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Umtopfen

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Re: Umtopfen

Beitrag  Pieks am Di 31 Jan 2017, 18:47

Mich würden Stefans Bedenken trotzdem sehr interessieren.
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Re: Umtopfen

Beitrag  cactuskurt am Di 31 Jan 2017, 20:19

Ich topfe auch im Winter ab Mitte Februar da ist es in meiner Gegend schon Frostfrei um.
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Re: Umtopfen

Beitrag  Shamrock am Di 31 Jan 2017, 20:25

Pieks schrieb:Mich würden Stefans Bedenken trotzdem sehr interessieren.
Hat er doch schon gefühlte 638 mal hier geäußert. Kann ich auch nachvollziehen - aber für mich hat das Winterumtopfen einfach die simplen Vorteile: Der ganze Stress wird schlicht verschlafen, man muss keine Gieß-Zwangspause einhalten und im Frühjahr kann mit frischem Substrat ohne Verzögerung durchgestartet werden.

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Re: Umtopfen

Beitrag  cactuskurt am Di 31 Jan 2017, 20:29

Shamrock schrieb:
Pieks schrieb:Mich würden Stefans Bedenken trotzdem sehr interessieren.
Hat er doch schon gefühlte 638 mal hier geäußert. Kann ich auch nachvollziehen - aber für mich hat das Winterumtopfen einfach die simplen Vorteile: Der ganze Stress wird schlicht verschlafen, man muss keine Gieß-Zwangspause einhalten und im Frühjahr kann mit frischem Substrat ohne Verzögerung durchgestartet werden.

Shamrock für mich 100% richtig.
LG Kurt
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Re: Umtopfen

Beitrag  Pieks am Di 31 Jan 2017, 20:31

Hat er doch schon gefühlte 638 mal hier geäußert.
Umso besser. Dann wird ja wohl das 639ste Mal nicht weiter stören.
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Re: Umtopfen

Beitrag  Jogler am Di 31 Jan 2017, 20:52

Da will ich doch auch mal meinen Senf dazugeben:

Ich topfe auch im Winter um aus schon mehrfach benannten Gründen, meistens so Ende Februar, wenn ich den ersten Urlaub nehme Cool also ein paar Wochen vor dem ersten Angießen.
Meinungen zum richtigen Substrat gibt es wie Sand am Meer, wichtig ist nur ein hoher mineralischer Anteil. Meiner Meinung nach schadet auch ein bisschen Torf nicht, ich mische den ca. 10 bis 20 % zu, als Hauptbestandteil nutze ich das Bimssubstrat von Vulcatec + Sand und Seramis nach Bauchgefühl. Für eine optimale Drainage mache ich in die größeren Töpfe noch eine dünne Bodenschicht aus Blähton rein.

LG

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Re: Umtopfen

Beitrag  Cristatahunter am Mi 01 Feb 2017, 00:31

Bedenken ist nicht das richtige Wort. Es geht mir dabei um Erfahrungen die ich beim Umtopfen gemacht habe.
Beim hantieren mit knochentrockenem Substrat ist mir aufgefallen dass sich das Substrat bereits während des Umtopfen und einschütteln so stark entmischt das die Feinanteile nach unten wandern und den Abfluss behindern oder gleich aus den Abzugslöchern rieselt. Ich topfe nur in leicht angefeuchtetes Substrat.
Pflanzen die in der Winterruhe stehen haben es im Frühling viel schwerer wieder in Schwung zu kommen wenn sie im Winter umgetopft worden sind. Oft gibt es im ersten Jahr keine oder nur wenige Blüten. Oft brauchte es einige Wochen bis sich wieder Wachstum bemerkbar machte.
Topfe ich aber im Frühling oder nach der Sommerpause um, so kann ich leicht angefeuchtetes Substrat verwenden das die Struktur beim Umtopfen beibehält und kann ohne auch nur einen tropfen Wasser zu geben feststellen das die Pflanze in Wachstum übergeht. Wenn ich dann nach ein paar Wochen etwas Wasser gebe legen die Pflanzen gleich richtig zu.
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Re: Umtopfen

Beitrag  Pieks am Mi 01 Feb 2017, 00:45

Könnte man nicht aber auch so argumentieren, dass diese Entmischung spätestens nach dem ersten Durchtrocknen des Substrates ebenso stattfindet (aufschwemmen/ausspülen)? Ich hab da ohnehin meine eigene Herangehensweise. So wie es ja im Garten auch eine spezielle Pflanzzeit für Bäume/Büsche/Sträucher geben soll, gibt es ja auch angeblich Todsünden, die man beim Topfen unterlassen soll. Ich hab früh gelernt, dass man im Garten nahezu immer pflanzen kann, wenn man nur die wichtigen Rahmenbedingungen einhält. So ist das beim Topfen auch. Ich hab mir noch nie Sorgen um den Zeitpunkt des Angießens gemacht, ich gieße praktisch immer unmittelbar nach dem Topfen an, allerdings mit Chinosol oder Myclobutanil im Gießwasser. Lediglich bei extremen Lansamwachsern oder bei nötigen Wurzelrückschnitten gebe ich ein paar Tage Ruhe.

Hast Du eine Idee für die Startschwierigkeiten nach dem Wintertopfen? Mag das vielleicht auch regionalen Faktoren geschuldet sein? Ich teile diese Beobachtung (bislang) zum Glück nicht, bin aber auch über ein nur moderates Wachstum nicht gerade unglücklich...
Wink
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Re: Umtopfen

Beitrag  Apricus am Mi 01 Feb 2017, 09:14

Erst mal :Danke:  für die vielen, schnellen und substratreichen Wink  Antworten! Muss mich über meine Unsicherheit also nicht unbedingt schämen, wenn selbst in einem solchen FachForum ziemlich unterschiedliche Meinungen zum Umtopfen existieren. Cool
War bisher auch näher am Winter dran. Hatte aber immer die Befürchtung, dass ich die Pflanzen da bei ihrer inneren Blütenvorbereitung - die ja auch mal stattfinden muss - evtl. störe und dann nix rauskommt, obwohl was in Vorbereitung war. Man schaut halt in ein solches Teilchen nicht hinein... Oder hat das jemand von Euch mal (evtl. unfreiwillig) getan? -

Mittlerweile denke ich, plötzliche starke Temperaturschwankungen, längere Totaldunkelheit oder solche Einflüsse stören den Kaktus im Winter mehr als ein vorsichtiges Umtopfen.

Wenn ich hier aber immer wieder vom "Angießen" im Frühjahr lese, wird's mir ganz heiß ... Embarassed  Hab bisher immer so ca. 1x alle 6 Wochen leicht gegossen, weil ich das mal wo gelesen habe. Meine Mannschaft stand aber auch relativ warm, ca. 16 Grad letztes Jahr, vorher die Jahre ziemlich konstant 13 Grad. Diesen Winter eher nur 8-10. Meine Mammilaria - zu der ich in einem anderen Thread noch was fragen werde, wenn mal Zeit für Foto - hat letzten Frühling, nach eher häufigerem (!) Wässern im Winter, zum 1. Mal nach Jahren wieder üppigst geblüht.
Jo, langweilig wird's mir nie mit meinen Kakteen! kaktus3
Ein Leben ohne Kakteen ist möglich. Aber sinnlos. lol!  .... *Kaktus*
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Re: Umtopfen

Beitrag  Shamrock am Mi 01 Feb 2017, 10:00

Apricus schrieb:Muss mich über meine Unsicherheit also nicht unbedingt schämen, wenn selbst in einem solchen FachForum ziemlich unterschiedliche Meinungen zum Umtopfen existieren.
Wie so oft im Leben: Viele Wege führen nach Rom und was funktioniert, ist auch erlaubt. Da sollte man im Laufe der Jahre wirklich seine eigenen Herangehensweisen ausfindig machen und nie behaupten, dass irgendwas "richtig" oder "falsch" sei.


Apricus schrieb:War bisher auch näher am Winter dran. Hatte aber immer die Befürchtung, dass ich die Pflanzen da bei ihrer inneren Blütenvorbereitung - die ja auch mal stattfinden muss - evtl. störe und dann nix rauskommt. Mittlerweile denke ich, plötzliche starke Temperaturschwankungen, längere Totaldunkelheit oder solche Einflüsse stören den Kaktus im Winter mehr als ein vorsichtiges Umtopfen.
Also wenn ich tief und fest schlafe, dann stört mich so leicht nix.


Apricus schrieb:Man schaut halt in ein solches Teilchen nicht hinein...
Siehst du da den Knospenansatz kommen? Ich sehr nur, dass in dem Fall der Mülleimer angebracht ist. Wink
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Bei einer 16 °C-Überwinterung hätte ich wahrscheinlich auch so rund alle 6 Wochen Minischlückchen verteilt. Bei einer 8 bis 10 °C-Überwinterung würde ich allerdings davon absehen.
Letztendlich ist ja die Blütenbildung nicht nur von der Überwinterung abhängig. Da kommen schon mehr Kulturfaktoren dazu, mit welchen wir den Blütenerfolg positiv oder negativ beeinflussen können. Wink

Wäre ja auch übrigens schlimm, wenn Kakteen langweilig werden könnten!

Übrigens konnte ich bisher zum Glück noch nie beobachten, dass im Winter umgetopfte Exemplare im Frühjahr zögerlicher in die Gänge kamen, als nicht umgetopfte und/oder weniger geblüht haben.

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