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Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  matze am Sa 19 Dez 2015, 17:25

Stimmt das dass man ihn wenn er 1m ist einfach in der mitte schneiden kann und das so gesehn das oberstück neue wurzeln wachsen und so gesehn 2 kakteen hat ?
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Wüstenwolli am Sa 19 Dez 2015, 17:32

...man könnte ihn in mehrere Stücke schneiden und diese bewurzeln und austreiben lassen,
aber das ist Geschmacksache.
Wenn Du ihn entzwei schneiden willst, wächst die neu -  bewurzelte  obere Hälfte säulig weiter;
aus der unteren wachsen gleich mehrere neue Säulchen aus der Schnittstelle.

LG Wolli
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Litho am Sa 19 Dez 2015, 17:34

Entzwei schneiden - aber bitte nicht vertikal.
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  johan am Sa 19 Dez 2015, 18:26

danke torro
für mich kein alter hut,aber namen interresieren mir nur sekundär
habe laut google gelesen das alles jetzt echinopsis heißen soll incl. lobivia
dies zu klarheit verhindernde namensänderungen

lg
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Torro am Sa 19 Dez 2015, 18:37

Johan,

bei Goggle kann man auch alte Bücher von anno dunnemals lesen...

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Trichocereus pachanoi ist geplatzt

Beitrag  Helianthus am Do 25 Aug 2016, 15:00

Hier stelle ich euch kurz meinen T. pachanoi vor. Er stammt noch aus meiner aller ersten Kakteen-Bestellung bei Haage vor 10 Jahren. Damals war er ca. 12 cm hoch, heute 70 cm.


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Was man auf dem Fotos sehr gut sieht, ist, was gute Wachstumsbedingungen ausmachen. Das untere, dünnere Drittel sind die ersten 8 Jahre. Die oberen 2 Drittel die letzten 2 Jahre. Damals habe ich ihn in einem relativ kleinen Topf gehalten, selten bis fast gar nicht das Substrat erneuert, wenig gegossen, wenig Licht. Seit 2 Jahren hab ich ihn an die enorme Sonneneinstrahlung auf meiner Süd-Loggia gewöhnt, ihn in einen großen Topf gepflanzt und gut gegossen. Seitdem zeigt er ein sehr schnelles Wachstum mit schönen breiten Lamellen und schöner blau-grüner Farbe. Möglicherweise ist das untere Drittel zu schwach, um mit dem schnellen Wachstum des oberen Teiles mitzuhalten, denn heute Nacht ist es auf 15 cm Länge aufgerissen - und wie man sieht auch relativ tief.

Ich hatte schon länger vor, den oberen schönen Teil als Steckling neu zu bewurzeln. Aufgrund der geschilderten Ereignisse von heute Nacht stellen sich mir eine Reihe von Fragen, die ich hiermit an euch weiterreiche: Besteht eine große Infektionsgefahr, so dass schnelles Handeln bzw. Schneiden nun erforderlich ist? Falls nicht, würde ich trotzdem zum nächst möglichen Zeitpunkt den Steckling schneiden und frage mich nun, wann im Jahresverlauf der ideale Zeitpunkt dafür gekommen ist? Wie lange muss der Steckling trocknen? Welcher Ort ist dafür ideal (drinnen//draussen - bißchen Sonne/gar keine Sonne etc)?

Ich bin für alle Tipps sehr dankbar, und wende mich erneut an die geballte Kompetenz dieses Forums  Very Happy  da mir diese bei meinem abkratzenden Echinopsis chiloensis Anfang dieses Jahres schon seeehr gut geholfen hat.
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Dietmar am Do 25 Aug 2016, 15:21

Ich sehe da keinen Handlungsbedarf.  Die Stelle wird vermutlich verholzen. Du solltest nur derzeit Feuchtigkeit und Schnecken fernhalten und auf die Selbstheilungskräfte vertrauen.

Gruß

Dietmar
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  migo am Do 25 Aug 2016, 18:08

Hallo,

das sehe ich auch so wie Dietmar, evtl könntest du etwas Holzkohlepulver in den Riss blasen oder so - muss aber nicht zwingend..
Schnittstücke habe ich meist im Frühjahr geschnitten. Die Schnittfläche des bewurzelten Teils habe ich meist mit Holzkohle eingepudert und nach einigen Wochen trieb der wieder aus.
Das Schnittstück habe ich ohne Holzkohle einfach drei Wochen in die Fensterbank (innen) gelegt - warm und trocken bis sich die Schnittstellen richtig hart und holzig anfühlen. Dann einfach gleich ins neue Substrat gesetzt (drei/vier cm tief) und bis sich Anzeichen von Wachstum zeigten ein mal wöchentlich leicht angegossen.

Weiter viel Spaß mit deinem Prachtstück.

Edit: https://www.kakteenforum.com/t8373-san-pedro-kaktus?highlight=San+Pedro
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  Helianthus am Sa 27 Aug 2016, 11:41

Danke für die beruhigenden Worte. Dann werde ich das so machen, nämlich dass ich erstmal gar nichts mache. Und kommendes Frühjahr kommt der obere Teil ab.

Noch eine paar Fragen an Migo: Ich habe mir deinen Link angesehen und die schöne Formen mit teilweise 4 Trieben bewundert. Das Schlussbild zeigt ja dann nochmal alles was in ihm steckt Smile Ich leite jetzt mal daraus ab, dass die über viel praktische Erfahrung mit pachanois verfügst?! Hattest du auch schon solche Einrisse wie ich an meinem gehabt? Wenn du die Triebe abschneidest, schrägst du dann auch die Kanten ab? Nur zur Sicherhet: Verstehe ich das richtig, du fängst bereits etwa 3 Wochen nach Schneiden des Stecklings mit dem Wässern an? Hast du eine Stütze für den noch wurzellosen Steckling verwendet, damit er gerade anwächst oder brauch man das nicht unbedingt? Hattest du deinen pachanoi unter freiem Himmel im Sommer stehen? Wenn ja, funktioniert das gut hier in Deutschland. Meiner steht ja geschützt auf dem Balkon...

Vielen Dank nochmal und viele Grüße!
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Re: Was läuft mit meinem San Pedro Kaktus schief?

Beitrag  migo am Sa 27 Aug 2016, 17:38

Hallo,

ja, mit dem San-Pedro beschäftige ich mich jetzt schon über 20 Jahre...
Das du deinen jetzt in einem großen Topf pflegst, gut wässerst und das er vollsonnig steht, erklärt das schöne Wachstum. Und wie du schon selbst richtig vermutet hast, ist der dünnere Teil unten auch deshalb geplatzt.
Vergleichbar mit einem alten Gartenschlauch, der plötzlich den doppelten Wasserdruck aushalten soll - nur sind die Folgen beim Kaktus nicht so schlimm, im Gegensatz zum Schlauch musst du den nicht gleich wegwerfen Laughing

Wie schon gesagt, Schnittstücke einfach so wie beschrieben behandeln, bzw nicht behandeln... Wink Also wirklich einfach glatt abschneiden, nicht anspitzen, keine Holzkohle dran, gut abtrocknen lassen (also zwei/drei Wochen), einfach einige Zentimeter ohne Stütze ins Substrat und fertig.
Bis sich neues Wachstum an der Spitze zeigt, ein mal die Woche wirklich nur wenig Wasser geben - eben so viel, dass das Substrat gerade so leicht feucht ist.
Im Gegensatz zu einem bewurzelten Kaktus kann man beim Schnittstück sofort gießen, gerade weil da ja keine Wurzeln sind die beim Einsetzen verletzt werden können. Meiner Erfahrung nach wurzeln die in leicht feuchtem Substrat besser, als in trockenem. Bis sich neues Wachstum zeigt, am besten innen auf der Fensterbank oder anderweitig regengeschützt stehen lassen. Danach kann normal gegossen werden, kann auch auf dem Balkon oder im Garten mal ein Regenguss bekommen. Meine standen immer den ganzen Sommer im Garten - bei Wind und Wetter. Allerdings habe ich sie im Herbst kurz vor der Winterruhe - wenn die längeren Regenperioden einsetzten - auch schon regengeschützt (aber noch draußen) aufgestellt.

Ach ja, womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe... da Sonne ja meist recht einseitig kommt - selbst in den meisten Gärten - wöchentlich oder spätestens alle 14 Tage um 180° drehen - egal ob eingewurzelt oder frisch angesetzt. Dadurch behält er seinen geraden Wuchs.
Natürlich ab und zu mal Düngen nicht vergessen.

Sonst fällt mir da nichts zu ein, ist halt ne sehr robuste Sorte. Cool

Eins vielleicht noch: Überwintern von November bis Ende März kühl und trocken, am besten so um 10° (Keller, Hausflur, Garage...)
migo
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