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Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

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Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Litho am Mo 07 März 2016, 00:12

Ich habe mir gestern sehr viele Lopho-Fotos angesehen. Allein die williamsii's zeigen derart viele unterschiedliche Wuchsformen plus sowohl weiße als auch rosa Blüten, dass ich mich frage, ob die Unterschiede innerhalb dieser Art eine Trennung von z.B. diffusa oder friccii rechtfertigen.
Wem dieser Satz zu lang ist, hier kurz & schmerzlos:
Warum sind z.B. diffusa oder friccii andere Arten als williamsii - wo sie doch teilweise identisch aussehen?
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Pieks am Mo 07 März 2016, 01:32

Litho schrieb:Warum sind z.B. diffusa oder friccii andere Arten als williamsii - wo sie doch teilweise identisch aussehen?

Weil zur Unterscheidung längst nicht mehr ausschließlich morphologische Merkmale herangezogen werden. Als Hobby-Gärtner möchte ich sagen: leider. Mir wird viel zu viel zusammengefasst, so bleibt für den Kakteenfreund manches unauffindbar. Bestes Beispiel: Mammillaria crinita, in der zig ehemalige andere Arten, Subspezies, Varietäten und Formen eingemeindet wurden, locker 15. Und die sehen in meinen Augen alles andere als identisch aus. Ohne wieder Grabenkämpfe auslösen zu wollen: Forschung ist wichtig, Neuordnung ebenso. Wäre dem nicht schon immer so gewesen, würden wir heute noch denken, dass in jedem brennbaren Material eine einzige gemeinsame Substanz enthalten wäre. Im Detail zu suchen und zu forschen kann also reichlich hilfreich sein. Und ebenso lästig...

Liebe Grüße,
Tim
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Litho am Mo 07 März 2016, 01:34

Danke Dir.
Tja, wenn da mal nicht ab und an persönliche Befindlichkeiten oder gar Profilneurosen eine unsägliche Rolle spielen.
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Kotschoubey am Mo 07 März 2016, 02:54

Bestes Beispiel: Mammillaria crinita, in der zig ehemalige andere Arten, Subspezies, Varietäten und Formen eingemeindet wurden, locker 15. Und die sehen in meinen Augen alles andere als identisch aus.

Alle Individuen einer Art müssen ja auch nicht identisch aussehen. Sie müssen sich nur untereinander fertil kreuzen können und von anderen Arten durch Isolationsmechanismen im Normalfall reproduktiv isoliert sein. Ein kleiner dicker Chinese gehört ja auch nicht zu einer anderen Art, als ein zwei Meter großer rothaariger Engländer Wink
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Pieks am Mo 07 März 2016, 03:45

Gehe ich absolut d'accord. Find's aber trotzdem doof, wo mich doch bei meinen Mammis in erster Linie die Optik interessiert, nenn' mich oberflächlich...
grinsen
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Kotschoubey am Mo 07 März 2016, 04:09

Ich bin ja selber so Embarassed  Sammle auch die abstrusesten Formen und Varianten, die irgendein Tscheche bei einem Bier irgendwann mal beschrieben hat Rolling Eyes , und wundere mich dann, wenn nach ein paar Jahren gleicher Kultur alle Pflanzen irgendwann immer gleicher aussehen Wink
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Ronaldos d. l. F. am Mo 07 März 2016, 05:40

Litho schrieb:Ich habe mir gestern sehr viele Lopho-Fotos angesehen. Allein die williamsii's zeigen derart viele unterschiedliche Wuchsformen plus sowohl weiße als auch rosa Blüten, dass ich mich frage, ob die Unterschiede innerhalb dieser Art eine Trennung von z.B. diffusa oder friccii rechtfertigen.
Wem dieser Satz zu lang ist, hier kurz & schmerzlos:
Warum sind z.B. diffusa oder friccii andere Arten als williamsii - wo sie doch teilweise identisch aussehen?
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Beschaffe dir mal gute Literatur zum Thema! Beim Lesen wirst du feststellen dass die ganzen Formenkreise in mehr oder weniger weiten Gebieten vorkommen. Fricii und diffusa sind gutes Beispiel hierfür. Die eine oben im Norden und die andere im Süden. Ansonsten als nette, wenn auch frustrierende, Online Lektüre die Lophoseite von Herrn Köhres. Und dann mal die Verbreitung vergleichen. :-) :-) :-) :-)

Gruß

Roland
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  pisanius am Mo 07 März 2016, 06:43

Was sinnvoll ist und was nicht, entscheidet allein deine Freude an den jeweiligen Pflanzen. Bei einer recht überschaubaren Gattung wie Lophophora kommen auch nicht gleich hunderte Töpfchen zusammen. Und selbst wenn am Ende nur zwei oder drei "echte Namen" übrig bleiben, kann es viel Spaß machen, ganz unterschiedlich sich entwickelnde Pflanzen zu besitzen und zu vergleichen.
(Aber muss es denn Lophophora sein? Deine Sulcorebutien finde ich ja viel spannender und blüh-schöner.)
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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Litho am Mo 07 März 2016, 07:23

Jaja, pisanius, hast schon recht mit den schönen Blüten der Sulcos. Aber das Problem bleibt:
Wenn ich z.Bleistift Lophos einer bestimmten Art kaufe, muss ich mich auf die Seriosität des VK verlassen,
dessen "friccii" auch wirklich ein "friccii" ist und kein willi. Optisch unterscheiden kann ich die nicht, egal ob Jung- oder Altpflanze.
Ich vermute mal, dass nicht mal ein ausgewiesener Experte Jungpflanzen der verschiedenen Arten bzw. Varietäten voneinander unterscheiden kann.
Weil sie eben so unterschiedlich daher kommen können...
In der Forensik (googeln) verlässt man sich seit Jahrzehnten auf genetische Codes.
Warum hat das noch keine Bedeutung in der Differenzierung der Pflanzenarten erreicht?
Oder doch schon - von mir bisher unbemerkt?
scratch


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Re: Lophos - Alle Arten und Varietäten sinnvoll?

Beitrag  Cristatahunter am Mo 07 März 2016, 07:47

Litho schrieb:Jaja, pisanius, hast schon recht mit den schönen Blüten der Sulcos. Aber das Problem bleibt:
Wenn ich z.Bleistift Lophos einer bestimmten Art kaufe, muss ich mich auf die Seriosität des VK verlassen,
dessen "friccii" auch wirklich ein "friccii" ist und kein willi. Optisch unterscheiden kann ich die nicht, egal ob Jung- oder Altpflanze.
Ich vermute mal, dass nicht mal ein ausgewiesener Experte Jungpflanzen der verschiedenen Arten bzw. Varietäten voneinander unterscheiden kann.
Weil sie eben so unterschiedlich daher kommen können...
In der Forensik (googeln) verlässt man sich seit Jahrzehnten auf genetische Codes.
Warum hat das noch keine Bedeutung in der Differenzierung der Pflanzenarten erreicht?
Oder doch schon - von mir bisher unbemerkt?
scratch


Wenn du Lophos mit garantierter Herkunft, Art und Unterart suchst dann kann ich dir empfehlen selber auszusäen. Wenn du Lophos kaufst bleibt dir nur dein Vertrauen zum Verkäufer.
Es gibt wirklich Unterschiede bei den Lophos und die können genetisch belegt werden. Aber das kann auch ein Verkäufer nicht.

https://www.kakteenforum.com/t20425-sammlungsauflosung-schaupflanzen-ariocarpus-astrophytum-lophophora-gymnocactus-turbinicarpus-u-andere
Versuche es mal bei diesem Seriösen Verkäufer.
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