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Astrophytum richtig aussäen

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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Arzberger am So 03 Jan 2010, 12:00

Sehr interessante Erläuterungen!

Da möchte ich aber doch noch einen Vorzug des Pfropfens erwähnen.
Ich meine jetzt speziell die Sämlingspfropfung, womit man gerade schwächliche Keimlinge überhaupt
erst richtig heranziehen kann, da sie anderenfalls des Auslese zum Opfer fallen würden.
Viele der besonders schönen Formen der Multihyrbriden, chlorophylarme Einzelformen usw.
sind ja vermutlich gerade dadurch entstanden. Anderenfalls würden viele Astrophyten-Freaks
oder Hybridenzüchter kaum weiterkommen.

@Peter,
Deine Rechenformel ist grandios! Ich würde so etwas mal ganz gerne an einem Naturstandort
versuchen, um festzustellen, in welchem Prozentsatz zur Samenmenge sich die Einzelpflanzen
entwickeln. Bei vielen Arten ist das übrigens noch wesentlich geringer, als bei Deinem Beispiel,
da an den Standorten ja noch mehr Auslese-Faktoren auftreten.

Zurück zu den Aussaatsubstraten. Kieselgur kann ich hier nicht bekommen, habe es also noch
nicht probiert. Ich kann nur vergleichen mit Ziegelsplitt, Lecaton und Sand, welche man alle
sterilisieren muss. Katzenstreu ist meist schon steril oder desinfiziert.

Viele Grüsse
Alex
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Wühlmaus am So 03 Jan 2010, 13:07

Mmmh, da bin ich ja schon mal froh, wenn ihr sagt, dass ich nicht unbedingt davon was pfropfen MUSS.

Wahrscheinlich habe ich an solche "schwächlichen Sämlinge" gedacht, von denen Alex hier spricht. Oder eben so Einzelkämpfer, damit die einigermaßen sicher großgezogen werden. (Vorausgesetzt, das Pfropfen gelingt). Ich dachte auch, dass diese sog. Japan-Kultivare oder spezielle schöne Formen ohnehin nur gepfropft überleben. Aber da habe ich mich vielleicht geirrt.

Also das Kieselgur soll einen leicht sauren pH-Wert von 4,5 haben. Kakteen Schwarz schreibt da ja ganz interessante Informationen zu. Ich hoffe mal, die Astros mögen diesen pH-Wert. Übrigens schreiben sie auch, das man Kieselgur u. a. als Katzenstreu verwenden kann "freu". Ich werde mich parallel aber auch mal mit dem Katzenstreu befassen. Gelesen habe ich darüber schon, ich glaube, es wurde die "teure" Sorte (war es Catsan?)empfohlen. Scheint ja ziemliche Unterschiede zu geben. Wie ich lese, verklumpen die meisten ja, wenn sie mit Flüssigkeit in Verbindung kommen. Das mag ja für Katzenbesitzer von Vorteil sein, aber will man bei der Kakteenzucht nicht eher genau das Gegenteil? Welche Bestandteile sollte es denn für unsere Zwecke haben?

Elke
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  sensei66 am So 03 Jan 2010, 13:26

Hallo Elke,

meine letzten Aussaaten erfolgten in einer Mischung aus Kieselgur und Haage-Aussaaterde, das hat sich bisher sehr gut bewährt. Dabei mache ich keine Unterschiede, um welche Arten es sich handelt. Erst beim Pikieren (so nach 4-5 Monaten) kommen die Kleinen dann ins angepasste Substrat. Nach meiner bescheidenen Erfahrung sind Sämlinge (wenn sie denn gesund sind) in den ersten Monaten nicht besonders wählerisch. Eine regelmäßige Kontrolle und sonst gute Bedingungen natürlich vorausgesetzt.
Ein Beweis dafür sind u.a. meine Astro-Aussaaten: auch wenn sie eigentlich eher kalkhaltigen, nicht sauren Boden bevorzugen, keimen und wachsen sie in den ersten Monaten in meiner Anzuchtmischung recht gut (obwohl Kieselgur, wie du schon geschrieben hast, eher sauer reagiert). Wenn sie dann größer werden, muss man aufpassen, dass sie nicht dauerfeucht stehen, sonst machen viele schlapp. Oder eben zeitig pikieren. Das mache ich, wenns im Topf zu eng wird oder das Wachstum stagniert.
In der mineralischen Erde von Haage würde ich es nicht ausprobieren. Durch den hohen Lehmanteil wird das Substrat beim Trocknen ziemlich hart. Das könnte den kleinen Wurzeln Probleme bereiten. Wenn du Katzenstreu ausprobieren willst, nimm unbedingt das nicht-klumpende, sonst hast du die gleichen Probleme. Ich habe damit zwar noch keine Erfahrung, aber überall wird das von Thomas als sehr gut erwähnt.

Viel Erfolg!
Stefan
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Wühlmaus am So 03 Jan 2010, 14:18

Hallo Stefan,

danke für deinen Erfahrungsbericht. Diese Mischung mit der normalen Aussaaterde von Haage und dem Kieselgur hatte ich mir auch überlegt. Und genau die Befürchtung, die du mit dem mineralischen Substrat erwähnst, hatte ich auch schon. Danke für den Hinweis auf Thomas-Katzenstreu, mir war der Name nämlich entfallen (bin da nicht so im Stoff).

Ich hatte im Spätherbst etliche Echinopsis-Sämlinge und einige Astros pikiert und dabei wohl den Fehler gemacht, beide zusammen in eine größere Schale zu pikieren (in K-Erde von Haage). Erst später wurde mir bewusst, daß sich die Astros darin nicht wohlfühlen könnten. Da sie im Moment total trocken stehen, ist ihnen aber noch nichts passiert. Sobald es wieder Frühjahr ist, werde ich sie dann nochmal umpikieren in die mineralische Erde. Wenn die wirklich so fest wird, dann mische ich lieber noch irgendwas zum Auflockern darunter.

Elke
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Travelbear am So 03 Jan 2010, 17:15

Hallo zusammen,

da ist ja jetzt schon mächtig viel geschrieben worden, seitdem ich meinen Beitrag einstellte.
Sehr Schön! Very Happy

Fang ich mal mit den jüngsten Beiträgen an und arbeite mich zu den älteren durch (wie bei einer Ausgrabung, da muß man auch erst die jüngsten Schichten abtragen Laughing ).
Das Problem des Verklumpens vermeide ich dadurch, daß ich nur Substrate/Substratmischungen verwende, die vorher in einem Reissieb von Feinanteilen befreit worden ist. Natürlich muß das Substrat dazu staubtrocken sein, sonst bringt es nichts. Die anschließend nur noch vorhandenen Grobanteile setze ich zur Aussaat ein. Durch die gröbere Struktur der Mischung erhalte ich mehr Hohlräume zwischen den einzelnen Substratkörnern. Das bedeutet, daß die wachsende Keimwurzel es viel leichter hat sich in das Substrat einzugraben. Nachteilig ist allderdings, daß ein solches Substrat wesentlich schneller seine Feuchtigkeit abgibt als ein dichteres Material. Da ich aber eine Aussaat anfangs unter Folie halte, und hierdurch eine Verflüchtigung des Wassers unterbunden wird, brauche ich dieses Problem zunächst nicht berücksichtigen. Erst wenn ich definiert habe, daß die Keimperiode nun zu Ende ist und ich sehe, daß die Keimlinge kräftig genug sind, um in normaler Luft zu überleben, nehme ich die Folie ab. Dann bestreue ich aber die Substratoberfläche mit einem Teil der Feinanteile, die ich zuvor ausgesiebt hatte. Dadurch werden die meisten großen Poren verschloßen, die Verdunstungsgeschwindigkeit des Wasser also stark herabgesetzt und Substrat trocknet nicht so schnell aus. Anfängliches häufigereres Kontrolieren des Feuchtigkeitszustandes ist aber trotzdem unerläßlich für eine erfolgreiche Aussaat.

Zu den Substraten. Hier hat Stefan (sensei66) schon einen sehr wichtigen Punkt besprochen. Astros lieben es eher kalkhaltig. In der Natur kommen sie ja auf verwittertem Riffuntergrund vor, der bekanntlich aus Kalk aufgebaut wurde. Und wo Kalk ist, wird der Boden-pH auf Werte über 7 angehoben. Kieselgut mag zwar günstige Wasserhaltungseigenschaften haben, pur darauf aussäen würde ich nur meine Discos wollen. Aber als Zuschlagsstoff halte ich es für gar nicht schlecht, denn es versorgt die Pflanzen mit Kieselsäure, die ja für gesunde Zellwände nicht unwichtig ist! Zur Pufferung der Säureeigenschaften sollte dann aber zusätzlich Kalk eingesetzt werden. Was wiederum die Pflanze mit wichtigem Calcium versorgt. Damit habe ich zwei Erdbestandteile mit Langzeitdüngewirkung, ist doch genial, oder? Einzig was ich nicht so richtig verstehe, ist warum eine Aussaat erst in einem Substrat, die Aufzucht aber dann in einem anderen Substrat erfolgt. Wenn die zwei Substrate zu stark voneinander abweichen (hauptsächlich im pH), dann bedeutet das für die Pflanze nur Stress sich an das neue Umfeld zu gewöhnen (führt natürlich auch wieder zu einer Selektion). Meiner Meinung nach ein vermeidbarer Stress. Also säe ich doch gleich im richtigen Substrat aus, oder? Wink ... übrigens habe ich dann nur einmal die Arbeit mit dem Mischen!
Stefans Bemerkung zum Keimverhalten stimmt, die Keimlinge brauchen ersteinmal Wasser und Nährsalze damit ihre Energiemaschine anläuft, und da ist egal worauf man sie aussäet, das kann eine einfache Glasplatte oder Filtepapier sein, solange das Umfeld nicht völlig lebensfeindlich ist. Ist die Energiemaschine aber dann angelaufen, gilt es diese in Funktion zu halten und von da an wird es dann schon deutlich schwieriger....

So nun zum Pfropfen. Da muß ich aufpassen nicht leidenschaftlich zu werden..... ich bin eigentlich ein entschiedener Pfropfgegner (mit Ausnahmen!).
@Alex, es ist mir ehrlich gesagt nicht ganz verständlich, weshalb ich eine schwache Pflanze pfropfen soll und dann auch noch weiterzuvermehren, damit sich die Schlechten Eigenschaften weiterverbreiten? Natürlich ist es ein Abwägen des Guten und des Schlechten, denn mit schönen Eigenschaften kauft man sich auch Nachteile ein. Aber ist es dann nicht sinnvoll, etwas auszudauern und zu warten, bis man jene Eigenschaft wiederfindet ohne die unangenehmen Begleiterscheinungen? Klar das bedeutet, daß man einen wesentlich längeren Atem haben muß und Geduld ist nicht jedermanns Sache (ist jetzt ganz allgemein gemeint und nicht auf Dich bezogen!). Aber genau aus diesem Grund haben wir jetzt die Situation, daß viel Samengut bei den Astrokultivaren heute als minderwertig bezeichnet werden kann (bei gleichzeitig horrenden Preisen, das sagt zusätzlich noch etwas aus!). Übrigens ist Pfropfen ein erheblicher Eingriff in den Hormonhaushalt einer Pflanze, der nicht mehr dem Chemismus der eigentlichen Art entspricht! Auch das ein Punkt, den ich persönlich nicht unterstütze. Da sind für mich beschleunigtes Wachstum, schnellere Blüte etc kein Argument. Letztendlich geht es dabei versteckt immer nur um den monetären Gewinn. Einem Gewinn ohne festes Fundament, irgendwann wird es auch hier zu einem Zusammenbruch kommen.

Zu der Überlebensstatistik eines Samens in der Natur. Alex, da hast Du völlig recht, die Bilanz in der Natur sieht deutlich schlechter aus als bei uns in den Aussaatschalen. Schließlich eliminieren wir ja die meisten der äußeren, negativen Faktoren. Wir vermeiden jahrelange Trockenperioden und Regenausfälle oder dann sinflutartige Überschwemmungen, die oftmals ganze Generationen vernichten. Bei Carnea gigantea wurde einmal dies etwas genauer untersucht. Das Ergebnis war, daß letztendlich nur EIN Samenkorn von 10 000 es schafft, sich zu einem tonnenschweren Giganten zu entwickeln. Angesichts diesem Hintergrund ist meine kleine sehr vereinfachte Rechung noch ein Riesenerfolg! Betrachtet man aber die Samenmenge, die jeder Saguaro in seinem Leben erzeugt, dann keimt indess doch wieder die Zuversicht, daß diese Art überleben wird; es sind Millionen von Samen.

So hier mache ich Schluß, ist wieder ein Monsterbeitrag geworden. Wer hat Lust noch soetwas zu lesen Question Question Question 🇳🇴 🇳🇴 🇳🇴

Gruß Peter
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Echinopsis am So 03 Jan 2010, 18:55

Hallo Peter,

ich muss mal kurz OT werden!

Travelbear schrieb:

So hier mache ich Schluß, ist wieder ein Monsterbeitrag geworden. Wer hat Lust noch soetwas zu lesen Question Question Question 🇳🇴 🇳🇴 🇳🇴


Also wer sagt denn sowas? Deine Beiträge sind super interessant, ich lese sie immer sehr gerne durch, da sie sehr informativ sind! Jeder der nicht dieser Meinung ist, hat in einem Kakteenforum eigentlich nichts verloren!
Nur weiter so!! Ich freue mich sehr, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst.

Grüße,
Daniel

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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Gysmo am So 03 Jan 2010, 19:13

Travelbear schrieb:Übrigens ist Pfropfen ein erheblicher Eingriff in den Hormonhaushalt einer Pflanze, der nicht mehr dem Chemismus der eigentlichen Art entspricht!

Das stimmt schon, Peter, aber ich hätte nun hier eine botanische Question Frage: Kindelbildung ist ja doch auch so gesehen eine Art "natürliche" Propfung zwecks Vermehrung, oder nicht? Ich habe da eine sehr alte Echinopsis multiplex Pflanze, mit ca. 30! Kindel dran, die saugen ja auch die ganze Energie aus der sog. Mutter-Unterlage.... Oder liege ich da völlig daneben, würde mich einfach interessieren ..... Question

Travelbear schrieb:So hier mache ich Schluß, ist wieder ein Monsterbeitrag geworden. Wer hat Lust noch soetwas zu lesen Question Question Question 🇳🇴 🇳🇴 🇳🇴

Gruß Peter

Ich, zum Beispiel! Deine Beitrage sind immer sehr sachlich und wissenschaftlich geschrieben, das mag ich. Bin zwar immer noch am grübeln, was du studiert hast...? Geologie, Botanik, .... Question

Weiter so, kann ich nur sagen Very Happy

Gruss
Judith
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Travelbear am So 03 Jan 2010, 19:49

Hallo Judith,

sicherlich saugen die Kindl solange sie nicht selber im Untergrund verwurzelt sind viel an Nährstoffen der Mutterpflanze ab. Aber andererseits ist dies ein Regularium, die Mutterpflanze in einem stabilen, gesunden Zustand zu halten und auch hier gilt das Gesetz des geringsten Widerstands. Für eine große Pflanze bedeutet es mehr deutlich mehr Aufwand, ihre Nährstoffe entgegen der Schwerkraft an einen hohen Punkt zu transportieren, als an einen tiefergelegenen (Sonst würden wir ja nicht ächzen, wenn wir eine Sprudelkiste die Treppen hinauf 50 Stockwerke schleppen müßten). Irgendwann ist einfach der Punkt erreicht, wo ein Limit erreicht ist und ein anderer Weg gesucht wird, weiterzuwachsen. In Deinem Fall ist es das Kindln. Das heißt aber nicht, daß die Mutterpflanze nun unterversorgt ist. Sie wird nur einfach ab diesem Zeitpunkt deutlich langsamer wachsen. Gleichzeitig ist das übrigens auch eine Rückversicherung. Sollte nämlich das Wachstumszentrum zerstört werden, z.b. durch Tierfraß, dann hat die Pflanze trotzdem eine Möglichkeit über einen Seitenweg weiter zu leben. Lediglich wenn Du Deine Pflanze zu einem Riesenwachstum überreden willst, lohnt es, die Kindl zu entfernen. Das aber kann unschöne Narben hinterlassen und dem Aussehen der Pflanze wenig dienlich sein.

Also studiert habe ich Chemie. Aber mich interessieren Wissenschaften allgemein. Besonders jene die zur Entstehung des Lebens und desses Gestaltung beigetragen haben. Das sind Astronomie (Kosmologie), Geologie, Biologie, Chemie, Physik etc. etc. Nur in der ganzheitlichen Betrachtung bekommt man den wirklichen Einblick und das richtige Verständnis. Das wurde ja in einem anderen Thread angesprochen.

Gruß Peter
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  Gast am So 03 Jan 2010, 20:00

Und zum guten Schluß sage ich noch was dazu.
Echinopsen sprossen wie die wilden bis auf die Kermisiana Gruppe.
Und dieses sind dann gute Pfropfunterlagen,weil sie nicht so viel Kindel bilden.( Oder überhaupt keine )
Bei den anderen E. sollte man die Areolen soweit zurück,oder abschneiden wie möglich.
Somit ist ein Sproßen fast ausgeschloßen.
Und Ende für mich mit diesen Thema.
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Re: Astrophytum richtig aussäen

Beitrag  kaktussnake am So 03 Jan 2010, 20:34

ich hatte mit dem kieselgur anfangs auch bedenken besonders bei astros und arios wegen des ph wertes - aber es ist denen schnurzpipegal! ich sähe in kieselgur/quarzsand 1:1 aus- alle wachsen gut!

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