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Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  KarMa am Di 20 Dez 2016, 21:14

Ach Benni, Deine Geschichte habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesenl
Gut, dass Du wieder Freude an Deinem Hobby hast und außerdem eine wachsames Auge darauf.

glück *liebguck*
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Henning am Di 20 Dez 2016, 22:07

Hallo benni,
da hätte sicher jeder geheult (und so manchem Kakteenliebhaber, der sich bei Dir bedient hat, wohl nicht nur in Gedanken eins mit dem Kantholz gegeben).
Mach mal ein paar Fotos und zeige uns Deinen "Steingarten" - Dein erster Bericht war doch schon sehr gut, so dass sicher nicht nur Karin und ich gespannt sind, wie es bei Dir aussieht.
Bis bald.
Gruß
Henning
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Knufo am Di 20 Dez 2016, 23:00

Hallo Benni,
das ist ja eine schlimme Geschichte,mit den verschwundenen Kakteen.
Zum Glück ist mir das in Korsika noch nicht passiert. Nur einmal, da hat es auf dem unbewohnten Nachbargrundstück gebrannt, waren die Feuerwehrleute anscheinend so sauer, dass sie einem Ferocactus einen Stock mitten in die Leitbündel rammten. Als wir ankamen habe ich den Stock herausgezogen. Der Fero hat dann einen Ableger direkt über der Wunde gebildet. Der untere wurde immer grauer und zum Schluss, einige Jahre später, war auch der Ableger nicht mehr schön und ich habe ihn dann entsorgt. Aber es war schon interessant was in der Natur alles so geht.

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Grandiflorus am Mi 21 Dez 2016, 05:50

Hallo Benni,

ja, so eine Vandalismus-Erfahrung ist sicher sehr ärgerlich und macht wütend.
Zum Glück ist mein Garten bisher davon verschont geblieben - vielleicht, weil es hier eine nur geringe Anzahl Kakteenliebhaber zu geben scheint... Very Happy
Wobei man die für die Verwüstungen Verantwortlichen wohl kaum als Kakteenliebhaber bezeichnen kann, denn dann hätten sie wenigstens auch die Etiketten mitgenommen. Das waren sicher Leute, die überhaupt keine Ahnung hatten, und deshalb Deinen spanischen Garten für einen Naturstandort hielten. Nun wissen wir, wie es nach Plünderungen durch bedenkenlose "Trophäenjäger" an Naturstandorten aussehen kann.
Ich würde mich auch über Bilder aus dem sonnigen Süden freuen.

Liebe Grüße.
Ingo.
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Henning am Do 22 Dez 2016, 12:22

Hallo zusammen,
vor ziemlich genau 27 Jahren (das muss Silvester 1989 gewesen sein) haben wir den Jahreswechsel in Berlin gefeiert und dort stand oben auf einem der typischen Berliner Kachelöfen (zu meiner Studentenzeit hatte ich auch solch ein Monster - es dauerte ewig, bis die Dinger ihre Wärme abgaben,aber dann hielten sie die Wärme auch ewig) solch ein Kaktus:

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Es kam wie es kommen musste - auf dem Heimweg hatte ich ein Blatt davon in der Tasche (ich hatte vorher gefragt!)
Zuhause wurde dieses Blatt zwar erfolgreich bewurzelt, aber im Grunde verbindet uns beide seitdem eine unendliche Leidenszeit. Der Kaktus ist traurig, weil ich offensichtlich was falsch mache (irgend etwas fehlt ihm, sei es Dünger, Wärme, Luftfeuchte, anderes Substrat, Standort etc. etc.) und ich bin traurig, weil er ganz eindeutig nicht so richtig will. Geblüht hat er in den 27 Jahren noch nie! Ich bin mir nicht mal sicher wie er heißt: mal denke ich, es könnte Epiphyllum anguliger sein, dann denke ich, es könnte aber auch Cryptocereus bzw. Selenicereus anthonyanus sein... Vielleicht ist er ja deshalb beleidigt, weil ich ihn nicht mal richtig anreden kann.
Er treibt dann zwar im Sommer mal mehr mal weniger gut aus, wobei die Zacken seiner Sägeblätter mal tiefer und mal weniger tief sind, aber von einem Durchbruch kann da nicht die Rede sein. Diesen Sommer hatte ich ihn schon mal abgeschrieben und ein letztes Teilstück einfach so in einen Topf ins Gewächshaus gestellt. Bullenhitze, kein Schatten aber ab und an Wasser - er ist gewachsen wie nichts gutes, so dass meine Zuversicht ebenfalls zunahm. Jetzt im Winterhalbjahr hängt er wieder in den Seilen. Die Blätter hauchdünn und von einem Sukkulenten weit entfernt. Meine übrigen Epiphyllen sehen besser aus.

Ich fürchte ja, es ist ihm grundsätzlich zu kühl bei mir im Wintergarten (und dann daraufhin auch zu trocken, denn wenn es so kühl ist, bin ich doch recht geizig mit Wasser. Ich bilde mir ein, dass meine Rhipsalis diese Jahreszeit und meine Pflege dann auch nicht wirklich genießen.

Vielleicht kann mir ja der eine oder andere von Euch sagen, was ich bislang falsch gemacht habe und wie ich ihn womöglich gar mal bis zu einer Blüte kriegen könnte. Auf alle Fälle bin ich für Pflegetipps und Namenshinweise dankbar.
Bis bald.
Gruß
Henning
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Henning am Fr 23 Dez 2016, 15:06

Nachschlag zur Nerine.
Ich hatte doch weiter oben von den Samenkügelchen der Nerine berichtet; so sehen sie aus (dieses Jahr haben sich nur ein paar gebildet).

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Wenn man unbeabsichtigt dagegen kommt, fallen sie ganz leicht ab und kullern über den Boden.

Bis bald.
Gruß
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Meine erste Tillandsie

Beitrag  Henning am Fr 06 Jan 2017, 12:56

Hallo zusammen,
es ist so ziemlich genau 38 Jahre her, da habe ich meine erste Tillandsie bekommen.
Als ich im November 1979 zum Studium nach Berlin kam, wohnte ich zunächst bei einer älteren Dame in Zehlendorf zur Untermiete und bei der hing über dem Waschbecken in der Küche eine "Luftnelke", wie sie sagte. Mir sagte weder der Name noch das komische Ding etwas, das dort mehr oder weniger vertrocknet über der Spüle baumelte. Meine Vermieterin erklärte mir dann, dass diese Pflanze nur ab und an mal besprüht werden müsste und ansonsten keine Pflege bräuchte. Sie hätte sie sich aus Mallorca (oder Teneriffa - ich weiß es nicht mehr) mit gebracht. Wenn ich wollte könne ich ein kleines Stückchen davon haben.
Ich stellte mir dann gleich vor, wie dieses mickrige Etwas im Wintergarten meiner Eltern sicherlich binnen kürzester Zeit zu einem Prachtexemplar heran reifen würde - keine Ahnung davon, ob und wie groß so etwas überhaupt wird.
Auf alle Fälle kam die Luftnelke dann in unseren Wintergarten in der Nähe von Köln, wo sie die Jahre meines Studiums mehr schlecht als recht überdauerte - von wegen Prachtexemplar... Vorne wuchs sie zwar (langsam!) und es kam sogar mal ein Seitentrieb und auch mal mehrere; dafür gammelte sie von der Rückseite her immer mehr zusammen, so dass schließlich nur noch ein paar kleine Stümmelchen (kleiner 10 cm) übrig blieben, was meine grundsätzliche Begeisterung für Tillandsien nicht wirklich förderte.
Nach dem (dann doch noch erfolgreichen Studium) hat es mich hierher nach Norddeutschland verschlagen und die Tillandsie kam mit - ja sie lebte immer noch.
Zunächst mehr oder weniger in Zimmerhaltung bzw. im Sommer in so eine Art Innenhof, weil wir keinen Garten hatten und seit Anfang der 90er Jahre im Garten und Wintergarten. In all den Jahren hat sie auch tatsächlich ein einziges Mal geblüht - ich meine weiß und duftend.
Ihrem gigantischen Wachstum ist sie nach wie vor treu geblieben - in manchen Sommern wächst sie recht ordentlich, in anderen mickert sie so vor sich hin. Insgesamt habe ich jetzt vier oder fünf maximal 20 cm lange Teilstücke (ich fürchte, da steckt Anglerlatein mit drin; die Stücke sind kleiner), an denen ich mich nach wie vor erfreue. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sie auch mal wieder blüht.

Da ich inzwischen auch noch ein paar andere Luftnelken habe und mich im Laufe der Zeit durch schlaue Bücher sowie das Internet geblättert habe, denke ich, dass es sich bei meiner ersten Tillandsie um eine T. diaguitensis handeln könnte. Vorhin habe ich mal ein paar Bildchen von ihr gemacht:

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Bis bald.
Gruß
Henning

P.S. Ich warte ja immer noch auf Eure Geschichten von Euren Pflegefällen - los rafft Euch auf. Da gibt es bestimmt noch unzählige Lebensläufe... Erst gestern habe ich ein Christrosentopf aus dem Abfalleimer des Friedhofs gerettet - womit wieder eine neue Geschichte beginnen könnte.
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Tarias am Fr 06 Jan 2017, 23:04

Hallo Henning,

eine bebilderte Geschichte habe ich nicht anzubieten, aber ich wollte einfach mal sagen, dass ich deine Pflegegeschichten spannend finde Very Happy .
Ich bewundere ehrlich deine Ausdauer auch mit weniger "dankbaren" Pflanzen.
Ich bin in den letzten 20 Jahren so oft umgezogen, dass bei jedem Umzug ein großer Teil der Pflanzen nur als Stecklinge mitkommen konnte. Unzufriedene Pflanzen habe ich grundsätzlich nicht mitgenommen, entweder sie fanden ein neues Zuhause oder der Kompost hat sie begrüßt.

Bitte gerne mehr Geschichten von deinen Pfleglingen!
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Henning am Sa 07 Jan 2017, 11:40

Hallo Bianca,
aber gerade die kleinen Stecklinge, die Du bei all Deinen Umzügen mitgenommen und gerettet hast - die haben doch schon einen tollen und abwechslungsreichen Lebensweg hinter sich. Los, schreib ihn auf, pack ein Bildchen dazu, was aus dem mickrigen Steckling geworden ist - und alle sind begeistert.
Und manch einer wird sich ärgern, dass er seinen mickrigen Steckling nicht doch behalten und aufgepäppelt hat...
In diesem Sinne ein schönes Wochenende.
Bis bald.
Gruß
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Henning am So 22 Jan 2017, 10:23

Ganz kurzer Nachschlag zur Nerine.
Hier zeigen sich schon die ersten Triebspitzen der neuen Blätter - seit dem Einräumen im Herbst kein Tropfen Wasser; und bis zum Ausräumen im Frühling werden sie auch kein Wasser bekommen. Geht ja offensichtlich auch ohne.

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Gruß
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