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Raubmilben?

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Re: Raubmilben?

Beitrag  Sand am Fr 09 Okt 2015, 19:19

Hey Plantsman, vielen Dank für die Mitteilung Deiner Erfahrungen aus dem Botanischen Garten.danke

Christathunter, ich würde es gern mit Nützlingen versuchen und auf die Gitftspritzmittel die es zuhauf gibt verzichten.
Da es z.B. Raubmilben für etwa 15,00 Euro in ausreichender Menge für meine Pflanzenanzahl/Stellfläche im www
zu bestellen gibt, würde ich es gern damit versuchen.

Hat noch jemand hier Erfahrungen mit Nützlingen gegen Spinnmilben?
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Re: Raubmilben?

Beitrag  Cristatahunter am Fr 09 Okt 2015, 19:26

Hallo Sand nur weil ich nicht erfolgreich war heisst nicht das ich dagegen bin.

Hoffentlich bist du damit erfolgreich. Darf die www. Quelle bekannt gegeben werden?
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Re: Raubmilben?

Beitrag  chico am Fr 09 Okt 2015, 21:08

Wenn du 30 Grad im Gewächshaus hast dann kannst du Raubmilben probieren.Sonst hilft nur Gift.
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Re: Raubmilben?

Beitrag  Sand am Sa 10 Okt 2015, 08:10

www. Quelle: Na die Einkaufsplattform die jeder kennt, die elektronische Bucht.

Hmm, so langsam beginne ich zu verstehen das die Sache mit den Nützlingen bei weitem nicht so einfach ist wie Gift zu spritzen.
Die kleinen Helferlein wollen wohl genauso oder mehr umsorgt werden als meine Pflanzen.

Ich würde mich noch über weitere Erfahrungsberichte zum Thema freuen ehe ich den Versuch beginne.
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Re: Raubmilben?

Beitrag  Cristatahunter am Sa 10 Okt 2015, 09:01

ich habe hier gekauft.

http://shop.biocontrol.ch/de_bc/schadlingsbekampfung/nutzlinge


Von angeboten in der Bucht würde ich grundsätzlich die finger lassen. Betrugsgefahr.



Nützlinge ist ein grosses Geschäft ohne Erfolgsgarantie. Alle wollen Nützlinge verkaufen. 
Nützlinge werden an Blattpflanzen getestet. Auf Kakteen ist der Nützling viel mehr der Sonne und Trockenheit ausgesetzt.


Also ich habe mein Lehrgeld bezahlt und spritze in Zukunft nur noch.
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Re: Raubmilben?

Beitrag  succulent lover am Sa 10 Okt 2015, 09:16

Ich hatte letzten Herbst Amblyseius californicus und Phytoseiulus persimilis eingesetzt. Die am stärksten befallen Pflanzen hatte ich vorher mit Spruzit behandelt. Danach war erst mal Ruhe, Erfolg aber auch erst nach 2-4 Wochen zu sehen.

Im Frühjahr hatte ich wegen dem Poststreik nicht bestellt.

Jetzt noch mal Amblyseius californicus, aber da war es eigentlich schon wieder zu spät, da sich die Spinnmilben (und ein paar Thripse) schon wieder breit gemacht haben und es ein paar Wochen dauert bis sie dezimiert sind. Ich sprühe regelmäßig mit Wasser für die notwendige Luftfeuchte.

Zukünftig werde ich Amblyseius californicus konsequent im Frühjahr und Herbst bestellen. Prophylaktisch helfen sie am besten.

Bestellt habe ich bei Schneckenprofi.

Kakteen Wessner setzt auch Raubmilben ein.
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Re: Raubmilben?

Beitrag  karlchen am So 11 Okt 2015, 14:51

Eigentlich sagen die Hersteller immer dazu welche Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen die einzelnen Nützlinge benötigen. Ansonsten findet man im www. mehr als genug Informationen dazu. Wenn man die Bedingungen für den Nützling nicht bieten kann, macht es natürlich wenig Sinn. Und dass man nicht parrallel Pflanzenschutzmittel benutzen sollte, weil die auch gegen die Nützlinge wirken, sollte jeden einleuchten, der nur ein Fünkchen Verstand hat. Man mss vorher schon das PSM abgesetzt haben.
Da sollte man sich vorher, durch lesen informieren. Dann macht man auch keine schlechten Erfahrungen.

PS: Prophylaktisch hilft alles, auch Morgenurin. lol!
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Re: Raubmilben?

Beitrag  Peter-Paul am So 11 Okt 2015, 17:57

Da auch negative Erfahrungen vielleicht hilfreich sind: Ich habe es mal mit Amblyseius californicus versucht. Die machten sich zwar an die "Arbeit", waren aber nach einer Woche nicht mehr auffindbar, im Gegensatz zu den Spinnmilben. An Töpfen auf der Fensterbank oder auf dem Balkon Raubmilben zu verwenden hat wohl keinen Sinn. Es müssen immer genügend Spinnmilben vorhanden sein, damit sich die Raubmilbenpopulation halten kann. Dafür ist aber der Planzenbestand auf der Fensterbank einfach zu klein. Dazu kommt die sehr niedrige Luftfeuchtigkeit, die Amblyseius californicus zwar besser vertragen soll aus Phytoseiulus ssp., aber auf Dauer wohl keine ausreichende Vermehrung zulässt. Ich verwende Neem oder, wenn es mal schnell gehen muss, Lizetan
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Raubmilben?

Beitrag  Jogler am Mo 26 Okt 2015, 19:43

Moin,

aus gartenbaulicher Sicht machen Nützlinge nur in "geschlossenen" Kultivierungsräumen Sinn, wie es schon gesagt wurde. Die Nützlinge (z.B. Raubmilben oder Schlupfwespen) brauchen i.d.R. spezielle und konstante Umweltbedingungen (meistens hohe Luftfeuchte und konstant hohe Temperaturen über 25 Grad), um überhaupt eine stabile Population aufbauen zu können. Diese werden oft nur über Steuersysteme in Erwerbsgewächshäusern erreicht. Bei Kakteen im privaten Bereich machen diese also kaum Sinn.

Ich hatte letztes Jahr große Probleme mit Thripse in den Vegetationspunkten meiner Lophophoren, die Vernarbungen durch Saugschäden habe ich erst dieses Frühjahr gesehen, nachdem diese rausgewachsen waren. Selbes Problem hatte ich diesen Sommer mit Spinnmilben (auch im Vegetationspunkt). Seitdem kontrolliere ich 1 mal im Monat die Pflanzen mit einer Schädlingslupe, anders sind die Biester oft nicht auszumachen.
Mein Mittel der Wahl ist Spruzit, hat bis jetzt wunderbar gegen alle Schadinsekten geholfen, ohne die Pflanzen übermäßig mit Chemie zu belasten.
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"rote Renner"

Beitrag  Didi am Mi 11 Mai 2016, 15:25

Seit es tagsüber schön warm ist, beobachte ich kleine rote Spinnentiere, die überaus beweglich sind.
Sie sind deutlich kleiner als 1mm, ca.  0,3-0,5mm und tummeln sich fast überall. Am besten erkannt man sie auf den Fliesen.

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Falls es rote Spinne ist, reicht BI-58 aus?
Wer kann mir helfen?

Gruß Didi
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