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Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  Cristatahunter am Mi 08 Nov 2017, 15:15

Vor Jahren habe ich mir einen Scan des Handbuchs der Cacteenkunde von Carl Friedrich Förster 1846 gekauft.

Da habe ich einige interessante dinge Festgestellt. Jeder Cactus hatte neben dem Botanischen Namen noch einen deutschen Namen. Beispiel Kerbkanten-Igelcactus, Sporen-Igelcactus, Schrauben-Igelcactus, Prismen-Cactus, Krummstachel- Seeigelcactus, Nacktscheitel-Igelcactus oder Langhorn-Igelkaktus usw.

Herkunft wird als Vaterland beschrieben. Oft unbekannt.

Leider beinnhaltet das Buch keine Pflegetips.
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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  CO2 am Mi 08 Nov 2017, 15:44

Liebe Thread- Gesprächsfaden(!)-Leser und -Schreiber,

es freut mich, dass dieser Gesprächsfaden angenommen wird!

Als Fazit zum ersten vorgestellten Buch kann man aus den Beiträgen vllt. folgendes ziehen:

Nicht nachmachen!  Wink  Bzw. äußerste Vorsicht walten lassen bei Nikotinsud.

Wie gesagt, werde ich zum nächsten Frühjahr eine schwache Lösung (= Tabakwaschen in lauwarmem Wasser) ansetzen und an Schildläusen ausprobieren. Vllt. reicht diese Stärke schon völlig aus.


@ Gunter

Bei der Verbrennung scheint sehr viel weniger Nikotin gelöst und über die Schleimhäute bzw. Lunge aufgenommen zu werden als da potentiell in den Blättern drin steckt. Jedenfalls bin ich froh, beim Rauchen nicht immer um mein Leben bangen zu müssen.  Wink

@ Cristatahunter

Vielen Dank für den Hinweis auf dieses Buch! Sehr schade, dass da nicht auch noch Pflegetipps drin stehen. Die hätten mich aus dieser frühen Zeit schon sehr interessiert. Prinzipiell gibt es so viel Interessantes in alten Publikationen, aber ich dachte, mit Pflegetipps hat man ersteinmal ein handhabbares und nützliches/interessantes Thema.
Ob diese deutschen Begriffe wohl allgemein verbreitet waren damals, oder hat sich Herr Förster diese für seine Publikation ausgedacht? 1846 ist nun wirklich sehr früh. Wieviel sonstige Literatur gab es damals? Weiß das jemand?

Schließlich:
Die nächsten Tipps vom "Opa" kommen bald. Thema: "Phyllokakteen". Schalten Sie also wieder ein...

Viele Grüße,
Jens
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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  Shamrock am Mi 08 Nov 2017, 21:39

Cristatahunter schrieb:Da habe ich einige interessante dinge Festgestellt. Jeder Cactus hatte neben dem Botanischen Namen noch einen deutschen Namen. Beispiel Kerbkanten-Igelcactus, Sporen-Igelcactus, Schrauben-Igelcactus, Prismen-Cactus, Krummstachel- Seeigelcactus, Nacktscheitel-Igelcactus oder Langhorn-Igelkaktus usw.
Um Himmels Willen! Reicht schon, dass alle heimischen Tierchen und Pflänzchen unbedingt einen deutschen Namen bekommen müssen, welche teilweise überhaupt keinen Sinn machen und nur Verwirrung stiften. Bei den gängigen, bekannten Sachen geht das ja noch halbwegs funktionieren, aber bei irgendwelchen seltenen Käferlein beispielsweise treibt man damit engagierte Entomologen in den Wahnsinn...

Interessanter Thread! Hab da auch schon einiges gelesen, aber schnell wieder verdrängt. Spontan fällt mir jedenfalls kein gutes Beispiel für diesen Thread ein, aber wenn ich wieder über was stolper...

Bis dahin freu ich mich erstmal auf die Phyllo-Tipps.

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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  TobyasQ am Do 09 Nov 2017, 12:07

@Gunter
... weil es Vater Staat jede Menge Steuern einbringt und ganzen Berufsständen das Einkommen sichert.
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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  sensei66 am Do 09 Nov 2017, 13:47

CO2 schrieb:
@ Gunter

Bei der Verbrennung scheint sehr viel weniger Nikotin gelöst und über die Schleimhäute bzw. Lunge aufgenommen zu werden als da potentiell in den Blättern drin steckt. Jedenfalls bin ich froh, beim Rauchen nicht immer um mein Leben bangen zu müssen.  Wink
Das liegt in erster Linie daran, dass das meiste "verbrannt" (genauer: pyrolysiert) wird. Daraus entstehen dann andere leckere Dinge (polycylische Aromaten, Benzol, Nitrosamine, Blausäure...). Ein weiterer Teil bleibt im Filter hängen.
Eine durchschittliche Zigarette enthält ca. 10-15 mg Nicotin, im Rauch befinden sich je nach Marke/Stärke ca. 0,5-1,5 mg. Und davon wird auch nicht alles resorbiert, ein Teil wird wieder abgeatmet. Da Nicotin im Körper auch vergleichsweise schnell abgebaut wird, kann man gar nicht so viel rauchen, dass man tot umfällt.
Ich geh dann mal eine quarzen...
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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  Matches am Do 09 Nov 2017, 17:19

Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Will mal in die Runde fragen, wer es noch so hält wie ich.
Als Kind - zu tiefen DDR-BRD-ZEITEN - sprach die Kakteenliteratur eine Empfehlung für Substrat aus und da tauchte oft ein Fünftel Anteil gutverottete Buchenlauberde auf.
Das war in meine Kindheit oft ein größerer Aufwand diese zu besorgen. Aber ich machte das, weil es empfohlen wurde und ich die schönsten Kakteen der Welt haben wollte.
Heute bin ich umringt in meiner jetztigen Heimat von reinen Buchenwäldern und ich hole dort meine Portion Buchenlauberde, die ich allerdings immer dämpfe und bei allen Noto's, Parodien, Lobivien, Rebutien u.ä.zu ein Fünftel beimische .
Übrigens habe ich auch die zerstoßene Holzkohle als damalige Empfehlung in meinem Substrat beibehalten.
Ob ich die schönsten Kakteen der Welt habe ist nicht mehr von Bedeutung, aber gesund sehen die meisten aus.

So viel zu Kakteentipps von anno dazumal
Freundliche Grüße
Matthias
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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  Gymnocalycium am Do 09 Nov 2017, 20:11

Hallo Matthias
also den Tip kenne ich auch noch aus frühesten Haage-Zeiten, und auch ein wenig Ziegelsplitt, soweit ich mich erinnere
VG
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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  Shamrock am Do 09 Nov 2017, 21:18

Früher hat man auch empfohlen Kakteen in reine Mistbeeterde zu setzen und auch damit kam man anscheinend ganz gut über die Runden.
Ob jetzt zerstoßene Holzkohle wirklich Wurzelinfektionen vorbeugen kann sei dahin gestellt - aber schaden wird sie ganz sicher nicht! Quasi das frühere Kieselgur... Wink

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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  Gymnocalycium am Do 09 Nov 2017, 21:22

hallo
wenn Du ganz alte Pflanzen aus DDR Sammlungen oder aus der damaligen Tschechoslowakei bekommen konntest, war sehr oft Holzkohle im Wurzelbereich mit drin
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Re: Was der Opa noch wusste - Kakteentipps von anno dazumal

Beitrag  Shamrock am Do 09 Nov 2017, 21:24

Soweit brauch ich gar nicht zu fahren, da reicht´s wenn ich in die eigenen Töpfe guck. Aber selbst mach ich das mit Sicherheit nie mehr... Was für eine Heidensauerei.

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