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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Fred Zimt am Mi 25 Sep 2013, 15:43

Hallo Gerd,

krümliche Rüganer Schreibkreide
ist aber ein schöner Begriff.*daumen* 

Was hältst Du denn von den, anderswo im Forum diskutierten,
Eierschalen im Substrat?

Das ist ungewünscht und genauso schädlich wie das sich an Topfrändern und Substratoberfläche bildende Kalkkristall das aus dem Leitungswasser stammt.
Das ist doch ebenfalls Calciumcarbonat, oder?
Kann das einen Unterschied machen?

*Lautsprecher* Chemie-Fachleut', zu Hülfe!

Grüße

Fred
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe am Mi 25 Sep 2013, 15:44

Danke für die Antwort. Das war was ich wissen wollte. Beim Leitungswasser muss ich mir nicht soviel Gedanken machen. Das ist sehr weich hier, fast wie Regenwasser und außerdem haben wir eine Zisterne - wenn nicht gerade mal die Pumpe kaputt ist. Rolling Eyes 

Also werde ich dann bei den Genannten an eine Kalksteinbeimischung denken. Smile


Liebe Grüße
Anne
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus am Mi 25 Sep 2013, 15:56

Hallo Fred,

der "Begriff" wird verständlicher, wenn du das Material kennst. Die Kreide neigt sehr stark zum verschlemmen. Daher darf sie nicht aus einem frischen Abbruch stammen, sondern sollte schon sehr stark verwittert sein. Dann wird sie krümlich. Kreide besteht aus fossilen Ablagerungen, wie Muscheln und anderen kreidebildenen Tieren der Vergangenheit. Auch in den Kalkgestein in Mexiko findet man die fossile Vergangenheit.




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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  turbini1 am Mi 25 Sep 2013, 17:00

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Neolloydia ceratites
nördliches Mexiko Wink
Diascan, Aufnahme von 1996


Zuletzt von turbini1 am Do 26 Sep 2013, 07:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus am Mi 25 Sep 2013, 22:32

Hallo,

hier noch einmal Neolloydia ceratites am Standort.

Es gibt die Pflanzen von fast weiß bis braun bedornt . Man kann deutlich das Kalkgestein erkennen.



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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Fred Zimt am Mi 25 Sep 2013, 23:50

Hallo Gerd, da sind aber tolle Bilder!
Wann warst Du denn dort?
Ich geb zu daß, ich den Steinen den Kalkgehalt nicht ansehen kann,
mit meinen geologischen Kenntnissen ist's leider nicht weit her.

Danke fürs Erklären der Kreide, ich hatte mich mehr auf die Schreibweise und den Klang der Worte bezogen,
krümliche Rüganer Schreibkreide klingt für mich nach einer Zutat für einen Zaubertrank
(die man ganz unten in einem alten Schulranzen findet... grinsen2 )
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus am Do 26 Sep 2013, 22:01

Hallo Fred,

nur ganz kurz, da es ja eigentlich nicht mehr das eigentliche Thema betrifft. Rüganer ( auch Rügener ) Schreibkreide hat nichts mit dem zu tun, was die Lehrer in der Regel in der Schule verwenden. Es ist das Naturprodukt, woraus ein Teil unserer Steilküste besteht. Und krümlich müsste nach Duden korrekt krümelige heißen.

Die Bilder vom Standort sind im Februar 2012 entstanden. Den Kalk im Gestein siehst du im ersten Bild an den helleren Streifen im Gestein unten rechts. Das blaugraue Gestein ist alles kalkhaltig. Wie es genau heist, das weiß ich auch nicht, da ich muss ein Geologe her.


Hier noch zwei Bilder mit einem kalkhaltigen Fossil.



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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Prof.Muthandi am Do 26 Sep 2013, 22:15

zurück zu Neolloydia am Standort, hier eine Cristatform:

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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus am Do 26 Sep 2013, 22:19



Neolloydia conoidea - Aussaat auf mexikanisch Very Happy 



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...kalkmergel...

Beitrag  komtom am Do 26 Sep 2013, 22:21

Hallo Gemeinde,

sieht aus wie ein Kalkmergel, was bedeutet dass es ein Kalkstein mit einem bestimmten Anteil an tonigen Bestandteilen ist. Kalk ist ein biogenes Sedimet das durch "Skelette" von Einzellern entsteht z. B. Radiolarien, Kalkschwämme aber auch Algen. Der zweite Bestandteil Ton ist ein sog. klastisches Sediment was nichts anderes ist als ein Verwitterungsprodukt in feinster Ausführung wie eben Ton. Diese Sedimente werden durch Flüsse als Suspensionsfracht in die Meeresbecken eingebracht und verteilen sich dort als die leichtesten Bestandteile sehr Weiträumig. Die "Schnecken" die du in den letzten Bilder zeigst sind wohl Ammoniten welche im Mesozoikum (Trias, Jura, Kreide) weltweit verbreitet waren. Ammoniten sind Kopffüßler also Verwandschaft der Tintenfische.

also bis bald und grüße

komtom
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