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Aussaat von Austrocacteen

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Aussaat von Austrocacteen - Seite 2 Empty Re: Aussaat von Austrocacteen

Beitrag  Gast am Do 31 Dez 2009, 18:34

Cool Moin Peter,

naja, Pilze in rein mineralischen Substraten?
Da hätten wir ja "Dauerprobleme" auch mit den Sämlingen und adulten Pflanzen.

ciao, Tom.
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Aussaat von Austrocacteen - Seite 2 Empty Re: Aussaat von Austrocacteen

Beitrag  Gast am Do 31 Dez 2009, 18:44

Cool Moin Peter,

ich hab so einige Notos und Gymnos, die nach der Blüte und Bestäubung durch die gestreiften "Kollegen", regelmäßig Früchte ansetzen. Diese platzen irgendwann mal auf, wenn der "Herr Kultivator" nicht vorher das Zänglein schwingt und die Körnchen trudeln dahin. Alsbald tummeln sich die "Massen" an kleinen Geistern rund um die "Mutterpflanze". Und dies bei Substraten, denen ich etwas Humus beimische. Da ist schon eher mit Herrn "Fungus" zu rechnen und der kommt trotzdem nicht.

ciao, Tom.
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Beitrag  Travelbear am Do 31 Dez 2009, 19:08

Thomas Kühlke schrieb:Cool Moin Peter,

naja, Pilze in rein mineralischen Substraten?
Da hätten wir ja "Dauerprobleme" auch mit den Sämlingen und adulten Pflanzen.

ciao, Tom.

Der Pilz ist ja nicht im Substrat sondern auf der Testa des Samens. Meist geht eine Infektion auch vom Hilum aus, da dieses genügend Versteckmöglichkeiten für Pilzsporen bietet. Das hab ich besonders bei Arten beobachtet, die mit konz. Schwefelsäure scarifiziert worden sind. Da ist die Testaoberfläche absolut keimfrei. Aber wenn sich im Hilum eine winzige Gasblase den Zugriff der Säure verwehrt, hat eine Pizspore gute Überlebenschancen.

Gruß Peter
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Aussaat von Austrocacteen - Seite 2 Empty Re: Aussaat von Austrocacteen

Beitrag  kaktussnake am Do 31 Dez 2009, 19:42

das mit den scleros ist schon wahr!!
so hatte ich die besten keimerfolge - allerdings stand die schale draussen am tisch -ich hab sie übersehen und als ich sie dann bemerkt hab, waren die schon wieder am abfaulen!

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Aussaat von Austrocacteen - Seite 2 Empty Re: Aussaat von Austrocacteen

Beitrag  Travelbear am Fr 01 Jan 2010, 17:10

Thomas Kühlke schrieb:Cool Moin Peter,

ich hab so einige Notos und Gymnos, die nach der Blüte und Bestäubung durch die gestreiften "Kollegen", regelmäßig Früchte ansetzen. Diese platzen irgendwann mal auf, wenn der "Herr Kultivator" nicht vorher das Zänglein schwingt und die Körnchen trudeln dahin. Alsbald tummeln sich die "Massen" an kleinen Geistern rund um die "Mutterpflanze". Und dies bei Substraten, denen ich etwas Humus beimische. Da ist schon eher mit Herrn "Fungus" zu rechnen und der kommt trotzdem nicht.

ciao, Tom.

Hallo Thomas,

derartige Aussaaten sind mit den von uns durchgeführten Aussaaten nicht zu vergleichen.
Unsere Aussaaten werden ja immer unter gespannter Luft mit keinerlei Luftbewegung und künstlicher Wärme durchgeführt (Anzuchtgewächshaus, folienüberspannte Aussaatgefäße, Fleischermethode usw). Die bringt ja bekanntlich deutliche Vorteile gegenüber der "natürlichen" Aussaat: schnellerer Keimprozess, höhere Keimausbeuten! Bekanntlich kauft man sich aber mit dieser Methode nicht nur Vorteile ein sondern auch einige Nachteile und dazu gehört auch die stark erhöhte Gefahr der Verpilzung. Sogenannte Beizmittel helfen zwar die meisten Schadpilzarten unter Kontrolle zu halten aber halt auch nicht alle. Der Natur ist es egal ob bei besonders feuchter Witterung mal eine ganze neue Generation an Keimlingen vernichtet wird. Oder ob durch besonders lange Trockenheit eine Generation erst gar nicht keimen kann. Es gibt ja genügend Samen und irgendwo und irgendwann hat ein Samenkorn die für sich günstigen Bedingungen egal ob 1000 andere es dabei nicht schaffen. Wir Menschen mögen dabei nicht so zufallsbehaftet vorgehen. Denn anders als die Natur haben wir keinen großen Samenpool der zeitlich unbegrenzt zur Verfügung steht.
Die Kuller Aussat kann ich sicherlich machen, wenn ich übermäßig Samen zur Verfügung haben, nicht aber wenn ich gerade mal 10 Korn von einer Art habe und ich womöglich auch noch einen nicht unerheblichen Betrag darür bezahlt habe.

In diesem Sinne.... Smile

Peter

PS: Übrigens weißt Du ja nicht wieviele Samen ingesammt zufällig ausgesät werden und wieviele davon keimen und wieviele davon unbemerkt durch Pilze vernichtet werden.
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Beitrag  Gast am Fr 01 Jan 2010, 17:28

Cool Moin Peter,

frohes neues Jahr!
Da hast Du natürlich, im Großen und Ganzen, Recht.
Nur, wir haben ja, als sogenannte "Spezialisten", wie auch von Dir schon erwähnt, die Möglichkeiten verschiedener Vorgehensweisen. So sammelt man mal diese Erfahrung und dann mal die andere. Jeder "schwört" auf seine. Es gibt ja zu jedem Thema tausend Meinungen und alle erheben den Anspruch der alleinigen Richtigkeit. Ohne unseren Erfahrungsaustausch kämen wir bestimmt schnell an unsere Grenzen. Zu viel "Eigentüftlerei" führt meist zu hohen Verlusten. So nehme ich gerne mal einen Rat von einem "noch älteren Hasen" an.(Zähle mich, eingebildeter Weise, nämlich auch zu dieser "Rasse").
So, genug geschwafelt.
Irgendwie muß man die Austros doch nun zu erhöhter Keimfreudigkeit bringen.
Hat nicht jemand positivere Erfahrungen?

ciao, Tom.
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Beitrag  Travelbear am Fr 01 Jan 2010, 17:43

Hallo Thomas,

bei den Austrocacteen ist das Problem, daß vorallem keimhemmende Stoffe, die bei der Reifung des Samens in der Frucht mitgebildet werden, deren Anlaufen verhindern. Diese gilt es zuerst abzubauen, damit keimungsförderne Prozesse eintreten können. Anders als bei vielen anderen Schwierigkeimern hindert hier nicht eine Panzertesta das entkommen aus der Hülle (Austrocacteen haben eher eine dünne ), sondern der Keimling wacht einfach nicht auf, durch obigen Grund. Hier eingreifen zu können ist schwierig, da wie die Prozesse und die beteiligten Verbindungen nicht kennen. Nur wenn diese bekannt wären, könnte man ganz gezielt die Chemie einsetzen ansonsten riskiert man die Totaldeaktivierung des gesamten Samenmaterials.

Sorry ist vorhin völlig untergegangen! Ich wünsche Dir ebenso ein gutes und erfolgreiches Jahr 2010!!!

Gruß Peter
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Beitrag  Gast am Fr 01 Jan 2010, 17:59

Cool Moin Peter,

nun, dann müssen wir wohl weiter tüfteln.
Ich schau einmal, ob ich Hans Frohning zu fassen bekomme. Er schreibt ja in seinem KuaS-Bericht, dass eigene Saat ohne Probleme keimt, im Gegensatz zu "fremden" Saatgut(Das war auch eigentlich der Grund, warum ich keinen kommerziellen Hinweis annehmen wollte).

ciao, Tom.
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Beitrag  Travelbear am Fr 01 Jan 2010, 18:51

Hallo Tom,

hmmmm... in diesem Fall könntest Du mit Michi (thephrocactus) Kontakt aufnehmen. Ich weiß er vermehrt sehr viel vegetativ, da gerade die schwierige Keimung der Austrocacteen für Ihn keine Alternative bietet. aber vielleicht bestäubt er verschiedene Klone untereinander....einfach mal anfragen!

Gruß Peter
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Beitrag  Gast am Fr 01 Jan 2010, 18:54

Cool Moin Peter,

ja danke, gute Idee.

ciao, Tom.
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