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Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe am Di 24 Sep 2013, 09:37

Smile Naja, so genau kenne ich mich damit auch nicht aus, aber gerade bei Kakteen scheint es ja jede Menge Synonyme für eine Pflanze zu geben - mal x y var z und dann wieder x z, oder ganz was anderes... wie kommt das eigentlich? Das habe ich noch bei keiner anderen Pflanzengattung erlebt. Eigentlich soll doch die bot. Bezeichnung eindeutig sein und nicht noch mehr Verwirrung stiften. Rolling Eyes 

Liebe Grüße
Anne
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Torro am Di 24 Sep 2013, 10:06

Nein, ich meinte eher seine Pflanzenliste. Die hat vermutlich ein Lehrling getippt.
Da steht z.B. unter Thelocactus "00876 lauseri" - da wäre der Herr Lausser vermutlich sauer.

Aber der Rest ist ein weites Feld...

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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus am Di 24 Sep 2013, 22:19

Hallo,

Toro > Fehler sind dazu da, das sie gemacht werden. Solange man erkennen kann, was es bedeuten soll, kann man großzügig darüber hinweg sehen > meine Meinung.

Nun aber mein eigentliches Anliegen, eine Antwort auf Annes Frage. Die Pflege dieser Art ist sicherlich nicht sonderlich schwer. Das Substrat sollte gut wasserdurchlässig sein. Ableitend davon, dass man diese Pflanzen ( N.conoidea ) in Mexiko eigentlich an fast allen Turbinicarpusstandorten finden kann, haben sie sicherlich  ähnliche Ansprüche. Deshalb pflege ich sie wie Turbinis. Wasser, Dünger eher wenig. Im Substrat auch etwas Kalk, kein Humus ! Standort vollsonnig. Dann wachsen sie zwar langsam, erfreuen mich aber nun schon viele Jahre in den Sommermonaten mit ihren großen vieoletten Blüten. Eine "Mode-Pflanze" ist es sicherlich nicht. Dazu ist vermutlich die Gattung zu klein und die Sammler haben das Spektrum schnell ausgereizt. Ich würde aber schon gern einmal eine Sammlung von Pflanzen der ganzen vielen Standortformen auf einen Haufen sehen. Da gibt es sehr viele schöne Formen.




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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe am Di 24 Sep 2013, 22:31

Danke für die Antwort. Smile Keinen Humus - also rein mineralisch, entweder mit Kalkstein oder etwas Gartenkalk? Ist schon eher ungewöhnlich, dass sie Kalk mögen. Die meisten Kakteen sind doch eher für leicht saures Substrat zu haben, oder?

Liebe Grüße
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Torro am Mi 25 Sep 2013, 06:38

Gerd,

es ist nur so: Man ehrt niemanden indem man seinen Namen falsch schreibt.
Wenn Du meinen Namen falsch schreibst: Was solls...

Anne, Kalkstein und Gartenkalk sind zwei unterschiedliche Dinge. Niemand sagt, das sie Kalkstein mögen.
Sie tolerieren ihn nur, sind dort ausgesät worden, von Vögeln hingek...., von Ameisen hingeschleppt oder nur
vom Wind dort hin getragen.

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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe am Mi 25 Sep 2013, 11:16

Ja, Gartenkalk ist die gemahlene Form von Kalkstein. Razz

Ich hatte mich auch nur auf den Kalk bezogen, weil Gerd meinte, dass er untergemischt werden sollte. Daher war die Frage, ob man dem Substrat lieber groben Kalksteinsplitt/grus oder feingemahlenen Gartenkalk beigeben soll oder ob man einfach mineralisches Substrat ohne Kalk nehmen soll, wenn du sagst, dass sie zwar kalk tolerieren, ihn aber nicht wirklich mögen.


Liebe Grüße
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Fred Zimt am Mi 25 Sep 2013, 11:32

Entschuldigt bitte wenn ich als Abschweifungsbeauftragter kurz einhake:

Gartenkalk ist die gemahlene Form von Kalkstein.
Das vereinfacht die Zusammenhänge zu sehr, schon Kalkstein ist ja ein
recht unscharfer Begriff.

Vorschlag:
Eine große Tasse Kaffee bereitstellen,
"Kakteen AND Kalk" in die Suchmaschine der Wahl hacken
und ein Stündlein lesen. Hinterher ist man nicht viel schlauer
aber kann gut mitdiskutieren.Wink
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Torro am Mi 25 Sep 2013, 11:35

Anne - wirklich?
http://gaertnerblog.de/blog/2013/garten-kalk/

Schließe mich Fred an.

Nebenbei noch: Durch unser hartes Leitungswasser ist da sowieso Vorsicht geboten.

Abschweifungsbeauftragter
lol!

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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  mythe am Mi 25 Sep 2013, 11:41

Ja, wirklich http://www.heidelbergcement.com/de/de/country/produkte/kalk/lieferprogramm/ungebrannter_kalk.htm Smile Chemisch ist beides überwiegend CaCO3, wobei natürlich weitere Stoffe enthalten sind. Aber Düngekalk wird aus gemahlenem Kalkstein hergestellt und hätte dann die gleichen Inhaltsstoffe wie der Kalkstein.

Ich hatte mich auch eher allgemein über die Beimischung von Kalk zum Substrat, in welcher Form auch immer, gewundert.


Liebe Grüße
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Re: Neolloydia - eine längst vergessene Gattung?

Beitrag  Rügenkaktus am Mi 25 Sep 2013, 15:26

Hallo,

ob ihr´s nun glaubt, euch den Kopf zerbrecht oder stundenlang im Netz lest, ich nehme Kalkgrit, Marmorsplitter oder krümliche Rüganer Schreibkreide ( was gerade vorrätig ). Davon mische ich ca.4-5 % (geschätzter Wert, da ich es nach Gefühl mache ) unter. Das bekommen Turbinis, Astrophyten und auch die Neolloydien. Wenn der Kalk zu fein ist, wie Gartenkalk, dann kommt es zum verbacken des Substrates. Das ist ungewünscht und genauso schädlich wie das sich an Topfrändern und Substratoberfläche bildende Kalkkristall das aus dem Leitungswasser stammt. Von einen anderen Liebhaber weiß ich, das er grobe Kalksteinsplitter auf die Substratoberfläche legt, das Substrat somit abdeckt. Mit besten Erfolg. Chemiker können es vielleicht erklären, Liebhaber probiern aus. Im übrigen, an Standorten in Mexiko, wo der Kalkstein fehlt, wachsen diese Pflanzen nicht Idea  muss doch eine Bedeutung haben.


Torro : was soll´s ... ,das ist die richtige Einstellung. Ich sage ja nicht, es soll alles falsch geschrieben werden, doch wenn´s passiert - was soll´s.



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