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Die Kälte und die Frostharten

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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Dropselmops am Mo 26 Feb 2018, 09:59

Heute morgen an der Nordseite -11.7°C, auf dem Süd-Balkon -10.5°C und im Foliengewächshaus auf dem Balkon -8.1°C. Jetzt kommt ein bissl die Sonne raus, da wirds im Heisl wieder bollerwarm. Also ich bin erst mal entspannt Very Happy
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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Perth am Mo 26 Feb 2018, 10:08

Thomas G. schrieb:Hallo zusammen,

so langsam wird's kritisch, wir hatten heute nacht knapp unter -10 °.

Sicherheitshalber hab ich meine Frostharten schon vor Tagen in ein XXL- Minigewächshaus gepackt und sie gestern abend noch ins Treppenhaus gebracht.

Jetzt weiss ich nur nicht wie ich weitermachen soll. Soll ich sie tagsüber wieder ins Freie bringen, wenn es nicht mehr ganz so kalt ist, oder sie erst mal bis zum Abklingen der Kältewelle im Treppenhaus lassen ?

Da ist es leider sehr dunkel, auf der anderen Seite habe ich aber Bedenken ob ihnen der dauernde Temperaturwechsel nicht schadet, wenn ich sie täglich aus dem Warmen in die Kälte und zurück räume.

Viele Grüße

Thomas
Hallo Thomas,

der Temperaturwechsel schadet den Pflanzen nicht.
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Perth
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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Thomas G. am Mo 26 Feb 2018, 10:20

Danke für eure Antworten.

Dann lass ich sie im Moment mal lieber drinnen, dann muss ich nicht dauernd umräumen Smile Ich hatte v.a. Bedenken, dass ihnen die Dunkelheit schadet.

Gegossen hab ich eh noch nicht. Das Substrat ist völlig trocken.

Viele Grüße und in der Hoffnung, dass die Kältewelle bald vorbei ist.

Thomas

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Thomas G.
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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Sabine1109 am Mo 26 Feb 2018, 13:00

Thomas, in meinem Frühbeet waren gestern früh -7,5°C und am Mittag dann 19 °C, das sind doch auch krasse Unterschiede!
Und dennoch sind sie es von ihrer Heimat ja genau so gewohnt - und werden dabei dann auch noch von der Schneeschmelze tagsüber geflutet.
Es schaden aber auch einige Tage Dunkelheit so gar nicht. Der Großteil meiner Kakteen überwintert im Gewölbekeller ohne Zusatzlicht. Blühfreudig sind diese Kakteen ebenso wie die Kollegen, die das Glück hatten einen Platz am ebenerdigen Süd-Kellerfenster zu ergattern. Sie blühen nur später.

In meinem Frühbeet gab es heute Nacht minimal -9,6°C, im Freien -12.
Das ist alles noch im Rahmen, auch in meinem Freibeet - das stört die dort noch länger nicht.
Mühe machen mir nur die Kandidaten, bei denen ich nicht recht weiß, wie hart sie wohl sind. Letzten Winter hatten meine Kakteen minimal -17,6°C.
Dabei habe ich leider eine Gruppe bruchii komplett gekillt Sad (habe aber noch genug). Außerdem ist eben eine von zwei Esc. chaffeyi über den Jordan gegangen und Gymno andreae um Haaresbreite (die sollten laut Schild -18 abkönnen, waren im Frühling aber erstmal scheintot).
Dieses Ausprobieren kann halt doch ganz schön weh tun!
Wer nicht mal mit dem Dorn zuckt, sind die Pedios/Navajoas und Co. Auch sämtliche Ecc. reichenbachii, triglochidiaten, Esc. missouriensis, vivipara usw. stören sich auch nicht an -20.
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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Shamrock am Mo 26 Feb 2018, 14:36

Sabine, ich hab dir immer gesagt, dass man bei diesen Gymnos es nicht bis zum Limit ausreizen sollte. Die brauchen tagsüber wieder Sonne, dann klappt das auch. Bei grauem Dauerfrost sollten die Gymnos flott rein, dann klappt da auch mit dem Winter. Wink

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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Thomas G. am Mo 26 Feb 2018, 15:20

Danke Sabine, das beruhigt mich.

Ich hab halt mit Frostharten noch kaum Erfahrung und viele sind auch noch recht klein bis winzig und ich würde sie ungern schon im ersten Winter verlieren Smile

Viele Grüße

Thomas
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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  stachelmaus am Di 27 Feb 2018, 09:56

warum räumt Ihr frostharte Kakteen bei Frost ein? scratch
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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Shamrock am Di 27 Feb 2018, 10:15

Frosthart ist nicht gleich frosthart. Manche Kakteen halten gut Minusgrade aus, aber wenn es zuviel wird, dann ist es einfach zuviel. Vor allem auch, wenn es tagsüber nicht mehr in den Plusbereich geht. Warum sollte man diese dann bis an ihre Existenzgrenze und darüber bringen und nicht doch sicherheitshalber vorher Einräumen?
Andere Kakteen dagegen kann man locker bis -20 °C und mehr schockgefrosten, ohne das diese mit der Wimper zucken. Natürlich kann man jetzt über die Wortdefinition sinnieren und sagen, dass die erstgenannten halt doch nicht frosthart sind...
Wie auch immer: Bleiben wir einfach beim genannten Beispiel Gymnocalycium --> https://www.kakteenforum.com/t18203-frost-versuch-gymnocalycium

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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Sabine1109 am Di 27 Feb 2018, 11:35

Wenn du dich näher mit dem Thema beschäftigst, wirst du merken, dass frosthart und frosthart lange nicht dasselbe bedeuten, Stachelmaus Gestört
Sie kommen alle aus so unterschiedlichen Ecken, in denen so unterschiedliche klimatische Bedingungen und auch Böden (!) sind, es ist schwer, da eine einheitliche Linie zu finden.
Die meisten möchten im Winter völlig trocken und eingeschrumpelt sein und sterben dann hier nicht wegen der Kälte sondern der Feuchtigkeit wegen. Austrocacteen Sämlinge (aus Patagonien!), sind mir dagegen im Winter schon vertrocknet, seitdem bekommen sie bei längeren Frostfrei -Sonne-Perioden jetzt ein Schlückchen Wasser von mir. Diesen Winter um Weihnachten rum.
Andere sind gewohnt, im Winter unter meterhohem Schneebergen zu "schlafen" und warten im Frühling auf ihre Schneeschmelze usw.
Es gibt keine einheitlichen Angaben, wer welche Tiefsttemperaturen aushält. Hängt ja dazu auch noch von Luftfeuchte, Topfgröße, Sonnenstunden, Substrat und dem Mond ab, oder so. Daher muss jeder seinen Weg selbst finden!
Es gibt aber auch ein paar "Anfänger-Frostharte", die vieles aushalten.
Alles klar, habe ich dich ausreichend verwirrt? Laughing

Viel Spaß bei eigenen Experimenten!
Sabine
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Re: Die Kälte und die Frostharten

Beitrag  Thomas G. am Di 27 Feb 2018, 12:27

stachelmaus schrieb:warum räumt Ihr frostharte Kakteen bei Frost ein? scratch

Weil es mich freuen würde, wenn sie das Frühjahr erleben Very Happy
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