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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe Di 24 Sep 2013, 22:31

Danke für die Antwort. Smile Keinen Humus - also rein mineralisch, entweder mit Kalkstein oder etwas Gartenkalk? Ist schon eher ungewöhnlich, dass sie Kalk mögen. Die meisten Kakteen sind doch eher für leicht saures Substrat zu haben, oder?

Liebe Grüße
Anne
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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Torro Mi 25 Sep 2013, 06:38

Gerd,

es ist nur so: Man ehrt niemanden indem man seinen Namen falsch schreibt.
Wenn Du meinen Namen falsch schreibst: Was solls...

Anne, Kalkstein und Gartenkalk sind zwei unterschiedliche Dinge. Niemand sagt, das sie Kalkstein mögen.
Sie tolerieren ihn nur, sind dort ausgesät worden, von Vögeln hingek...., von Ameisen hingeschleppt oder nur
vom Wind dort hin getragen.

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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe Mi 25 Sep 2013, 11:16

Ja, Gartenkalk ist die gemahlene Form von Kalkstein. Razz

Ich hatte mich auch nur auf den Kalk bezogen, weil Gerd meinte, dass er untergemischt werden sollte. Daher war die Frage, ob man dem Substrat lieber groben Kalksteinsplitt/grus oder feingemahlenen Gartenkalk beigeben soll oder ob man einfach mineralisches Substrat ohne Kalk nehmen soll, wenn du sagst, dass sie zwar kalk tolerieren, ihn aber nicht wirklich mögen.


Liebe Grüße
Anne
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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Fred Zimt Mi 25 Sep 2013, 11:32

Entschuldigt bitte wenn ich als Abschweifungsbeauftragter kurz einhake:

Gartenkalk ist die gemahlene Form von Kalkstein.
Das vereinfacht die Zusammenhänge zu sehr, schon Kalkstein ist ja ein
recht unscharfer Begriff.

Vorschlag:
Eine große Tasse Kaffee bereitstellen,
"Kakteen AND Kalk" in die Suchmaschine der Wahl hacken
und ein Stündlein lesen. Hinterher ist man nicht viel schlauer
aber kann gut mitdiskutieren.Wink
Fred Zimt
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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Torro Mi 25 Sep 2013, 11:35

Anne - wirklich?
http://gaertnerblog.de/blog/2013/garten-kalk/

Schließe mich Fred an.

Nebenbei noch: Durch unser hartes Leitungswasser ist da sowieso Vorsicht geboten.

Abschweifungsbeauftragter
lol!

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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe Mi 25 Sep 2013, 11:41

Ja, wirklich http://www.heidelbergcement.com/de/de/country/produkte/kalk/lieferprogramm/ungebrannter_kalk.htm Smile Chemisch ist beides überwiegend CaCO3, wobei natürlich weitere Stoffe enthalten sind. Aber Düngekalk wird aus gemahlenem Kalkstein hergestellt und hätte dann die gleichen Inhaltsstoffe wie der Kalkstein.

Ich hatte mich auch eher allgemein über die Beimischung von Kalk zum Substrat, in welcher Form auch immer, gewundert.


Liebe Grüße
Anne
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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus (†) Mi 25 Sep 2013, 15:26

Hallo,

ob ihr´s nun glaubt, euch den Kopf zerbrecht oder stundenlang im Netz lest, ich nehme Kalkgrit, Marmorsplitter oder krümliche Rüganer Schreibkreide ( was gerade vorrätig ). Davon mische ich ca.4-5 % (geschätzter Wert, da ich es nach Gefühl mache ) unter. Das bekommen Turbinis, Astrophyten und auch die Neolloydien. Wenn der Kalk zu fein ist, wie Gartenkalk, dann kommt es zum verbacken des Substrates. Das ist ungewünscht und genauso schädlich wie das sich an Topfrändern und Substratoberfläche bildende Kalkkristall das aus dem Leitungswasser stammt. Von einen anderen Liebhaber weiß ich, das er grobe Kalksteinsplitter auf die Substratoberfläche legt, das Substrat somit abdeckt. Mit besten Erfolg. Chemiker können es vielleicht erklären, Liebhaber probiern aus. Im übrigen, an Standorten in Mexiko, wo der Kalkstein fehlt, wachsen diese Pflanzen nicht Idea  muss doch eine Bedeutung haben.


Torro : was soll´s ... ,das ist die richtige Einstellung. Ich sage ja nicht, es soll alles falsch geschrieben werden, doch wenn´s passiert - was soll´s.



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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Fred Zimt Mi 25 Sep 2013, 15:43

Hallo Gerd,

krümliche Rüganer Schreibkreide
ist aber ein schöner Begriff.*daumen* 

Was hältst Du denn von den, anderswo im Forum diskutierten,
Eierschalen im Substrat?

Das ist ungewünscht und genauso schädlich wie das sich an Topfrändern und Substratoberfläche bildende Kalkkristall das aus dem Leitungswasser stammt.
Das ist doch ebenfalls Calciumcarbonat, oder?
Kann das einen Unterschied machen?

*Lautsprecher* Chemie-Fachleut', zu Hülfe!

Grüße

Fred
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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe Mi 25 Sep 2013, 15:44

Danke für die Antwort. Das war was ich wissen wollte. Beim Leitungswasser muss ich mir nicht soviel Gedanken machen. Das ist sehr weich hier, fast wie Regenwasser und außerdem haben wir eine Zisterne - wenn nicht gerade mal die Pumpe kaputt ist. Rolling Eyes 

Also werde ich dann bei den Genannten an eine Kalksteinbeimischung denken. Smile


Liebe Grüße
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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung? - Seite 7 Empty Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus (†) Mi 25 Sep 2013, 15:56

Hallo Fred,

der "Begriff" wird verständlicher, wenn du das Material kennst. Die Kreide neigt sehr stark zum verschlemmen. Daher darf sie nicht aus einem frischen Abbruch stammen, sondern sollte schon sehr stark verwittert sein. Dann wird sie krümlich. Kreide besteht aus fossilen Ablagerungen, wie Muscheln und anderen kreidebildenen Tieren der Vergangenheit. Auch in den Kalkgestein in Mexiko findet man die fossile Vergangenheit.




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