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Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Lutek am Di 28 Feb 2017, 21:34

Moin Henning,

war eine wirklich super Idee mit diesem Thread. Ich möchte daher auch einmal einen "Pflegefall" vorstellen, den ich Ende 2012 von einem Ibiza-Urlaub mitgebracht habe. Agaven sind auf dieser schönen spanischen Insel zwar inzwischen wohl so etwas wie heimisch geworden und wachsen dort zu ziemlich imposanter Größe heran. Ich hatte mir auch fest vorgenommen, mir etwas Pflanzliches als Souvenir mitzunehmen, Opuntientrieb wie ein Arbeitskollege oder so etwas in der Art, Na, zum Ende eines Spaziergangs lag am Strand dann so ein kleiner, doch sehr zerrupft aussehender Agavenableger im Sand. Viel Hoffnung hatte ich dem Kleinen damals nicht gegeben  - kaum Wurzeln, Blätter vermackelt ... halt überhaupt nicht schön!

Jetzt päppel ich das Pflänzlein schon mehrere Jahre auf, im Winter im Gewächshaus und im Sommer an der frischen Luft und mit viel Sonne. Und so sieht er halt heute aus ...

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Zur Orientierung, Topfdurchmesser 20 cm und 2 neue Ableger während seiner Zeit in Alemania. Es sollte sich um Agave americana var. marginata handeln.

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liebe Grüße
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  cirone am Do 02 März 2017, 14:40

Hallo Henning

Bei meinem Pflegefall hatte ich zuerst gar  keine große Hoffnung hm so schwächlich und sensibel.
Vom Baumarkt gerettet. Ohne Namen !?
Aber wie man sieht macht er mir große Freude auch wenn er noch recht jung ist.

Stenocereus ? 2014

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LG schönes Thema bounce

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Cactophil am Sa 04 März 2017, 08:58

cirone schrieb:Hallo Henning

Bei meinem Pflegefall hatte ich zuerst gar  keine große Hoffnung hm so schwächlich und sensibel.
Vom Baumarkt gerettet. Ohne Namen !?
Aber wie man sieht macht er mir große Freude auch wenn er noch recht jung ist.

Stenocereus ? 2014

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Hallo cirone,
schöner Wachstumserfolg, Glückwunsch!
Schreib mal Polaskia chichipe auf's Schildchen Wink
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Nicht alles gleich wegwerfen

Beitrag  OPUNTIO am So 10 Sep 2017, 15:51

Hallo Leute
Ich möchte hier eine Lanze brechen, für alle Kakteen die in den Augen Vieler nicht weiter kulturwürdig sind und auf dem Kompost landen.
Bei richtiger Pflege kann vieles gerettet werden.
Letztes Jahr hatte ich im Bestimmungsteil nach dieser Pflanze gefragt.

https://www.kakteenforum.com/t22886-welche-mammillaria?highlight=mammillaria+schiedeana

März 2016 sah sie so aus.
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Und so letzte Woche
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Welch ein Unterschied, oder?

Gruß Stefan


Zuletzt von OPUNTIO am So 10 Sep 2017, 23:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Henning am So 10 Sep 2017, 16:12

Moin Stefan,
ganz meine Worte - nicht alles gleich wegwerfen!
Deine Geschichte passt auch hervorragend in die "Pflegefälle und was daraus geworden ist".
Ich finde, solche Blümchen haben aufgrund ihrer Herkunft und Geschichte doch viel mehr zu erzählen als ihre Kollegen aus dem Blumenladen.
Bis bald.
Gruß
Henning

P.S. Da gibt es bestimmt noch unzählige Fundsachen, die mit mehr oder weniger Erfolg wieder zum Leben erweckt wurden - her damit und rein ins Forum.
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  KarMa am So 10 Sep 2017, 16:41

Hier hätte ich auch ein Beispiel. Allerdings ist es kein Kaktus, sondern ein Aronstabgewächs.

Meine Alocasia hatte zwei langstielige Blätter, die von Spinnmilben befallen waren. Als diese Blätter welk und entfernt waren, sah der Topf vollkommen leer aus. Im Garten dann vergessen fand ich jetzt im Sommer viele kleine dünne Triebe in diesem Topf. Ich hatte den kompletten Wurzelballen neu gepflanzt, und siehe da!

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Shamrock am Di 23 Jan 2018, 09:50

Pflegefall stimmt in dem folgenden Zusammenhang zwar nicht, aber "Herkunft" sowie "was daraus geworden ist" passen perfekt! Da ich die Geschichte zur Herkunft sowieso schon schriftlich auf Lager hab, muss ich sie nur noch hierher kopieren, auch wenn dies ebenso bereits hier mal geschehen ist: https://www.kakteenforum.com/t28043-dein-beitrag-im-kuas

In der September 2017-Ausgabe der KuaS ist ein Artikel über die Mammillaria prolifera zu finden.
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Zu diesem Artikel hatte ich auch die Geschichte der Herkunft der besagten Mammillaria prolifera vorbereitet, welche dann aber in der KuaS weggelassen wurde:
"In jeder Sammlung befinden sich Pflanzen, welche mit einer ganz besonderen Geschichte verbunden sind. Vielleicht sollte an dieser Stelle auch die Herkunft dieser Mammillaria prolifera erwähnt werden, welche wirklich unglaublich aber doch wahr ist. Allerdings sollte man dazu erst einmal etwas weiter ausholen:
Es gab leider Zeiten in Deutschland, in welchen man wegen seines Glaubens besser das Land verlassen sollte. Wohl denen, die es rechtzeitig getan haben! Unter anderem gelangte ein Flüchtling vor dem NS-Regime nach Paraguay, wo sein Sohn eines Tages zum Studium in die alte Heimat seines Vaters nach Erlangen gesandt wurde. Als Abschiedsgeschenk bekam dieser angehende Student am Flughafen von Asunción von einem Freund eine in paraguyanische Erde getopfte Mammillaria prolifera (auch wenn sich das natürliche Verbreitungsgebiet der Mammillaria prolifera, trotz seiner immensen Größe, selbstverständlich nicht bis nach Paraguay erstreckt).

Eines Nachts hörte dann ein Kakteenfreund aus Erlangen laute Geräusche unter seinem Fenster, was ihn dazu veranlasste, aus dem Fenster zu gucken. Zu sehen und zu hören gab es einen handfesten Streit, bei welchem eine Flasche argentinischer Rotwein zu Bruch ging. Nachdem sich der Streit irgendwann gelegt hatte, waren die Streithähne damit beschäftigt, die Glasscherben vom Gehweg zu entfernen. Hierzu eilte helfend der besagte Kakteenfreund samt Schaufel und Besen. Bei so einer Gelegenheit kommt man natürlich wunderbar ins Gespräch und der Kakteenfreund lernte somit einen Studenten aus Paraguay kennen, welcher in der gleichen Straße wohnte und welchem die beeindruckende Fensterbanksammlung an Kakteen, die wohlgemerkt außen vor den Fenstern stehen, längst aufgefallen war. Licht für die Kakteen ist wichtig, Licht in der Wohnung ist sekundär…

Da man sich gut verstand, blieb man in Kontakt – aber natürlich endet jeder Studienaufenthalt irgendwann. Als Abschiedsgeschenk bekam mein Kakteenfreund einen Ableger der Mammillaria prolifera, welcher provisorisch in eine Mokka-Tasse getopft war. Dieser Ableger gedieh auf den Fensterbrettern wunderbar und wegen der Neigung zur Gruppenbildung wurde der ehemalige kleine Abkömmling mit paraguayanischer Abstammung bald zu groß für die Fensterbank.
Abhilfe schuf da nur ein Weiterverschenken und seither gedeiht die Mammillaria mit der bewegten Vergangenheit hier bei mir im Garten – und manchmal versuchen sogar ihre Früchte zu blühen. Es versteht sich von selbst, dass mein Kakteenfreund ein lebenslanges Besuchsrecht hat."


Ich weiß, es klingt unglaublich - ist aber wirklich wahr! Schon allein aus diesem Hintergrund find ich es sehr erfreulich, dass diese Mammillaria prolifera aus Paraguay mittlerweile so eine steile Karriere hingelegt hat und neben dem Forum hier auch schon in der KuaS präsent war. Wenn das der Student aus Paraguay wüsste...!

Hier dann eines der blühfreudigen Früchtchen:
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Aber die Thematik hatten wir ja schon an anderer Stelle hier sowie eben in der KuaS.

Und weil die Mammillaria prolifera mit ihren Kuriositäten "Herkunft" und "blühfreudigen Früchten" noch nicht ganz ausgelastet scheint, beschäftigt sie sich auch noch mit cristaten Trieben. Diese tauchen in dem Wirrwarr immer wieder mal auf und verschwinden dann wieder:
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Eigentlich dachte ich mir, dass sich unser großer Mammillaria prolifera-Fan Kotschoubey https://www.kakteenforum.com/t28845-mammillaria-prolifera diesen cristaten Ableger verdient hat - aber als ich ihn abtrennen und zuschicken wollte, wurde der Sohnemann ganz hektisch. Fazit: "Auf keinen Fall!" - auch er hat zu dieser besonderen Mammillaria seine ganz eigene, innige Verbindung:
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Neben Äpfeln so ziemlich das einzige Obst, welches der Halunke freiwillig isst. Schade, dass Mammillaria prolifera-Früchtchen immer noch nicht zur Standard-Auswahl mitteleuropäischer Supermärkte gehören!

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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Bimskiesel am Di 23 Jan 2018, 11:26

Hallo Matthias, schön, dass Du die Lebensgeschichte Deiner großen Prolifera nachgeliefert hast. Ich lese so etwas gerne, auch - weil dadurch ersichtlich wird, warum man zu dieser oder jener Pflanze eine spezielle Bindung aufgebaut hat.

Meine Prolifera z.B. hat mir meine Mutter von einem Uraub in der Hohen Tatra mitgebracht. Vor zehn Jahren hatte sie eine fachfremde, nasse Überwinterung fast nicht überlebt, doch ich habe sie immer noch. Freiwillig könnte ich mich auch nicht trennen...

Beste Grüße von Antje
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eher "besondere" Pflanzen

Beitrag  stationnord am Mi 24 Jan 2018, 10:11

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Anbei ein Foto der Wächter unseres Kohlmeisenbestandes, die gerade an einem geschützten Fenster überwintern.
Vor 20 Jahren auf der Hochzeitsreise aus der Toskana waren sie mit einem mal im Auto. Erst beim Auspacken habe ich sie so richtig wahrgenommen, konnte sie ja nicht mehr zurückschicken, also sind sie geblieben. Sehen über Winter immer so zerzaust aus, aber blühen im Frühjahr in langen gelben Rispen. Nur wie sie heißen, haben sie mir bis heute nicht verraten.

LG Christoph
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Re: Pflegefälle, deren Herkunft und was daraus geworden ist

Beitrag  Knufo am Mi 24 Jan 2018, 18:47

Hallo Christoph,

sieht es dann so aus??  Das ist Sedum palmeri.


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