine" kommen.

Er kann schon deshalb nicht in der Höhe schrumpfen, da er auf Grund seiner Wuchshöhe an der Basis verholzt. Alle aufrecht wachsenden Kakteenarten verholzen bis zu einer gewissen Höhe, damit sie nicht umfallen bzw. nicht in sich zusammen brechen. Schrumpfen tun sie nur im Querschnitt. Bei den Trichos werden die Rippen und Furchen ausgeprägter, dadurch verlieren auch diese im Winter etwas an Masse (bzw. Wasser). Je nördlicher die Kakteen auf der Nordhalbkugel wachsen, desto niedriger werden sie. Die nördlichsten in Kanada sind ja nur noch kleinwüchsig oder am Boden entlang kriechend. Sie verholzen kaum mehr oder gar nicht.

Ich habe in Arizona Saguaro-"Holzgerippe" gesehen von längst abgestorbenen Exemplaren. Die stehen selbst nach 20-30 Jahren noch in dem trockenen Klima. Die Dinger sehen bizarr aus und da sieht man, wie das holzige Gerüst solch Ungetüme von bis 12m Höhe stützt.

Mein grösster frei ausgepflanzter Kaktus ist eine Cylindropuntie (vermutl. acanthocarpa) und ist schon über 2,20m hoch. Der ist auch vollkommen verholzt bis etwa 1,60m Höhe. Nur die obersten 50-60cm der Triebe und die Seitentriebe sind grün. Diese schrumpfen etwas mehr und hängen ganz leicht herunter. Und gerade weil er verholzt ist, steckt er auch mehr an Kälte weg. -15° bis -20°C sind kein Problem. Ebenfalls das leicht feuchte Substrat macht dem gar nichts.
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  tarantino am Di 26 Jan 2016, 10:09

Hallo Uwe

Vielen Dank für Deine interessanten und spannenden Ausführungen danke

Grüße Matthias
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Re: Frostharte Riesenkakteen im Garten!? Das Trichocereus terscheckii Abenteuer

Beitrag  tarantino am Di 26 Jan 2016, 10:11

Hallo Manfred, Kurt, Johan

Vielen Dank! Ich sehe das absolut identisch!
Grüße Matthias
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